Über das Blog

„ERGO ganz nah“ ist das Corporate Blog der ERGO Group AG.

Kontakt

Sie haben eine Frage zu „ERGO ganz nah“? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Partner des DFB-Pokals

Offizieller Partner des DFB-Pokals

ERGO ist offizieller Partner des DFB-Pokals. Hier kann man Großes schaffen – auch als Kleiner. Wir glauben daran und sagen „Mach was draus!“

RSS-Feeds

RSS Feed Icon Immer aktuell informiert: Abonnieren Sie unsere Themen als RSS-Feeds.

RSS-Feeds anzeigen

Unsere Marken

       

       

 

19.5.2015

Empfehlen Drucken

Mein Alltag mit Heuschnupfen und Kreuzallergien

Heuschnupfen - Frau mit Taschentuch / © Juice Images / Alamy #BNDJ64

Ich kann mich noch ziemlich gut daran erinnern, wie ich als Kind am Wochenende unter den Obstbäumen im Garten meiner Großeltern lag. Ich liebte es, die Kirschen, Äpfel, Pflaumen und Birnen direkt vom Baum zu essen. Herrlich.

 

Als ich neun war, änderte sich das plötzlich: Nachdem ich mal wieder Obst genascht hatte, fingen meine Augen an zu jucken, meine Ohren ebenso und den Hals hätte ich mir zerkratzen können. Diagnose: Allergischer Schnupfen oder auch Heuschnupfen. Na bravo. Und als ob dies nicht schon genug wäre, habe ich dazu auch noch herrliche Kreuzallergien mit diversen Früchten, Nüssen und Tierhaaren.

 

Was löst die Allergie aus?

 

Anfangs habe ich ständig vergessen, dass ich nun eine Allergie hatte. Oft habe ich mich erst wieder daran erinnert, wenn es schrecklich juckte. Wir haben einiges ausprobiert. Welche Früchte führen zu besonders heftigen Reaktionen? Sind es bestimmte Monate, in denen es schlimmer ist? Sind alle Apfel-, Pflaumen- oder Kirschsorten gleich schlimm? Kann ich die Lebensmittel nur nicht in roher Form essen, sondern kann sie kochen? Auch Gewürze sind gar nicht so harmlos, denn auch diese können der Auslöser eines Niesanfalls oder Juckens sein. Bei mir verursachen das diverse Gewürze, ganz besonders Knoblauch, Paprika und Curry.

 

Symptome verändern sich im Laufe der Zeit

 

Allergien entwickeln sich: Anfangs habe ich häufig Nasenspray und Augentropfen genommen. Seit ich Kontaktlinsen habe, jucken meine Augen weniger. Eine Sonnenbrille lindert den Juckreiz ebenso. Irgendwann kamen Tabletten hinzu, so genannte Antihistaminika. Erst reichten die Wirkstoffe in leichter Dosierung, später dann brauchte ich starke Tabletten, die leider auch sehr müde machen.

 

Wie lebt es sich mit Allergien?

 

Oft werde ich gefragt, wie es sich mit Allergien leben lässt. Klar, gerade in der Schulzeit war es nicht ganz so leicht. Ich musste mich oft tierisch anstrengen, um überhaupt die Augen offen zu halten und dem Unterricht zu folgen. Aber mittlerweile geht es ganz gut. Ich habe mich daran gewöhnt nachzufragen, welche Zutaten im Essen sind. Etwa von März bis Oktober meide ich Früchte, außer Zitrusfrüchte, Bananen und Erdbeeren. Statt Salzkartoffeln – die ich nur mit heftigen Nieseinlagen schälen kann – gibt es Pellkartoffeln. Im Oktober teste ich immer wieder mit einem Stückchen Apfel, ob meine Allergien besser werden und dann schlage ich zu! Ich genieße das Obst, um das ich monatelang herumlaufen musste. Tatsächlich kann ich ohne Beschwerden essen, wenn keine Pollen fliegen. Im Frühjahr beginnt dann wieder alles von vorn.

 

Erleichterung durch Hyposensibilisierung

 

Früher wurde mir gesagt, dass eine Hyposensibilisierung so wenig Erleichterung für mich bringe, dass ich es gar nicht bemerken würde. Im vergangenen Jahr habe ich mich aber noch einmal genauer mit diesem Thema auseinander gesetzt und mir unterschiedliche Meinungen diverser Ärzte eingeholt. Anschließend habe ich mich zu einer subkutanen Immuntherapie (SCIT) entschieden, bei der die Allergene mit steigender Dosis injiziert werden. Sechs Wochen lang wurde je einmal gespritzt, dann zweimal 14-tägig und seitdem aller vier bis sechs Wochen. Über diese Therapie werde ich noch einmal gesondert berichten.

 

Ist die Therapie erfolgreich?

 

Im Moment beobachte ich zwei Phänomene: Meine Kollegen können einen Apfel in meiner Nähe essen, ohne dass ich mit Schnappatmung kämpfe. Und ich kann frisch gemähtes Gras riechen, ohne dass ich einen Niesanfall erleide. Meine Haut findet die Therapie zwar noch nicht ganz so lustig, sie blüht regelrecht auf – aber ich hoffe, dass auch sie sich demnächst ein wenig entspannt.

 

Sechs einfache Tipps für Pollenallergiker

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
Bewertungen

Eigenen Kommentar abgeben:

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Bitte beachten Sie, dass Kommentare zuerst freigeschaltet werden müssen!
Mit Absenden eines Kommentars erklären Sie sich mit den Rechtlichen Hinweisen und den Kommentarrichtlinien einverstanden.

Kommentare auf Facebook

Weitere Facebook-Kommentare anzeigen