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10.7.2015

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Schwimmen lernen: Das Seepferdchen reicht nicht

Kleines Kind mit Schwimmflügeln und Schwimmbrille

Wir fahren im Sommer gerne ans Meer. Schon allein deshalb ist es uns wichtig, dass unsere Kinder rechtzeitig schwimmen lernen. Sie sollen wissen, wie sie sich im Wasser richtig verhalten. Mit unserem Großen sind wir schon im Alter von vier Monaten zum Babyschwimmen gegangen. Und auch die anderen beiden haben wir schon als Babys mit ins Schwimmbad geschleppt.

 

Das Seepferdchen schaffen die Kinder mit etwas Übung schon mit etwa fünf Jahren: Um das begehrte Abzeichen zu bekommen, muss das Kind vom Beckenrand ins Wasser springen, 25 Meter schwimmen und aus schultertiefem Wasser einen Gegenstand heraufholen. Als mein Großer dieses Abzeichen auf der Badehose tragen dufte, war sein Ehrgeiz geweckt: Noch vor der Einschulung machte er das bronzene Abzeichen.

 

Technik beherrschen, Kräfte richtig einschätzen

 

Jetzt ist er acht Jahre alt und hat gerade das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Silber gemacht. Und ich bin beruhigt, dass er inzwischen die Technik gut beherrscht, seine Kräfte einschätzen kann und auch einige Baderegeln verinnerlicht hat.

 

Seepferdchen: Keine Sicherheit

 

Das Seepferdchen alleine reicht meiner Meinung nach nicht aus. Es dient lediglich als Einstieg, gibt aber keine Sicherheit. In einem ruhigen Schwimmbad ohne Wellen und Strömungen mögen sich die Kinder vielleicht über Wasser halten. Sobald geplanscht wird oder ein wenig Seegang herrscht, bekommen sie aber ernsthafte Probleme.

 

2014 ertranken 392 Kinder und Erwachsene

 

Immer wieder ertrinken Kinder selbst in Schwimmbädern mit Bademeister-Aufsicht, weil sie ihre Kräfte überschätzen und sich nicht über Wasser halten können. 2014 ertranken nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG 392 Kinder und Erwachsene in deutschen Gewässern, die meisten davon in Seen, am häufigsten passieren die Unglücke im Juli. 

 

Nur Übung macht den Meister

 

Wer sich nach dem Seepferdchen entspannt zurücklehnt und glaubt, sein Kind könne nun alleine ins Wasser, der wiegt sich in falscher Sicherheit. Und auch die Schulen können diese Aufgabe nicht erfüllen: Bäder sind überfüllt oder gar geschlossen, es mangelt an Personal, die die Kinder richtig anleiten. Die Verantwortung liegt also bei uns Eltern. Denn: Nur durch regelmäßiges Training werden aus unsicheren kleinen Paddlern geübte Schwimmer.

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