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15.12.2016

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Die etwas andere Wunschliste

Reha nach Hirnstamminfarkt

Die Wünsche von IT-Spezialist Stefan B. haben nicht viel mit denen seiner Altersgenossen gemein: Der 40-Jährige wünscht sich sehnlich, seine Arme und Hände mehr bewegen zu können. Und er möchte seinen Oberkörper besser stabilisieren. Endlich mal wieder allein ein Brot essen können! Stefan B. ist pflegebedürftig und rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen.

 

Ausgerechnet einen Tag vor seinem Geburtstag 2014 geht es B. gar nicht gut: Er fühlt sich schwach, ihm ist übel und obendrein stellen sich auch noch Sprachstörungen ein. Im Krankenhaus erleidet er einen Medulla Oblongata-Infarkt, einen Hirnstamminfarkt. Das ist eine Sonderform des Schlaganfalls und eine Erkrankung des Gehirns. Mit einschneidenden Folgen: er ist vollständig gelähmt und muss künstlich beatmet und ernährt werden.

 

Nach der akuten Behandlung beginnt für Stefan und seine Eltern ein langer Weg. Schon früh war klar: Mutter und Vater wollen ihren Sohn bei sich aufnehmen. Bis es dazu kommt, vergehen über zwei Jahre. Zwei Jahre mit vielen Behandlungsstationen für Stefan: neurologische Rehabilitation, Intensivpflege-Wohngemeinschaft, Klinikaufenthalt zur Entfernung der Trachealkanüle. „Wir haben uns vorgenommen, den starken Familienzusammenhalt so gut es geht zu unterstützen. Deswegen haben wir uns für Stefan nach der Entfernung der Trachealkanüle auch um den Platz in einer neurologischen Klinik gekümmert“, erläutert Marianne Kindermann vom Fall- und Versorgungsmanagement der DKV

 

Pflegebett, Patientenlifter, Duschschieberollstuhl, Bewegungstrainer...

 

In dieser Zeit bereiten seine Eltern zuhause alles für ihn vor. Das häusliche Wohnumfeld muss an seine Bedürfnisse angepasst werden. Der richtige Zeitpunkt für Simon Wedler, der sich bei der DKV bei Hilfsmitteln für Pflegebedürftige bestens auskennt, sich einzuschalten. „Herr Wedler kann natürlich keine Wunder bewirken. Aber es ist gut, ihn als Ansprechpartner zu haben. Er hat sich dafür eingesetzt, dass alle benötigten Hilfsmittel pünktlich in der Intensivwohngemeinschaft waren. Und als unser Stefan nach Hause kam, war auch schon alles da“, stellt Horst B. zufrieden fest: ein Pflegebett, ein Patientenlifter, ein Duschschieberollstuhl, ein Absauggerät, ein Bewegungstrainer für Arme und Beine….

 

Es geht nur in kleinen Schritten voran

 

Mit diesem Bewegungstrainer ist Stefan täglich mindestens eine Stunde beschäftigt. Das Therapiegerät ist ihm sehr wichtig: „ Ich bleibe dran und gebe nicht auf. In der Reha habe ich im Vergleich gesehen, dass ich es schon zu was gebracht habe. Und ich denke, da ist noch mehr drin“, zeigt er sich zuversichtlich. Er und seine Eltern wissen, dass es in nur in kleinen Schritten vorangehen kann. Aber jede kleinste Verbesserung ist für Stefan ein bisschen mehr Selbständigkeit. „Meine Mutter ist ausgebildete Krankenschwester und macht alles ganz prima. Aber wenn man allein an die Nächte denkt: Ich muss dreimal in der Nacht zur Dekubitusprophylaxe gewendet werden. Um 21 Uhr, um 24 Uhr und dann in der Früh um drei oder vier. Deswegen haben wir jetzt auch Verhinderungspflege beantragt. Dann können meine Eltern auch mal etwas zu zweit für sich machen“, hofft Stefan.

 

Auf der Wunschliste: Ein neuer Pflegerollstuhl

 

Sein ganz praktischer Wunsch in der Zeit der Wunschlisten: ein neuer Pflegerollstuhl – der alte ist schon ein bisschen in die Jahre gekommen – wäre schön. Und in ein paar Jahren: einfach ein paar Schritte laufen können.

 

„Ohne ein Loblied auf die DKV zu singen: Ohne die unermüdlichen Versuche von Frau Kindermann, Herrn Wedler und seinem Team, die mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, wären meine Erfolge nicht möglich und ich kann mich nur bedanken. Für die Zukunft hoffe ich weiter auf ihre Unterstützung.“

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