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3.12.2014

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Pannen in der Weihnachtszeit

Geschenke kommen zu spät, Kerzen setzen die Einrichtung in Flammen, Papa fällt beim Baumschmücken von der Leiter, die Gäste kleckern Rotwein auf den guten Teppich – die Weihnachtsfeiertage bieten viel Potenzial für große und kleine Katastrophen. Wir haben uns umgehört, welche Pannen Sie erlebt haben. Und wir verraten, was Sie tun können, damit sich die Dramen in Grenzen halten.

 

 

1. Kerzen nur unter Aufsicht brennen lassen

 

Durch Adventskränze und Wachskerzen am Weihnachtsbaum steigt in den letzten Wochen des Jahres die Brandgefahr in deutschen Haushalten um ein Vielfaches. Das bestätigt auch eine repräsentative Umfrage von Ipsos, die wir in Auftrag gegeben haben: Jeder fünfte Bundesbürger im Alter von 16 bis 70 Jahren hat schon einmal einen Brand durch Advents- oder Weihnachtskerzen miterlebt.  

 

Grafik Brand durch Kerzen

 

So lästig es auch sein mag: Brennende Kerzen sollten Sie niemals unbeaufsichtigt lassen! Auch wenn Sie das Zimmer nur kurz verlassen, sollten Sie die Flamme unbedingt löschen. Besondere Vorsicht ist bei Teelichtern geboten: Diese bestehen meist aus Paraffin, einem Erdölprodukt. Unkontrolliert brennende Teelichter dürfen deshalb niemals mit Wasser gelöscht werden. Dadurch wird das Feuer zusätzlich angefacht.

 

Sollte die unmittelbare Umgebung einer Kerze bereits Feuer gefangen haben, gilt: Auf keinen Fall pusten, denn das beschleunigt den Brand und lässt die Funken nur umso weiter fliegen. Lieber möglichst schnell die Flammen mit einem feuchten Tuch ersticken. Bei echten Kerzen am Weihnachtsbaum: Besser auf Strohsterne verzichten. Abstand halten von Gardinen. Und: Einen Eimer mit Wasser oder einen Feuerlöscher schon im Vorfeld in der Nähe deponieren.

 

Bricht trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Feuer aus, kommt die Hausratversicherung für die Schäden auf – auch für Schäden durch Löschwasser, die durch die Feuerwehr verursacht werden können.

 

Mehr Infos gibt zum Thema gibt es hier. 

 

Eine gute Idee fürs ganze Jahr sind übrigens Rauchmelder: Die kleinen, unscheinbaren Geräte können Leben retten.

 

2. Unfälle beim Baumschmücken oder Skifahren

 

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt – dazu gehört auch der Klassiker: von der Leiter gefallen. Auf die gesetzliche Unfallversicherung können die Leidtragenden aber nur dann zählen, wenn der Unfall während der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg passiert ist. Geschieht der Unfall zu Hause, also im privaten Bereich, dann gibt es keine staatlichen Hilfen. Das ist immerhin bei etwa 70 Prozent aller Unfälle der Fall – zum Beispiel auch beim Sturz von der Leiter oder bei einem Skiunfall. Für solche Fälle ist eine private Unfallversicherung wichtig.

 

3. Geschenke werden zu spät geliefert

 

Wer die Weihnachtseinkäufe online bestellt, sollte darauf achten, dass sie pünktlich zum Fest ankommen. Aber: Die auf der Webseite der Händler genannten Liefertermine sind in der Regel unverbindlich. Auch Zusagen auf der Webseite wie beispielsweise „Sofort lieferbar“, „Versandfertig in 24 Stunden“, „Heute bestellen – morgen Vormittag erhalten“, geben keine Garantie.

 

Kommt das bestellte Geschenk erst nach den Weihnachtsfeiertagen an, ist das sehr ärgerlich. Vor allem, wenn das Geschenk an einen Termin gebunden war, der nun bereits verstrichen ist – etwa bei einem Konzertticket zu einem festen Termin. In einem solchen Fall kann der vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz vom Onlinehändler verlangen. Kann das Geschenk auch nach Weihnachten noch genutzt werden, ist das nicht so einfach. Allerdings können Verbraucher Online-Käufe unabhängig von vereinbarten Lieferzeiten innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen wiederrufen und die Lieferung.

 

Mehr Informationen gibt es unter anderem in einem Artikel bei welt.de oder bei den ERGO Verbraucherthemen.

 

4. Geschenke gefallen nicht

 

Alle Jahre wieder liegen unter dem Weihnachtsbaum auch Geschenke, die alles andere als ein Grund zur Freude sind: Sie gefallen nicht, passen nicht, wurden gleich doppelt geschenkt. Da heißt es: Auf zum Geschenkeumtausch. Doch ganz so einfach ist es nicht. In Deutschland gibt es kein grundsätzliches Umtauschrecht, denn mit dem Kauf ist ein verbindlicher Vertrag zustande gekommen. Solange die Ware einwandfrei ist, gilt: Gekauft ist gekauft. Anders ist es nur bei gesetzlich besonders geregelten Verkaufsgeschäften: Wird der neue Computer bei einem Händler per Telefon oder online erstanden, hat der Kunde ein generelles Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen ab Erhalt der Ware.

 

Doch die frohe Botschaft lautet: Fast alle Geschäfte nehmen ungeliebte Geschenke aus Kulanz zurück. Ob man jedoch sein Geld zurück bekommt, einen Gutschein erhält oder sich ein anderes Produkt zum selben Preis aussuchen kann, hängt ganz von der Entscheidung des Händlers ab.

  

5. Rotweinflecken auf dem Teppich

 

Verschütten die Gäste Rotwein auf dem edlen Teppich oder lässt ein Nachbar vor lauter Staunen das neue Handy fallen, ist das ein Fall für deren private Haftpflichtversicherung. Für eigene Gegenstände, die Ihnen besonders wichtig sind, kann eine Gegenstandsversicherung abgeschlossen werden. Diese schützt dann zum Beispiel auch vor Ihrem eigenen Ungeschick – etwa bei Bruchschäden, Wasserschäden und unsachgemäßer Handhabung.

 

6. Sturz bei Glatteis

 

Wenn Schnee und Eis die Straßen in spiegelglatte Rutschbahnen verwandeln, müssen Hausbesitzer umgehend zur Schippe greifen: Der Eigentümer ist für die Sicherheit auf den Gehwegen vor seinem Haus verantwortlich. Generell gilt, dass die Wege von 7 bis 20 Uhr gefahrlos begehbar sein müssen. Dazu ist es nicht zwingend notwendig, den ganzen Bürgersteig von Schnee zu befreien. Als ausreichend gilt ein im Schnitt etwa ein bis anderthalb Meter breiter Streifen. Zum Streuen eignen sich Granulat oder Sand; Salz ist in den meisten Kommunen verboten. Auch wenn es lästig ist, sollten Eigentümer die Einhaltung der Vorschriften keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Sie müssen sonst womöglich haften, wenn ein Fußgänger auf der vereisten Straße stürzt und sich verletzt.

 

Mehr Infos zu den Winterpflichten von Hausbesitzern gibt es hier.

 

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