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16.7.2015

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Ungetrübter Spaß im Freibad und am Badesee

Badesee | © ALLTRAVEL / Alamy #DPNB32

Wenn auch Sie die hochsommerlichen Tage nicht ohne einen Besuch im Freibad oder an einem nahegelegenen Badesee aushalten, dann geht es Ihnen wie mir. Während der Hitzewelle habe ich versucht, mir ein wenig Abkühlung zu verschaffen und mein Handtuch am Rand eines Badesees ausgebreitet. Teenager und junge Erwachsene brutzelten in der Sonne, während die Kinder ausgelassen und fröhlich am Ufer des Sees tobten.

 

Plötzlich fing eines der Kinder an zu weinen. Es stellte sich heraus, dass es sich beim Toben am schlammigen Ufer den Fuß an einem scharfkantigen Gegenstand verletzt hatte. Ein Bademeister kam zur Hilfe und versorgte die Wunde des kleinen Mädchens, das kurze Zeit später mit seinen Eltern den See verlassen musste.

 

Damit der sommerliche Ausflug zum Wasser für Groß und Klein zum ungetrübten Vergnügen wird, sind einige Vorsichtsmaßnahmen durchaus sinnvoll. Ich habe ein paar Tipps zusammengestellt:

 

1. Unsichtbare Gefahren im Wasser

 

Niemals in unbekannte Gewässer springen – unter Wasser könnte es verborgene Gefahren geben wie Glassplitter, scharfkantige Steine oder Äste. 

 

In Flüssen mit Schifffahrt zu baden oder zu schwimmen, ist lebensgefährlich. Gehen Sie dieses Risiko nicht ein! Jedes Jahr ertrinken allein im Rhein rund 20 Menschen.

 

Am besten und sichersten ist das Badevergnügen an Badeseen und Freibädern, die von Rettungsschwimmern überwacht werden. Sollte es zu einem Ernstfall kommen, leisten diese Erste Hilfe.

 

2. Vor dem Sprung ins Wasser: Abkühlen

 

Eine einfache Baderegel, die aber doch häufig nicht eingehalten wird: Allzu oft springen Menschen nach dem Sonnenbad ohne Umweg direkt ins kalte Wasser. Dabei verkraftet der Kreislauf die großen Temperaturunterschiede zwischen aufgeheizter Luft und kaltem Wasser häufig nicht. Herzinfarkt oder Schlaganfall können die Folgen sein. 

 

3. Achtung Rutschgefahr

 

Freibäder und Badeseen sind für Kinder ein aufregender Spielplatz im Wasser. Wenn die Sprösslinge toben, passiert es leider schnell, dass jemand ausrutscht und hinfällt. Im schlimmsten Fall kann das langwierige Verletzungen mit sich bringen. Deshalb: Gerade kleinen Kindern rutschfeste Badeschuhe anziehen. Diese bewahren die Kinder vorm Ausrutschen und schützen die Füße vor Scherben, Steinen und Wespen im Gras.

 

Aber wer übernimmt die Kosten, wenn der Unfall einen Krankenhausaufenthalt, Reha-Maßnahmen oder sogar eine andauernde Beeinträchtigung nach sich zieht? Hier hilft eine private Unfallversicherung.

 

4. Bleiben Sie immer in der Nähe Ihrer Kinder

 

Lassen Sie Ihre Kinder am Wasser niemals aus den Augen. Selbst in vermeintlich ungefährlichen flachen Gewässern können Kleinkinder ertrinken. Und auch ein Schwimmabzeichen ist keine Garantie. Bei Wellen oder Strömungen fehlt Kindern aber auch Erwachsenen oft die Kraft sich über Wasser zu halten. Und auch in stillen Gewässern oder Schwimmbädern kann es zu Unfällen kommen. Einer Statistik zufolge ertranken 2014 allein in Deutschland 392 Menschen. Und denken Sie daran: Die Verantwortung für Ihre Kinder haben immer Sie. Auch in überwachten Freibädern nimmt der Bademeister Ihnen nicht die Aufsichtspflicht ab.

 

5. Ruhepausen und Schattenzeiten einplanen

 

Hin und wieder müssen Kinder auch mal gebremst und zu einer Schattenpause gezwungen werden. Die UV-Strahlung der hochsommerlichen Sonne birgt Verbrennungsgefahr für die Haut. Tipps zum richtigen Sonnenschutz für jeden Hauttyp gibt es hier

 

Neben dem Hautschutz ist es ratsam, eine Sonnenbrille zu tragen. Warum unsere Augen – besonders in unmittelbarer Nähe des Wassers – bei starker Sonnenstrahlung unbedingt geschützt werden sollten, lesen Sie hier.

 

6. Das neue Smartphone zu Hause lassen

 

Dass in Freibädern und an Badeseen häufig Taschendiebe unterwegs sind, ist leider nichts Neues. Lassen Sie Ihre wertvollen Gegenstände doch einfach mal zu Hause und genießen das Baden in der Sonne ungestört ohne Smartphone, MP-3-Player und Co. Möchten Sie beim Badevergnügen trotzdem nicht darauf verzichten, erfahren Sie hier, unter welchen Umständen Ihre Wertgegenstände im Freibad versichert sind.

 

In der Regel gilt: Werden die Sachen von der Liege geklaut, hat man Pech gehabt. Wird hingegen ein abgeschlossener Spind aufgebrochen, greift der Versicherungsschutz über die Hausratversicherung.

 

7. Anreise mit Fahrrad oder Straßenbahn statt Auto

 

Vermeiden Sie lange Staus bei der Parkplatzsuche – gerade im Hochsommer sind die Zufahrtsstraßen zu beliebten Badeseen oft hoffnungslos überfüllt. Das ist nervenaufreibend und bei hohen Temperaturen gar nicht so ungefährlich. Fahren Sie stattdessen lieber mit dem Fahrrad oder der Straßenbahn. Für Kinder ist das häufig ein zusätzlicher Höhepunkt zum ohnehin schon spannenden Badeerlebnis. Sollten Sie auf das Auto trotzdem nicht verzichten können oder wollen, finden Sie hier Tipps, wie Sie einem gefährlichen Hitzestau im Auto verbeugen können.

 

8. Trinken bevor der Durst kommt

 

Bei besonders heißen Temperaturen empfinden wir jede Bewegung als eine Bewegung zu viel. Um der Erschöpfung entgegenzuwirken, empfehlen Experten, zwei bis vier Liter Wasser oder Saftschorle zu trinken und leichte Kost zu sich zu nehmen. Wissen Sie, warum Kaffee an heißen Tagen eher müde macht als den Körper zu aktivieren? Lesen Sie hier nach.

 

Und warum Sie Alkohol in der Sonne besser meiden sollten, erfahren Sie hier.

 

9. Schwimmen ist bei Gewitter lebensgefährlich

 

Andauernde Hitze im Sommer bringt oft Gewitter mit sich. Sollten Sie Donnergrollen hören oder Blitze sehen, verlassen Sie sofort das Wasser. Warum? Das erklärt ein Wetterexperte unter folgendem Link.

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