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DKV-Report 2015

DKV-Report 2015

Zum dritten Mal präsentieren die DKV und das Zentrum für Gesundheit durch Bewegung und Sport der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) den DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“.

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29.4.2015

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Kinder werden zu Sitzenbleibern erzogen

Mädchen am Laptop

Kinder in Deutschland sitzen länger vor dem Bildschirm, als gut für sie ist, und die meisten Kinder bewegen sich zu wenig. Das hat der aktuelle DKV-Report „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2015 ergeben. Dazu haben die Mitarbeiter der GfK Nürnberg 300 Eltern nach dem Verhalten ihrer Kinder gefragt.

 

Nur ein Viertel der Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren hält sich demnach an die Empfehlung, nicht länger als eine Stunde pro Tag Bildschirmmedien zu nutzen. Drei Viertel der Kinder sehen also länger fern, spielen Computerspiele oder surfen im Internet als von Experten empfohlen.

 

Keine Regeln sind keine Lösung

 

Vielen Eltern ist das Problem bewusst: 37 Prozent geben zu, dass sie es schwierig finden, die Medienzeit der Kinder zu begrenzen. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit der Eltern versuchen es trotzdem: Sie haben zuhause die Regel ausgegeben, dass die Kinder nicht mehr als eine Stunde Bildschirmmedien nutzen dürfen. Offenbar funktioniert das aber nur begrenzt: Nur jedes dritte Kind hält sich auch an die Regel seiner Eltern und nutzt Bildschirme weniger als eine Stunde pro Tag. Keine Vorgabe durch die Eltern ist aber auch keine Lösung: Bei den Kindern, deren Eltern keine solche Regel setzen, sitzen 85 Prozent zu lang vor dem Bildschirm.

 

Die Hälfte der Kinder bewegt sich zu wenig

 

Bildschirmmedien sind der wichtigste Grund, warum Kinder viel zu viel sitzen: An Wochentagen sitzen sie außerhalb der Schule insgesamt etwa vier Stunden lang. Dazu kommt noch die Zeit in der Schule, die auch größtenteils sitzend verbracht wird. Mehr als die Hälfte der Kinder bewegt sich zu wenig, auch das ein Ergebnis des DKV-Reports. Eltern tun also gut daran, Bildschirmzeit zu begrenzen und die Kinder zu Bewegung an der frischen Luft zu animieren. Aber wie?

 

Kompletter Verzicht?

 

Natürlich gibt es Eltern, die es schaffen, ihr Kind das ganze Grundschulalter hindurch von Fernsehen, Computerspielen und Internet praktisch fernzuhalten. Wer in seinem Umfeld nur gleichgesinnte Eltern wohnen hat, dem kann diese Abschottung gelingen.

 

Starker Druck in Richtung Bildschirmmedien

 

Bei den meisten Familien ist es aber anders. Der Druck in Richtung Bildschirmmedien ist stark. Die Kinder erfahren von Freunden, welche Serien im privaten Kinderfernsehen „cool“ sind. Sie kennen die Charaktere und ihre Eigenschaften in den Serien schon, bevor sie sie das erste Mal angesehen haben. Im Nachmittagsprogramm der Kinderkanäle laufen diese Serien eine nach der anderen, unterbrochen nur durch Werbung für Essen, Spielzeug und Computerspiele.

 

Computerspiele auf dem Handy oder bei Freunden

 

Computerspiele lernen die Kinder direkt auf dem Schulhof oder dem Schulweg kennen, weil immer schon jemand in der Klasse ein eigenes Handy hat, auf dem Spiele installiert sind. Zu Besuch bei Freunden bekommen die Kinder die neuesten Modelle von Spielkonsolen vorgeführt, nebst den angesagten Spielen. Manche Eltern, die diesen Medien gegenüber kritisch eingestellt sind, müssen sich darauf einstellen, ihre Kinder nachmittags seltener zu sehen. Denn die Kinder bleiben gerne bei Freunden, deren Eltern nicht so streng sind.

 

Eltern: Mit gutem Beispiel vorangehen!

 

Ganz entgehen kann diesem Druck kaum eine Familie. Bildschirmnutzung ist ein Thema, das Eltern und Kinder jeden Tag herausfordert. Helfen können Regeln, deren Einhaltung auch kontrolliert wird. Im Kinderzimmer sollte es keinen Fernseher und keinen Computer mit Internetzugang geben. Und wie immer sollten Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und ihre eigene Mediennutzung kritisch betrachten.

Tags: DKV Sport Kinder

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