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3.2.2014

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Wozu brauchen wir überhaupt Versicherungen?

Christoph Jurecka, Mitglied des Vorstands der ERGO Versicherungsgruppe

Versicherungen ermöglichen
Fortschritt und Freiheit

 

Versicherungen wurden einst von Händlern erfunden, um Risiken zu verteilen. Und bis heute helfen sie der Menschheit, Risiken einzugehen. Das ist das Geniale. Und das Spannende.

 

Versicherungsmenschen wie mir haftet für gewöhnlich der Ruf an, für etwas durchaus Vernünftiges, aber irgendwie äußerst Langweiliges zu arbeiten. Ich behaupte dagegen: Wir arbeiten für etwas, das Gesellschaften hat groß und stark werden lassen. Wir sichern den Zusammenhalt, fördern Fortschritt und Freiheit.

 

Risiken auf viele Schultern verteilen

Es klingt paradox, aber Versicherungen wurden erfunden, um Menschen Wagnisse zu ermöglichen. Um in die Fremde ziehen, Handel treiben und die Welt entdecken zu können. Vor knapp 4000 Jahren schlossen sich babylonische Händler zu ersten Schutzgemeinschaften zusammen. Wurde die Karawane eines Mitglieds überfallen und beraubt, ersetzten die übrigen den Schaden. Ein Prinzip, das bis heute gilt: Wir verteilen Risiken auf viele Schultern – und nehmen so dem Einzelnen die Angst vor Verlust.

 

Professionalisiert im Sinne des modernen Risikomanagements, wie wir es heute kennen, wurde dieses Modell in einer Epoche der Aufbruchstimmung, das war in der Renaissance. Als Menschen nicht länger an ein vorbestimmtes Schicksal glaubten, begannen sie, das Leben und die Natur auf diesem Planeten neugierig und systematisch zu erkunden. In Genua, Venedig und Pisa rüsteten Fürsten, Kaufleute und Kapitäne im 14. Jahrhundert Schiffe aus. Die schickten sie über unbekannte Meere in der Hoffnung, Menschen zu treffen, mit denen sie Geschäfte machen könnten.

 

Klippen umschiffen und Gefahren erkennen

Für diese gewagten Unternehmungen benutzten sie zum ersten Mal in der Geschichte den Begriff „rischio“ – Risiko. Ursprünglich bedeutete rischio „Felsen“ oder „Klippe“. Jetzt bezeichnete es die Herausforderung, Klippen und andere Gefahren rechtzeitig zu erkennen und zu umschiffen. Dazu sammelten die Unternehmungslustigen Informationen über Meerengen und Winde, Strömungen und den Stand der Sterne, besorgten die modernsten Navigationsinstrumente und die erfahrensten Seeleute und finanzierten das Vorhaben mit Krediten, deren Konditionen eine Versicherung einschlossen – die Zinsen dienten zugleich als Beitrag. Ging ein Schiff verloren, musste das Darlehen nicht zurückgezahlt werden. Später trennte man Kredit und Versicherung.

 

Wir ermöglichen Abenteuer 

Heute haben wir einen Riesenapparat an Computern und Informationssystemen zur Verfügung. Aber im Grunde tun wir das Gleiche wie die Menschen der Renaissance: Wir ermöglichen Abenteuer auf einer soliden, kalkulierten Basis.

 

Das Leben war und bleibt ein Abenteuer. Besonders in unserer hochkomplexen Welt werden Risiken immer vernetzter. Ein Hochwasser in Thailand kann einen Verarbeiter thailändischer Produkte in Frankreich treffen, eine Börsenkrise in Japan wirkt sich auf Altersrücklagen der Deutschen aus.

 

Im Notfall können wir helfen 

Eine Versicherung kann diese Risiken zwar nicht abschaffen, aber sie kann ihre Auswirkungen steuern. Dafür sammeln wir Informationen über mögliche Bedrohungen und werten sie nach modernsten Verfahren aus. So können wir vor den wahrscheinlichsten Gefahren warnen und möglichst effektive Sicherheitsvorkehrungen anbieten. Und im Notfall können wir helfen.

 

Eine große Gruppe wie ERGO kann das besonders gut, weil wir nicht nur über viel Erfahrung verfügen, sondern auch über Experten, die sich in den Untiefen und klippenreichen Gewässern einer krisengeschüttelten Welt bestens auskennen.

 

Das ist unser Job. Ziemlich aufregend, finde ich. Es geht um den Schutz von Millionen Menschen in einer Welt, die sich permanent ändert.

 

Der Artikel ist erstmals erschienen im ERGO Kundenbericht 2012.

 

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