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„ERGO ganz nah“ ist das Corporate Blog der ERGO Group AG.

Artificial intelligence on the rise

Künstliche Intelligenz | © Bildagentur PantherMedia  / agsandrew

Whether Alexa, Cortana or Siri: Artificial intelligence is on the rise. Therefore ERGO CDO Mark Klein and some members of the Board of Management at ERGO started a conversation with the experts from the German Research Centre for Artificial Intelligence. Mark Klein reports in his blog on this dialogue.

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26.1.2017

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Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch

Künstliche Intelligenz | © Bildagentur PantherMedia  / agsandrew

Im Dialog mit dem Deutschen Forschungszentrum

 

Egal ob Alexa, Cortana oder Siri: Künstliche Intelligenz ist auf dem Vormarsch. Grund genug für ERGO CDO Mark Klein und Vorstandskollegen, sich mit den Experten des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz auszutauschen. Im Blog berichtet er über seine Eindrücke.

 

Künstliche Intelligenz rückt bei immer mehr Unternehmen in den Mittelpunkt. Google etwa verabschiedete sich vor wenigen Monaten vom bisherigen Fokus „Mobile first“ und rief als neue Marschrichtung „Artifical Intelligence first“ aus. Daher habe ich mich sehr gefreut, mit Professor Wolfgang Wahlster vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und meinen ERGO Vorstandskollegen Silke Lautenschläger und Thomasz Smaczny in Kaiserslautern die Trends zur künstlichen Intelligenz und Einsatzfelder für ERGO zu diskutieren.

 

Besuch beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)

Von „Robotics“ bis zur „Smart City“

 

Das DKFI zählt zu einer der besten Adressen weltweit: Derzeit arbeiten 480 hochqualifizierte Wissenschaftler und 376 studentische Mitarbeiter aus mehr als 60 Nationen an 180 Forschungsprojekten. Rund 70 Ausgründungen haben ihre Wurzeln im Zentrum, die mehr als 3.200 neue Jobs geschaffen haben. Das Zentrum arbeitet in Joint Ventures eng mit der Industrie zusammen. Zu den Unternehmen zählen Digital Leader wie Google, Microsoft und SAP, aber auch eher traditionelle Akteure wie BMW, Bosch oder Airbus. Das DFKI beackert sieben Geschäftsfelder, von „Robotics“ bis zur „Smart City“. „Smart Insurance“ gehört bisher noch nicht dazu. Das hat mir wieder einmal gezeigt, dass wir bei ERGO vorne sind, wenn wir uns mit diesem Thema beschäftigen.

 

Besonders fasziniert hat mich bei unserem Austausch das sogenannte „Deep Machine Learning“. Dabei geht es um Computer, die sich in künstlichen neuronalen Netzen selbst Wissen aneignen. So lassen sich komplexe Tätigkeiten automatisiert und in enormer Geschwindigkeit durch einen Rechner durchführen – etwa die Auswertung von Bildern: Der Computer erkennt, ob das Bild einen positiven Inhalt darstellt oder ob es schon einmal eingesendet wurde und nur leicht verändert nochmals verwendet wurde. So lassen sich zum Beispiel Betrugsversuche abwehren.

 

Machine Learning: Veränderte Rahmenbedingungen

 

Auf den ersten Blick mag es überraschen, dass „Machine Learning“ gerade jetzt so starke Beachtung findet: Die Technologie beruht ja auf künstlichen neuronalen Netzen, die in theoretischen Betrachtungen bereits seit den frühen 1940er Jahren existieren und algorithmisch in den 80er Jahren erprobt wurden. Seitdem haben sich aber drei Dinge grundlegend verändert:

 

1. Heute stehen erheblich mehr digitale Daten zur Verfügung, die für das Trainieren der neuronalen Netze notwendig sind. Quellen dafür sind zum Beispiel die sozialen Medien wie Twitter.

 

2. Die Entwicklung von Grafical Processing Units (GPUs) ermöglicht es, zahlreiche Berechnungen parallel durchzuführen und so die neuronalen Netze schneller zu trainieren. Während GPUs eigentlich für die elektronische Spieleindustrie gedacht waren, werden sie heute in allen Feldern nachgefragt, in denen künstliche Intelligenz Bedeutung gewinnt.

 

3. Die Größe der neuronalen Netze hat sich in den letzten Jahren dramatisch erhöht. Sie hängt unter anderem von der Zahl der Schichten in einem Netzwerk ab, in denen miteinander verbundene Knotenpunkte stecken, die untereinander Signale weitergeben. Früher baute man Netze mit acht Schichten, heute sind mehr als 140 Schichten möglich. Die Netze sind damit erheblich leistungsfähiger.

 

Chancen für ERGO

 

Im Zusammenspiel dieser drei Faktoren schreiten die Entwicklungen im „Deep Machine Learning“ schnell voran. Sie bieten für ERGO viele Chancen, um bei Kunden zu punkten – zum Beispiel im Service, in dem wir die Anliegen unserer Kunden rascher bearbeiten. Ich freue mich darauf, diese Chancen gemeinsam mit meinen Kollegen bei ERGO zu nutzen. Die Zukunft ist jetzt.

 

Über Kommentare, Fragen oder Anregungen freue ich mich sehr.
Ihr Mark Klein 

 

Mark Klein: Chief Digital Officer bei ERGO

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10 Kommentare

Hallo Herr Klein,

auch ich finde das Thema hoch spannend und wir reden dabei tatsächlich über eine sehr interessante Technik. Zweifelsohne.

In meinem Berufsleben habe ich seit 1981 nichts anderes getan als zu "digitalisieren". Standen zu Beginn meiner "Karriere" noch kilometerlange Aktenschrankwände in den Gruppen und Kellern, sind die heutzutage gar nicht mehr vorstellbar. Die daranhängenden Arbeitsplätze haben wir allerdings auch abgeschafft.

In den ersten Jahren meiner Tätigkeit, dachte ich darüber weiter nicht nach: Meine Tätigkeit in der EDV faszinierte mich zu sehr, genau wie die Möglichkeiten die dadurch entstanden. Nach und nach konnte ich aber die Augen vor den Konsequenzen meines (unseres) Handelns nicht mehr verschließen. Zu viele Stellen wurden abgebaut und immer mehr arbeiteten wir auch selbst daran, unsere eigenen Tätigkeiten obsolet zu machen.

Es war mir nur durch einen Fakt möglich, diese Arbeit weiter zu machen, ohne riesige Gewissensbisse zu erleiden. Dies war die Hoffnung auf Verteilung der Wertschöpfung auf alle, beispielsweise durch die 35-Stunde-Woche, die leider doch nie erreicht wurde.

Es stellt sich heute für mich heraus, dass wir in dieser Hinsicht leider gescheitert sind. Wir haben ausschließlich für die Gewinnmaximierung gearbeitet.

Nun springt der digitale Zug mit Internet, Big Data, KI, Internet of Things u.ä. erneut an. Einziger Unterschied zu früher: er ist eklatant schneller und noch effizienter.
Die Frage die sich mir hier stellt: wieviele Arbeitsplätze hängen diesmal daran? Wenn ich mir die Vorstellungen so durch den Kopf gehen lasse, teile ich Stephen Hawkings Berechnung, dass mit der nächsten Welle der Digitalisierung (also in den nächsten 5 bis 10 Jahren) in Europa alleine 5 Millionen Arbeitsplätze wegfallen werden.

An dieser Stelle muss ich um Einhalt bitten und die Frage muss erlaubt sein:

Wie wollen wir damit umgehen?
Lassen wir alle es zu, dass dies wieder nur zur Gewinnmaximierung genutzt wird?
Dürfen/sollen wir alles, was wir können auch tun?

Oder sollten wir nicht innehalten und uns der Folgen bewusst werden, insbesondere der sozialen Folgen?

Ich weiß, dass die Menschheit, bis heute, stets danach gestrebt hat, den Fortschritt voranzutreiben. Ich weiß auch, dass es oft, vorschnell und zu wenig durchdacht war.
(Beispiel: Atomenergie. Darf ich die Nutzung der Atomenergie kommerziell erlauben, ohne zu wissen, wie ich mit den Folgen umgehe? Die Folgen, die ich meine, sind hierbei noch nicht einmal die GAUs die es geben könnte. Alleine die Frage nach dem radioaktiven Abfall hätte ein Nein bedeuten müssen.)

Natürlich verstehe ich den Einwand, dass Sie (und wir alle) den Auftrag haben, den Fortschritt für die Ergo anzukurbeln. Und auch, dass alle anderen Versicherungen/Unternehmen es ebenso tun.
Aber ich denke, bevor wir weiterrennen, müssen wir innehalten und diese wichtigen und zentralen Fragen beantworten:

Wie wollen wir miteinander umgehen? Wie soll die Wertschöpfung verteilt werden?

Beste Grüße
Rainer Busch

Lieber Herr Busch,


Danke für Ihr Feedback. Auf das von Ihnen aufgegriffene Thema werde ich wirklich häufig angesprochen. Ich werde diesem Thema am besten auch einen eigenen Blog widmen, da es komplexer ist. Dennoch möchte ich eine kurze Antwort geben.


Ich würde das Thema Digitalisierung nicht mit Atomenergie vergleichen, sondern eher mit der industriellen Revolution, welche Ende des 19 Jahrhunderts erfolgte. Dies hat der Menschheit viel Fortschritt beschert und für Wohlstand und höhere Zufriedenheit gesorgt. Ende des 19 Jahrhunderts stellte die amerikanischen Landwirtschaft noch 40% sämtlicher Arbeitsplätze, heute sind es noch 2%. Dennoch sind aktuell mehr Arbeitsplätze vorhanden als zu jener Zeit. Selbstverständlich beschäftigen sich die Menschen heute mit anderen Arbeitsinhalten. Aber am Ende haben mehr Menschen Arbeit als früher. Ich bin überzeugt, dass die digitale Revolution ähnlich Effekte haben wir. Die Transformation dorthin müssen wir mit gutem Augenmaß durchführen. Die Digitalisierung voran zu treiben ist wichtig, weniger für unsere Generation, als für die Generation unserer Kinder.


Danke nochmals für Ihr Interesse und das kritische Feedback.


Beste Grüße, Mark Klein

Lieber Herr Klein,

sicherlich kann man das Thema aus mehreren Blickwinkeln sehen.

Ganz sicherlich kann man die „Digitalisierung“ auch mit der industriellen Revolution vergleichen. Allerdings muss man sich die Zustände zu dieser Zeit genau und ehrlich anschauen. Mit der industriellen Revolution fielen große Teile der Bevölkerung ins Bodenlose. Es gab nicht genug Arbeitsplätze um alle zu ernähren. Es wurde in großem Stil gestohlen, gemeuchelt und gemordet. Die Bevölkerung wurde eingeschüchtert und dezimiert.
Nicht ohne Grund fallen genau in diese Zeit die Massenauswanderungen aus Deutschland und ganz Europa. Millionen Menschen begaben sich auf die Flucht nach Amerika unter größten Risiken und in purer Verzweiflung. Heutzutage sagen 50 Millionen Amerikaner, sie haben deutsche Wurzeln.
Warum war das so? Waren es Kriegsflüchtlinge? Wirtschaftsflüchtlinge? Flüchtlinge aus purer Not? Glücksritter? Waren sie zufrieden? Haben sie am Fortschritt teilgehabt? Am wachsenden Wohlstand?
Die Antwort ist einfach. Es gab zu wenig sattmachende Arbeit, das Leben war zu unsicher und hoffnungslos.

Es dauerte eine geraume Zeit, mehrere Kriege und Millionen von Toten, bis sich die Auswirkungen halbwegs eingerenkt haben. In nicht wenigen Ländern der Welt hat es sich bis heute nicht eingerenkt. So ehrlich muss man sein.

Sicherlich ist es richtig, dass heute mehr Menschen beschäftigt sind. Nur womit? Schauen wir genau, dann sind es prekäre Beschäftigungen, Teilzeit, befristete Arbeitsverhältnisse, 450€-Jobs. Und genau diese werden natürlich durch die „Digitalisierung“ wieder angegriffen.
Die 40 % der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft Amerikas gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab diesen Menschen zumindest ein Auskommen. Die 98% Arbeitsplätze heute, geben wievielen Menschen ein Auskommen? Und wieviel Prozent sind dies am Gesamtanteil der Bevölkerung?

Aber nun wird auch der Mittelstand ausgedünnt. Herr Rieß (Ergo), Herr Knof (Allianz) und Herr Buberl (Axa) reden davon, dass im Rahmen der Digitalisierungsstrategien in den Unternehmen kurz- bis mittelfristig ein Drittel bis die Hälfte der Arbeitsplätze in der Versicherungswirtschaft entfallen. (Quelle:http://versicherungswirtschaft-heute.de/maerkte/der-digitale-wandel-wird-niemals-wieder-langsam-sein-wie-heute/)

Wenn wir davon reden, dass wir dies für unsere Kinder tun, dann finde ich das sehr optimistisch und vielleicht etwas kurz gesprungen. Wenn ich etwas für meine Kinder tue, dann muss ich mir im Vorhinein überlegen, welche Auswirkungen es haben kann, gerade auch akut und auf das direkte Umfeld. Was bringt Sie zu der Überzeugung, dass nachher mehr Menschen eine auskömmliche Arbeit haben? Wie sollen die Arbeitsplätze aussehen? Welche Auswirkungen wird dies alles auf unsere Gesellschaft haben?
Dies erlaubt allerdings wieder den Vergleich mit der Atomindustrie. Ich darf nicht einfach sagen, die Zeit wird das schon richten. Da gehören genaue Vorstellungen, Pläne, verläßliche Machbarkeiten und Sicherheiten her. Wenn ich für meine Kinder und Kindeskinder entscheide, habe ich eine besondere Verantwortung. Der darf ich mich nicht entziehen.

Die Zustände während und unmittelbar nach der industriellen Revolution, finde ich nicht wirklich erstrebenswert. Diese zu vermeiden sollte unser aller Ziel sein.

Ich freue mich über Ihre Offenheit, bin gespannt auf weitere Argumente und Diskussionen und sehe Ihrem angekündigten Blog erwartungsfroh entgegen.

Viele Grüße
Rainer Busch

"Ich werde diesem Thema am besten auch einen eigenen Blog widmen, da es komplexer ist." Zitat Mark Klein
Lieber Herr Klein,

Sie sehen mich etwas ennttäuscht. Leider haben Sie bis heute keinen neuen Blog zu diesem Thema veröffentlicht. Soll ich dies als Bestätigung meiner Thesen auffassen?
Sie sagem, es sei im Interesse unserer Kinder. Dann sollte dieses Thema auch genau so viel Bedeutung haben wi eunsere Kinder. Sind die so weng Zeit wert?

Sicherlich ist Ihre Zeit begrenzt. Ob der Wichtigkeit des Themas, denke ich, sollte es Ihnen gelingen, etwas mehr Zeit für diese Diskussion zu erübrigen.

Viele Grüße
Rainer Busch

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How about Artificial Intelligence applied to Health Insurance?
If you are interested in knowing more about our start-up and what we can do for Munich Re Group, I would be delighted to hear from you.
Serge Karaoglan

Dear Mr. Karaoglan, 
 
Thanks for reading my blog. At this moment in time I have quite a number of requests from Start-ups offering support for the digital transformation of ERGO. That's why I would come back to you after the big wave has leveled out.
 
Best wishes,
Mark Klein

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Hallo Herr Klein,
ich war Ende Januar auf Ihrer Vorstellung Ihres Bereiches am Standort München und möchte Ihnen gerne Feedback geben :-) Ich fand es hoch spannend und sehr sehr interessant, was Sie da machen.
Ich sehe hier - gerade auch bei dem Thema des "deep machine learning" eine große Chance, z.B. im Bereich der Reiseversicherung - wo wir ja über eine hohe Anzahl von Schäden sprechen - Einsatzbereiche zu definieren und möglichst schnell umzusetzen, um über diesen Weg der "beste und schnellste Schadenregulierer" zu werden; aber auch im Bereich einer sehr flexiblen und schnellen Prämienanpassung bzw. auch der internen Verarbeitung und Analyse von Daten im Reiseversicherungsgeschäft sehe ich noch sehr große Potenziale.

Lieber Herr Sturm, Danke für Ihr Feedback. Ich stimme Ihnen zu, dass beide Gebiete gerade im digitalen Umfeld sehr gut einsetzbar sind. Für wirklich gute KI brauchen wir nur sehr viele Daten. Bitte schauen Sie zu, dass wir diese erfassen. Beste Grüße, Mark Klein

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Hallo Herr Klein,
das ist ein hoch spannendes Thema. Wo gedenkt denn die ERGO KI einzusetzen? So viel ich weiß, hat die VKB einen Innovationspreis dafür bekommen, dass sie mit IBM Watson Unmutsäußerungen von Kunden bei der Eingangspost auslesen und davon ableiten, wie schnell bestimmte Briefe beantwortet werden müssen. Dabei erkennen die Systeme auch schon ironische Kommentare der Kunden.
Könnte man solch eine Technik nicht auch dazu anwenden, alle bestehenden Arbeitsanweisungen, die teilweise sehr unstrukturiert vorhanden sind, so zu verarbeiten, dass man den Rechner danach fragen kann? Wenn Watson schon Jepardy gegen menschliche Mitstreiter gewinnen kann oder gar auch schon bei Krankheitsdiagnosen Vorschläge zur Therapie unterbreitet oder aber auch schon bei einem Japanischen Versicherer bei der Leistungsauszahlung genutzt wird, dann sollte das doch auch kein Problem sein?

Lieber Herr Faller, wir prüfen gerade Einsatzgebiete in DKV Leistung sowie ERGO Schaden. Ich stimme Ihnen zu, dass es sehr viele Einsatzgebiete für KI gibt. Wir müssen sicherstellen, dass wir ausreichend Daten haben, um die Systeme zu trainieren. Bei den unstrukturierten Daten haben Sie recht. Diese sollten wir über einen generellen Ansatz nutzbar machen. Danke für Ihr Feedback und einen schönen Tag noch. Beste Grüße, Mark Klein

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