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31.7.2014

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Leber-Transplantation in letzter Minute

René Weber und sein Partner im Strandkorb

Es ist ein schöner Frühsommertag Ende Juni 2014 in Potsdam. René Weber und sein Lebenspartner Volker Weber sitzen vor dem Haus im Strandkorb. So kann man es an diesem Freitag bei klassischem Kaiserwetter gut aushalten. Was hier nach einem gelungenen Auftakt für ein schönes Wochenende aussieht, lag im Herbst 2013 in weiter Ferne: René Weber lag seit Anfang September 2013 auf der Intensivstation der Charité in Berlin.

 

ERGO Serie: Unsere Kunden

 

Warten auf ein rettendes Spenderorgan

 

Er und sein behandelndes Ärzteteam warteten sehnsüchtig auf ein rettendes Spenderorgan, eine Leber. Sein Zustand war bereits lebensbedrohlich. Deswegen stand er schon auf der Dringlichkeitsliste von Eurotransplant. Das ist die zentrale Koordinierungsstelle für Organspenden. Sein Partner erinnert sich: „Das waren die schlimmsten Wochen, die wir zusammen durchgemacht haben. Diese Wartezeit und das Bangen, ob ein passendes Organ überhaupt kommt – einfach furchtbar. René war phasenweise schon gar nicht mehr ansprechbar. Es ist schrecklich, seinen liebsten Menschen so da liegen zu sehen und nicht wirklich helfen zu können.“

 

Diagnose: Leberzirrhose

 

Bis zu diesen kritischen Oktobertagen hatte René Weber schon allerhand durchgemacht: 2011 stellten die Ärzte eine symptomatische Hämochromatose fest (Eisenüberladung des Organismus. Führt zur langsam fortschreitenden Schädigung von Leber, Herz, Bauchspeicheldrüse, Hirnanhangsdrüse und Gelenken). Damit nahm das Unheil seinen Lauf: Ende desselben Jahres wird bei René Weber eine Leberzirrhose diagnostiziert. Im Januar 2013 wird er arbeitsunfähig und wartet monatelang auf die Transplantation.

 

Dankesbrief an seine Kundenbetreuer der DKV

 

Die Situation ist zermürbend – dennoch schreibt er im Juni 2013 einen Dankesbrief an seine persönlichen Kundenbetreuer der DKV, Sabine Lukow und Thomas Köpke. „Gerade wenn man schwer krank ist, ist man ja auf schnelle und kundenorientierte Abwicklung von Krankheitskosten und Tagegeld angewiesen. Das hat in der ganzen Zeit sehr gut geklappt, und dafür wollte ich mich einfach mal persönlich bedanken.“

 

„Bleiben Sie zuversichtlich“

 

Sabine Lukow arbeitet im Leistungsmanagement Gesundheit Tagegeld, Thomas Köpke im regionalen Leistungsmanagement in Berlin. Wie haben sie diesen ernsten „Betreuungsfall“ erlebt? Sabine Lukow, die Krankengeschichte von René Weber gut vor Augen, blickt zurück: „Mir war wichtig, Herrn Weber schnell und unkompliziert zu begegnen.“ Und Thomas Köpke ergänzt: „Ich war in der Zeit auch des Öfteren bei ihm zuhause. Da habe ich offen gesprochen und versucht, ihm Mut zu machen: Bleiben Sie zuversichtlich.“ Beide betonen, dass sie einfach nur ihren Job gemacht und die diversen offenen Fragen beantwortet und Hilfestellungen geleistet haben.

 

Zumindest keine finanziellen Sorgen

 

René Weber brauchte sich zumindest finanziell keine Sorgen machen. Über seinen Krankentagegeldvertrag ist er gegen die wirtschaftlichen Folgen der Arbeitsunfähigkeit gut abgesichert.

 

9. Oktober ist René Webers zweiter Geburtstag

 

René Weber gehört zu denen, die gerade noch rechtzeitig ein Spenderorgan erhalten haben. Und das, obwohl er die seltene Blutgruppe 0 hat. Das machte die Sache noch schwieriger. Denn ganz entscheidend für den Erfolg ist die Blutgruppenverträglichkeit zwischen Spender und Empfänger. Am 9. Oktober 2013 dann die erlösende Nachricht – ein passendes Organ ist da. Es kann transplantiert werden! „Diesen Tag feiern wir jetzt als meinen zweiten Geburtstag. Warum? Ganz klar: Viel länger hätten die Ärzte mich nicht mehr am Leben halten können“, so Weber nüchtern über die wohl extremste Situation in seinem Leben. 

 

Nach der Transplantation: Reha in der Müritzklinik

 

Auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus am 1. November 2013 bleibt er mit seinen beiden Fallmanagern in Kontakt. Schließlich gibt es wieder allerhand zu planen und zu organisieren. René Weber will wieder so normal wie möglich leben. Dazu geht es erstmal zur Reha in die Müritzklinik:  Dort warten auf ihn ein speziell konzipiertes Sportprogramm, Ernährungsberatung und allgemeine Verhaltenstipps für Transplantierte.

 

Einige Einschränkungen bleiben ein Leben lang

 

„ Das war nach der Transplantation in letzter Minute ein weiterer Schritt zurück in den Alltag“, resümiert René Weber über seinen Aufenthalt. „Natürlich werde ich immer gewisse Einschränkungen haben: Ich habe Diabetes bekommen und muss auch lebenslang Medikamente zur Immunsuppression nehmen. Da ich dadurch infektanfälliger bin, muss ich besonders auf Hygiene achten und die direkte Sonne meiden. Das nehme ich aber gern in Kauf.“ Auch gewisse Lebensmittel musste er vom Speiseplan streichen. Rohe oder nur teilgegarte Produkte wie Sushi oder Mediumsteaks sind tabu. Sein Lebenspartner, der im Hause Weber für das Kulinarische zuständig ist, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Es gibt so viele schmackhafte Alternativen – ihm als kreativem Koch fällt immer etwas ein.

 

„Ich bin froh, demütig und dankbar“

 

Mit jedem Monat, der vergeht, normalisiert und stabilisiert sich das Leben der Beiden weiter. René Weber macht zweimal Rehasport in der Woche. Kürzlich hat er auch seinen Drahtesel reaktiviert. Der fristete monatelang ein tristes Dasein im Fahrradkeller. „Hier am Griebnitzsee gibt es zum Radfahren traumhaft schöne Wege. Ich bin einfach nur froh, demütig und dankbar, dass ich weiter leben und bald auch wieder arbeiten darf. Das habe ich schlicht meinem Organspender zu verdanken. Deswegen ist die Förderung der Organspendebereitschaft  auch ein Lebensthema von mir geworden. Inzwischen haben sich viele Freunde und Verwandte, die mir in dieser schweren Zeit sehr nah waren, selbst einen Organspendeausweis zugelegt. “

 

Derzeit kehrt René Weber über eine Wiedereingliederung ins Berufsleben zurück. Die DKV wird ihm weiterhin zur Seite stehen und bei Bedarf unterstützen. 

 

Die DKV als Private Krankenversicherung unterstützt das gesellschaftspolitische Ziel, die Organspendebereitschaft in Deutschland zu steigern. Deutschland ist ein Entwicklungsland in Sachen Organspende. Die Folge: Aktuell warten hierzulande rund 12.000 Patienten und Patientinnen auf ein Spenderorgan. Pro Tag sterben in unserem Land drei Menschen, weil für sie kein passendes Spenderorgan zur Verfügung steht.  

 

Hier finden Sie weitere Informationen zur Organspende.

 

Auch unsere Vermittlerin Gaby Willems engagiert sich für das Thema.

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