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28.8.2014

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Laufen: Wenn ich das schaffe, schafft das jeder!

Laufen kann jeder

Kommenden Sonntag ist es wieder so weit: der DKV-Brückenlauf steht an – im 34. Jahr. Für mich ist es das zweite Mal, dass ich die 15,4 Kilometer bestreiten werde. Wie auch im letzten Jahr werde ich mit vielen anderen Kollegen im ERGO sports Team laufen. Dabei fand ich den Lauf im vergangenen Jahr gar nicht so toll. Es hat geregnet, war relativ frisch und eigentlich hatte ich ab Kilometer neun überhaupt keine Lust mehr zu laufen – wobei aufgeben nicht in Frage kam.

 

Man muss dazu sagen, dass ich erst ein halbes Jahr zuvor mit dem Laufen begonnen habe. Davor habe ich – bis auf die unregelmäßigen Pseudo-Fitnessstudiobesuche – auch keinen Sport gemacht. Dank mangelndem Ballgefühl gehörte ich zu denen, die beim Schulsport immer erst gegen Ende ins Team gewählt wurden und so kam der Sport einfach immer zu kurz bei mir.

 

Selbstzweifel: Ich könnte das niemals

 

Beim Mittagessen in der Kantine (ich weiß gar nicht mehr genau, wie wir auf das Thema kamen), berichtete mir eine Freundin von ihrem Marathonlauf, der bereits einige Monate zurück lag. Voller Bewunderung sah ich sie an, „ich könnte das niemals.“ Ihre Worte werde ich nie vergessen: „Amelie, ich habe es geschafft – jeder kann es schaffen. Auch du!“

 

Mich hatte der Ehrgeiz gepackt

 

Irgendwie hat mich dieses Gespräch so beeindruckt, dass ich am nächsten Tag ein paar ordentliche Laufschuhe in der Stadt besorgte (man hat ja sonst kaum Ausgaben für diesen Sport, also sollte man hier auf jeden Fall etwas mehr Geld in die Hand nehmen) und zum ersten Mal richtig laufen ging. Ich erinnere mich noch gut, wie fertig ich am Ende der ersten Laufsession war und vor mich her keuchte. Doch mich hatte der Ehrgeiz gepackt. Nach fünf Wochen nahm ich an meinem ersten 5-Kilometerlauf im Stadtpark teil, einen Monat später trat ich zum 10-Kilometerlauf an und weitere vier Monate später stand der DKV-Brückenlauf auf dem Plan. Mein Ziel damals war es, bei jedem Lauf möglichst schnell zu sein und so habe ich mich mit Seitenstichen, schweren Beinen und nicht sonderlich viel Spaß durch die Läufe gequält.

 

Heute weiß ich: Schnelligkeit ist nicht alles

 

Dabei ist ein offizieller Lauf wirklich ein echt cooles Event. Man trifft auf viele Gleichgesinnte, läuft auf extra gesperrten Strecken, auf denen man sonst so gar nicht laufen könnte, sieht andere Städte, wird von der großartigen Stimmung am Streckenrand gepuscht. Und ab und an kommt man sogar an einer Band vorbei, deren gute Laune und Rhythmus sofort auf einen selbst überspringen. Doch das wurde mir alles leider erst während des Halbmarathons, den ich im Frühjahr dieses Jahres gelaufen bin, bewusst. Dort hatte ich diesen Aha-Moment: Es geht nicht darum, so schnell es geht im Ziel zu sein, sondern um den Weg dorthin. Ich bin Hobbyläuferin und ein Hobby soll Spaß machen. So wirklich Spaß hat mir das Laufen bis dahin nämlich nicht gemacht. Ich bin gelaufen, weil ich (wie es meine Freundin vorausgesagt hatte) tatsächlich recht schnell Fortschritte gemacht habe und ich allen beweisen wollte, dass ich – die unsportliche Amelie – es kann.

 

Training umgestelllt, Pulsuhr besorgt

 

Nach dem Halbmarathon habe ich mein Lauftraining komplett umgestellt, mir eine Pulsuhr besorgt und bin nur noch ganz langsam gejoggt. Und siehe da: Ich schaffte plötzlich viel längere Strecken ohne Gehpausen. Ich merkte, was es wirklich bedeutet, sich locker beim Laufen zu unterhalten - ohne Seitenstiche zu bekommen. Und mir bereitete das Laufen tatsächlich Freude! Dabei war mir egal, wie oft ich von anderen Läufern überholt wurde oder ob mich entgegenkommende Fußgänger schief ansahen wegen meines Schneckentempos. Ich hatte Spaß am Laufen und konnte gar nicht genug davon bekommen. Gerne verzichtete ich auf andere Aktivitäten, nur um drei bis vier Mal die Woche meinem neu liebgewordenen Hobby nachzugehen. Voller Enthusiasmus habe ich mich sogar für einen Marathon im kommenden Jahr angemeldet. Mal sehen ob meine Freundin Recht behalten wird.

 

Ziel: Lauf über die Kölner Brücken genießen

 

Inzwischen habe ich mein Tempo gesteigert, laufe am liebsten ohne Musik und genieße es neue Strecken zu erkunden. Ich freue mich schon riesig auf den DKV-Brückenlauf. Und nein, Ziel ist es nicht, meine Zeit aus dem letzten Jahr zu unterbieten. Mein persönliches Ziel ist es, den Lauf über die Kölner Brücken zu genießen. Ich möchte mich gut fühlen, mich von der Stimmung und den anderen Laufbegeisterten mitreißen lassen. Und: „wenn ich das schaffe, schafft das jeder.“ Also, wir sehen uns beim DKV-Brückenlauf 2015 – ich werde bestimmt wieder dabei sein.

 

Update vom 02.09.2014: Hallo Muskelkater

 

Ich habe mich während des Laufs viel besser gefühlt als letztes Jahr (wobei ich zwischendurch einen echten Durchhänger hatte), bin gemütlich ohne Musik gelaufen und war knapp 3 Minuten langsamer als 2013. Aber es war auf jeden Fall besser und ich war nicht so fertig wie letztes Mal – trotzdem hatte ich am nächsten Tag Muskelkater in den Waden :-)

 

Über verschiedene Lauftypen haben sich die Kollegen von ERGO Direkt in ihrem Blog Gedanken gemacht.

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
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2 Kommentare

Liebe Amelie, ich DRÜCKE dir ganz fest die Daumen. Du machst das schon.... Zur Belohnung gibt es einen Chai-Latte. LG Dein Kollge Luigi

Hallo Amelie,

ich kann mich noch genau an meinen ersten Laufversuch erinnern und finde mich in deinen Zeilen so wieder! Mach weiter so, es wird immer besser.

Viele Grüße, Nadine

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