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19.1.2016

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Immer mehr Menschen im Alter überschuldet

Überschuldung im Alter: Vorsorge ist wichtig

Rund 150.000 der über 70-jährigen Deutschen sind bereits überschuldet. Die Auskunftei Creditreform widmet dem Thema im SchuldnerAtlas Deutschland 2015 sogar eine Sonderteil und warnt vor einem zunehmenden Trend. Rechtzeitige private und betriebliche Vorsorge nötiger denn je.

 

Die Deutschen werden älter als sie denken. Das Ergebnis einer ERGO Umfrage im Jahr 2014 zeigt diesen Irrtum genauso wie die aktuelle Initiative „7 Jahre länger“ des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Männer schätzen ihre Lebenserwartung laut GDV auf knapp 76 Jahre. Tatsächliche liegt sie jedoch bei über 82 Jahren. Frauen meinen, dass sie 80 Jahre alt werden. Statistisch beträgt ihre Lebenserwartung jedoch mehr als 87 Jahre.

 

ERGO Serie: Leben im Alter

 

Gefährlicher Trend

 

Die gute Nachricht lautet also: Jeder hat heute gute Chancen auf ein langes Leben. Wer sich jetzt zufrieden zurücklehnt und nicht ans Alter denkt, handelt jedoch kurzsichtig. Der SchuldnerAtlas Deutschland 2015 der Auskunftei Creditreform zeigt warum: In Deutschland gibt es einen gefährlichen Trend zur Überschuldung im Alter. Heute sind bereits 150.000 der über 70-Jährigen praktisch pleite. Sie können weder ihre Rechnungen begleichen, noch ihre Schulden zurückzahlen. Zwar wirkt die Zahl der Überschuldeten noch überschaubar. Im Vergleich zum Jahr 2013 hat sie jedoch um 36 Prozent zugelegt. Ein Vergleich der mittleren Schuldenhöhe stimmt ebenfalls nachdenklich: Während alle Deutschen im Schnitt mit 34.000 Euro in der Kreide stehen, sind es bei den 70-Jährigen rund 50.000 Euro.

 

Alt und pleite

 

Diese bedenkliche Entwicklung geht nach Ansicht des renommierten Armutsforschers Rudolf Martens vom Paritätischen Gesamtverband Hand in Hand mit steigender Altersarmut. Martens warnt: „Mit dem Eintritt in den Ruhestand sinken die Chancen älterer Menschen drastisch, ihre ökonomische Lage zu verbessern.“ Jüngere Menschen hätten häufig eine Perspektive, sich aus der Einkommensarmut herauszuarbeiten. Bei älteren Menschen sei das nicht der Fall, so Martens. Wer erst einmal alt und pleite ist, kommt aus der üblen Lage kaum noch raus. Das gelte in gleichem Maße für das Phänomen der Altersüberschuldung. Sie wird im Gleichklang mit der Altersarmut in den nächsten Jahren weiter zunehmen.

 

Versicherung zahlt zeitlich unbegrenzt

 

Fazit: Die steigende Lebenserwartung ist eine tolle Nachricht. Nur sollte niemand vergessen, dass ein langer Ruhestand auch mehr Geld kostet. Wer schon in jungen Jahren regelmäßig etwas zur Seite legt, muss im Alter nicht den Schuldenberater um Rat fragen. Sparkonto oder Wertpapierdepot sind bei der langfristigen Vorsorge jedoch nur begrenzt von Nutzen. Da die meisten Menschen ihr Alter unterschätzen, sind diese Mittel vielleicht zu früh verbraucht. Eine wirklich sichere Form der Altersvorsorge ist nur die lebenslange Rente. Die Leistungen der gesetzlichen Rente werden jedoch immer weiter sinken. So bleiben nur Versicherungsprodukte: Bei Riester, Rürup, betrieblicher Altersversorgung und Privatrente können sich die Rentner auf die monatliche Zahlung verlassen – zeitlich unbegrenzt.

 

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