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15.11.2016

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ERGO Azubi Max ist Wasserski-Profi

Max Prigge beim Trickski in Israel

Mein Name ist Maximilien Prigge und ich bin seit August 2015 Auszubildender in der Agentur Grommel & Partner in Meppen. Neben der Ausbildung bin ich aktiv im Wasserski-Profisport. Ich bin ehemaliges Mitglied der deutschen Nationalmannschaft sowie zweifacher deutscher Meister in der Disziplin Trickski und in der Kombination.

 

Ende Oktober fand in Tel Aviv die internationale israelische Meisterschaft statt. Als Höhepunkt der Saison nutzte ich diesen Wettkampf, um nach meinem Einstieg in die Klasse „Open Men“ international Präsenz zu zeigen.

  

Drei Disziplinen beim Wasserski-Sport

 

Beim klassischen Wasserski gibt es drei Disziplinen: Trickski, Slalom und Springen. Beim Trickski geht es darum, in einem „Lauf“ auf der gegenüberliegenden Seite der Wasserski-Seilbahn innerhalb von 20 Sekunden möglichst viele Punkte zu sammeln. Jeder Athlet macht zwei von diesen Läufen. Ein Trick kann zum Beispiel eine Drehung oder ein Salto sein. Für jede Figur gibt es unterschiedliche Punkte. Dabei kommt es nicht auf den Style und das Aussehen an, sondern die Figur muss „sauber“ ausgeführt werden. Das heißt, eine 360-Grad-Drehung sollte der Gradzahl möglichst genau entsprechen. Aus beiden Läufen werden die Punkte addiert, derjenige, der die meisten Punkte hat, gewinnt.

 

Kombination aus Technik, Geschwindigkeit und Kraft

 

Slalom ist eine Kombination aus Technik, Geschwindigkeit und Kraft. Man führt diese Disziplin mit einem länglichen Monoski aus. Es wird auf der gegenüberliegenden Seite der Seilbahn ein Slalom-Parcours aus sechs Bojen durchfahren. Dies geschieht bei hohen Geschwindigkeiten, der Athlet entscheidet, mit welcher Geschwindigkeit er an der 18 Meter langen Leine starten möchte. Mit jeder erfolgreichen Runde wird die Geschwindigkeit um drei km/h erhöht, ohne Pause. Wenn der Parkour mit der Höchstgeschwindkeit von 58 km/h erfolgreich durchfahren wurde, steigt der Sportler aus. Dann werden die Leinen gekürzt um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen, von 18 Meter auf 16 Meter, 14 Meter usw. Die Geschwindigkeit bleibt bei 58 km/h. Hierdurch wird es immer schwieriger die Bojen zu erreichen. Der aktuelle Weltrekord liegt bei zwei Bojen an der 9,25 m Leine. Es gewinnt derjenige, der die meisten Bojen an der kürzesten Leine erreicht hat.

 

Springen ist die Königsdisziplin

 

Bei der Königsdisziplin dem Springen geht es darum, bei hoher Geschwindigkeit mit Skiern über eine Sprungschanze zu springen. Der Athlet wählt zwei Geschwindigkeiten, die erste gilt für die Strecke bis zur zweiten Kurve, dann wird die Geschwindigkeit auf die gewünschte Sprunggeschwindkeit erhöht. In den Jugendklassen wird mit 54 km/h gesprungen, in der Klasse „Open Men“ mit 57 km/h. Auf dem Weg zur Sprungschanze nutzt der Athlet die Kraft der Seilbahn und versucht möglichst stark zur gegenüberliegenden Seite der Schanze zu beschleunigen. In der Extremform nennt man dies „Double Cut“. Aus dieser Position heraus wird nun umgelegt Richtung Schanze, um mit möglichst viel Geschwindigkeit auf diese zu treffen. Hierbei können Weiten von mehr als 60 Meter erzielt werden. Hierbei ist ebenfalls nicht der Style und das Aussehen entscheidet, sondern die Weite, ähnlich wie beim Alpinskispringen.

 

Zu dem gibt es noch eine Kombinationswertung welche aus den einzelnen Platzierungen der Disziplinen resultiert.

 

Fürs Finale qualifiziert

 

Für mich verlief der Vorlauf in allen drei Disziplinen zufriedenstellend, so dass ich mich für das Finale qualifizieren konnte. Im Slalomfinale konnte ich mich sogar vor zwei weißrussischen Spitzenathleten auf dem fünften Platz platzieren. Einmal mehr dominierten die weißrussischen und israelischen Athleten bei diesem Wettkampf.

 

Hierbei darf man nicht vergessen, dass sowohl das Land Weißrussland als auch Israel sowie einige andere osteuropäische Länder viel Geld in die Entwicklung ihrer Athleten investieren. Leider genießen dies nur wenige Sportarten in Deutschland. Ich habe das Glück die Unterstützung durch starke Sponsoren und Förderer in der Industrie und Dienstleistung, wie das Unternehmen Wocken Industriepartner, meines starken Ausbildungsbetriebs der ERGO Agentur Grommel & Partner sowie durch den schweizer Luxusuhrenhersteller TAG Heuer genießen zu dürfen und optimal zu nutzen.

 

Zum Abschluss möchte ich noch jeden, der Interesse an diesem außergewöhnlichen Sport hat, herzlich dazu einladen. Ich bin jederzeit offen für Anfragen. Auf meiner Facebookseite „Max Prigge – Waterski“ berichte ich regelmäßig über meinen Sport, Wettkämpfe und Erfolge.

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
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Bilder von Max Prigge in Tel Aviv


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