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28.2.2014

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Mediation - Streit einvernehmlich lösen

Mediation - Hände reichen

D.A.S. unterstützt den Deutschen Mediationstag in Jena

 

Wenn sich Nachbarn, Arbeitskollegen oder Familienmitglieder streiten, dann lohnt es sich, zuerst ein Gespräch – und damit eine Mediation – zu versuchen. Beim 6. Deutschen Mediationstag in Jena geht es in diesem Jahr um Gerechtigkeit in der Mediation. Der Mediationstag wird von unserem Rechtsschutzversicherer D.A.S. unterstützt und findet heute und morgen an der Uni Jena statt.

 

Eine Mitarbeiterin ist verärgert. Vor ihrer Babypause hatte sie immer frei arbeiten können, jetzt kontrolliert ihre Chefin sie auf Schritt und Tritt. Sie fühlt sich von ihrer Chefin gemobbt und will klagen. Doch ihr Rechtsschutzversicherer schlägt zunächst eine Mediation vor. Chefin und Mitarbeiterin willigen ein. Im Gespräch stellt sich heraus, dass die Chefin der Mitarbeiterin nach wie vor vertraute. Die Vorgesetzte hatte sie nur unterstützen wollen, damit sie nach der Auszeit wieder in den Arbeitsalltag hineinfindet. Nach Abschluss der Mediation erhielt die Mitarbeiterin wieder mehr Verantwortung und die Beiden verabredeten regelmäßige Feedbackgespräche.

 

Konflikte einvernehmlich lösen 

 

In einem Arbeitsrechtsfall wie diesem kann eine Mediation schneller, effizienter und wirtschaftlicher sein als ein herkömmliches Gerichtsverfahren. Bei einer Mediation setzen sich die betroffenen Parteien zusammen und erarbeiten gemeinsam eine Lösung ihres Problems. Immer ist ein unparteiischer Mediator dabei, der das Gespräch moderiert, sich aber bei der Lösung des Konflikts möglichst zurückhält. Bei einer Mediation finden die Parteien eigenständig eine Lösung.

 

Die Vorteile des Mediationsverfahrens liegen auf der Hand: Eine gemeinsam entwickelte Lösung ist deutlich stabiler als ein Urteil, das ein Richter fällt. Die betroffenen Parteien graben keine tieferen Gräben, sondern reichen sich die Hände, sprechen wieder miteinander. Und nicht zuletzt: Die Justiz wird entlastet. Denn der Weg zum Gericht steht zwar weiterhin offen, wenn eine Mediation scheitert. In vielen Fällen wird diese Eskalationsstufe aber vermieden. Auch in Fachkreisen ist die Mediation inzwischen anerkannt.

 

Das Mediationsgesetz

 

„Umbruch im deutschen Recht.“ „Die vielleicht wichtigste Neuerung im deutschen Gerichts- und Rechtswesen seit 1879.“ So titelten deutsche Medien, als das Bundeskabinett 2012 den Entwurf für das Gesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren der außergerichtlichen Konfliktbeilegung verabschiedete.

 

Das Gesetz stärkt die Mediation in Deutschland. Es schützt die Vertraulichkeit des Mediationsverfahrens und hat Mindestanforderungen an Mediatoren gesetzlich verankert: Die Standards, die für das Führen der Bezeichnung „zertifizierter Mediator“ erfüllt sein müssen, sollen in einer gesonderten Rechtsverordnung festgehalten werden. Dafür liegt nun ein Entwurf des Bundesjustizministeriums vor.

 

Mediation und Rechtsschutzversicherung

 

Bei der D.A.S. und den meisten anderen Rechtsschutzversicherern zählt die Mediation inzwischen zum Leistungsangebot. So wird die Mediation zum Beispiel im gewerblichen Bereich oder im Familien- und Erbrecht eingesetzt. Damit schließt die Mediation eine Lücke – denn für derartige Konflikte wurde vorher kein Versicherungsschutz angeboten.

 

2013 hat die D.A.S. über 10.000 Mediationen initiiert. Die Zufriedenheit der Kunden ist sehr hoch und auch die Erfolgsquote von 75 Prozent spricht für die außergerichtliche Konfliktbeilegung.

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