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5.6.2014

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Organspende: Entscheidend ist eine Entscheidung

Umfrage: Haben Sie einen Organspendeausweis

Haben Sie eigentlich einen Spendeausweis?

 

Rund 11.000 Menschen in Deutschland warten aktuell auf ein passendes Spenderorgan. Die Zahl der Transplantationen ist derzeit auf einem Tiefststand. Unser Gesundheitsversicherer DKV engagiert sich dafür, über das Thema Organspende aufzuklären. Gemeinsam mit dem Verein „Junge Helden e.V.“ gab es dazu heute eine prominent besetzt Gesprächsrunde in Berlin. Außerdem haben wir eine begleitende Straßenumfrage gemacht und sind der Frage nachgegangen, wie eine Organvergabe erfolgt.

 

Junge Helden e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit elf Jahren deutschlandweit über Organspende aufklärt. Mit Schulbesuchen, Vorträgen, Sport-Events, Partys und medialer Präsenz platziert er das Thema mitten im Leben.

 

Ziel des Vereins ist es, dass jeder für sich die Frage beantworten kann: „Möchte ich meine Organe spenden: Ja oder Nein?" Gründungsmitglied Angela Kotter: „Ein Junger Held ist in unseren Augen, wer sich mit dem Thema auseinandersetzt und eine persönliche Entscheidung trifft – dabei möchten wir keine Meinung vorgeben. Denn für uns ist die Entscheidung entscheidend“. Gegründet wurde der Verein 2003 von ihrer Schwester Claudia Kotter. Seit ihrem Tod im Juni 2011 führt das Junge Helden-Team den Verein in ihrem Sinne fort.

 

Auf der Internetseite von Junge Helden e.V. gibt es selbstverständlich einen Organspendeausweis zum Download.

 

Mit am Tisch saß heute auch Elmar Sprink, Organempfänger und Ausnahmesportler aus Köln. Nach einem Herzsstillstand im Juli 2010 musste ihm ein Spenderherz eingesetzt werden. Die Geschichte seiner Transplantation beschreibt er hier: http://elmarsprink.de/new-page. „Seit meiner Transplantation setze ich mich sehr für Organspende ein. Bei meinen sportlichen Events werden sehr oft Organspendeflyer von Junge Helden in die Startunterlagenbeutel gelegt“, sagt er. Er spricht sich dafür aus, dass es auch in Deutschland eine Widerspruchsregelung wie z.B. in Österreich geben sollte – wer sich nicht explizit dagegen ausspricht, ist automatisch potenzieller Organspender. „Es kann jeden treffen. Egal wie alt, wie gesund etc. Die Menschen in Deutschland sollten eine Entscheidung treffen und die Politiker sollten etwas ändern.“

 

Die weiteren Gesprächspartner waren:

 

Professor Jan Gummert, Direktor der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie am Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen (behandelnder Arzt von Elmar Sprink); 

 

Professor Hans Lippert, Vorsitzender der Prüfungs- und Überwachungskommission Organtransplantation der Bundesärztekammer;

 

Karl-Josef Laumann, Staatssekretär im Bundesministerium für Gesundheit, Bevollmächtigter der Bundesregierung für Patienten und Pflege.

 

Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Wolfgang Reuter, DKV Deutsche Krankenversicherung.

 

Begleitend zu der Gesprächsrunde haben wir zum Thema Organspende eine Straßenumfrage gemacht und Passanten in Düsseldorf gefragt, ob Sie einen Organspendeausweis haben:

 

 

Im folgenden DKV-Experten-Interview erklärt Professor Hans Lippert, Vorsitzender der Überwachungskommission Transplantationsmedizin, wie eine Organvergabe erfolgt, welche Prioritäten gesetzt werden und welche Rolle der Staat dabei spielt.

 

Tags: DKV Krankheit Mut

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