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13.6.2014

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Olaf Thon: Deutschland wird Weltmeister

Olaf Thon im Interview

„Ich habe einen Traum…“

 

Er stand 52 Mal für Deutschland auf dem Platz, wurde 1986 Vize und vier Jahre später Weltmeister: Olaf Thon. Im Interview spricht er einen Tag nach dem Anstoß der WM über die deutschen Chancen in Brasilien, stumpfe Rasenflächen - und erinnert sich den WM-Hit „Mexico mi Amor“. ERGO ist Sponsorpartner des FC Schalke 04, für den Thon lange kickte.

 

 

ERGO: Hallo Olaf Thon, wo erwischen wir Sie gerade?

Olaf Thon: Ich bin noch daheim, habe aber etliche Termine im Zusammenhang mit der WM. Vom 23. Juni an bin ich dann an Bord. Auf der MS-Europa. Dorthin hat Jörg Wontorra zu einer einwöchigen Interview-Tour eingeladen.

 

Bevor wir ans Eingemachte gehen: Können Sie noch den WM-Song von 1986, als Sie mit der Nationalelf in Mexiko Vize-Weltmeister wurden?

Klar (singt): „Mexico mi Amor. … Unter der roten Sonne sehn wir uns…“. Mit Peter Alexander. Schön. Auch für die Fans.

 

Mal ehrlich: Wie lange haben Sie damals mit dem Team den Text geübt?

Wir haben den ja nach Hause geschickt bekommen, das war kein Problem. Im Studio bei der Aufnahme, ich glaube in Frankfurt, hat´s dann aber ein paar Stunden gedauert, bis die Sache im Kasten war. Ein Riesenspaß mit Toni Schumacher an der Trompete. Ein ähnlicher Spaß war´s dann auch vier Jahre später…

 

... mit dem Song „Wir sind schon auf dem Brenner“ mit Udo Jürgens.

Richtig. Aber wenn ich votieren müsste: „Mexico mi Amor“ ist mein eindeutiger Favorit. Übrigens: Wir haben uns mit allen Weltmeistern noch vor ein paar Wochen vor dem deutschen Länderspiel in Gladbach getroffen. Da war Udo Jürgens auch da und hat nochmal für uns gesungen.

 

Wie fühlt sich denn für einen Weltmeister wie Sie der Countdown vor dem ersten Deutschlandspiel an? Kribbelt es?

Na klar, jetzt wird es langsam spannend. Und ich kann mich sehr gut in die Jungs von Jogi Löw reinversetzen…

 

Das heißt?

Na ja, die werden jetzt natürlich auch mit jedem Tag heißer auf den Anpfiff. Und ich bin sicher: Die würden am liebsten nicht bis Montag bis zum Spiel gegen Portugal warten. Sondern wären am liebsten gleich zur Eröffnung angetreten. Es gibt nämlich nichts Schlimmeres, als wenn du zusiehst.

 

Sie werden als Experte ja auch möglichst viele Spiele schauen und kommentieren. Was denken Sie, wie es für Deutschland laufen kann?

Ich hatte einen Traum, der geht so: Deutschland wird Gruppenerster, kommt dann über Belgien, Argentinien und Italien (endlich!) ins Finale. Da schlagen wir dann Brasilien und werden Weltmeister!

 

Spricht da der Berufsoptimist Olaf Thon?

Überhaupt nicht. Ich weiß, was wir können. Deutschland, davon bin ich überzeugt, kann ganz vorne landen. Die Mannschaft wächst zusammen. Das ist enorm wichtig. Die Stimmung ist Spitze. Dazu tragen auch die Sechser-Häuser im Quartier bei. Ich halte das für eine Klasse-Idee. Aber natürlich muss man sich sein Glück bei einer WM, die ja für jeden Fußballer das Größte ist, auch erarbeiten. Das können wir! Es muss nach zwei, drei Spielen heißen: „Die Deutschen kann man nicht schlagen.“

 

Wer sind, außer Jogi Löws Team, Ihre Top-Favoriten?

Ganz klar: Brasilien, Argentinien und Spanien – wobei man die eigentlich gleich dreimal nennen müsste. Spanien macht im Moment übrigens ganz geschicktes Understatement. Aber die sind vorne mit dabei.

 

Blättern Sie mal zurück: Wie war das 1986 in Mexico, was ist dort anders als in Europa?

Das Klima auf jeden Fall. Es ist anstrengend und für uns ungewohnt. Und auch der Rasen ist anders. Fester, stumpfer. Der wird zwar vor dem Spiel noch gewässert, ist aber sofort wieder trocken. Darauf müssen wir uns einstellen. Da müssen die Pässe eben einen Tick länger gespielt werden.

 

Wird Benni Höwedes als Schalker Nationalspieler auflaufen?

Er hat sehr gute Chancen. Ich sage, Hut ab, was er leistet!



schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
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