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11.10.2016

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David Behre: Meet & Greet beim SSV Aalen

Über sieben Stunden saß David Behre im Auto. Aber die lange Fahrt vom nordrhein-westfälischen Moers ins schwäbische Aalen hat kein bisschen an seiner guten Laune gekratzt. Kurz nachdem er endlich beim Sportverein SSV angekommen ist, wird klar: Der Paralympics-Teilnehmer und Goldmedaillen-Gewinner ist mit seiner lockeren, freundlichen und sympathische Art nicht nur ein sportliches Vorbild.

 

David Behre reiste mit dem Auto von Moers nach Aalen. 

David Behre: Auf Prothesen bis Rio

 

David Behre ist für ein Meet & Greet mit der Behindertensportabteilung des SSV Aalen auf die schwäbische Ostalb gekommen. ERGO und Behre hatten das Treffen im Juni verlost – teilnehmen konnten sozialen Vereine oder Institutionen, die mit behinderten Menschen arbeiten. Meet & Greet-Gewinner Ludwig Scholl freut sich jetzt, dass er den Sprinter-Star „hautnah“ erleben kann. Scholl ist Übungsleiter der Abteilung Behindertensport (BVSG) des SSV Aalen – und ERGO Vertriebspartner mit einer eigenen Agentur am Aalener Marktplatz. Tatsächlich ist Behre kein Unbekannter im SSV Aalen. Man trifft sich regelmäßig bei internationalen und deutschen Meisterschaften, erzählt BVSG-Abteilungsleiter Franz Hager.

  

Eintrag ins goldene Buch der Stadt

 

Auch Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler ist vorbeigekommen, um den Ausnahmesportler persönlich zu treffen. Vor Behre habe er einen „Riesenrespekt“, sagt Retschler. Seine sportlichen Leistungen beeindrucken das Stadtoberhaupt: Behre habe sich gleich nach dem Unfall 2007, bei dem er beide Unterschenkel verlor, „ein Ziel gesetzt und es durch Willen und Leistung auch erreicht.“ Rentschler hat das goldene Buch der Kreisstadt Aalen mitgebracht, in das sich Behre eintragen darf.

 

 Aalens Oberbürgermeister Thilo Rentschler begrüßte den Ausnahmesportler im Vereinsheim.

  

David Behre trug sich ins goldene Buch der Stadt Aalen ein. 

Fragerunde von Fans mit und ohne Handicap

 

Im Vereinsheim ist der Sprintstar umringt von Fans, Sportlern mit und ohne Handicap, Eltern. Die vielen Fragen beantwortet er in seiner freundlichen, lockeren und informativen Art: Dass die Spezial-Prothesen so viel kosten wie ein neuer Mittelklassewagen. Dass es zum Glück Sponsoren gibt. Dass die Prothesen mit einer Art Vakuum-System mittels einer Manschette am Beinstumpf befestigt werden. Dass beim Sprint Luft über ein Ventil ausgestoßen wird. Und dass sie rund 1,5 Kilo pro Stück wiegen.

 

Mit viel Freude beantwortete der SPrintstar die Fragen der Fans.

 

Vor- und Nachteile der Sprintprothesen

 

Die Prothesen seien natürlich Fremdkörper, sagt Behre. Einen Vorteil brächten sie indes nicht: „Ich muss auf den ersten 50 Metern eine Menge Energie reinstecken“. Ein Nachteil entstehe zudem in Kurven. „Nach 400 Metern gleichen sich die Vor- und Nachteile aus.“ Dann zieht er die Sprintprothesen an uns los geht’s ans Aufwärmen, am Geländer und auf dem Boden der Laufbahn. Und schließlich zeigt er, wie er mit den Prothesen sprintet. „Den holst du noch ein“, ruft ein Trainer einem BVSG-Läufer lachend zu – aber das war wohl nicht ganz ernst gemeint.

 

Der Paralympics-Star zieht seine Sprintprothesen an. 

 Die Sprintprothesen von Davis Behre.

 

 Dehnübungen auf der Tartanbahn.

 

 Lockeres Lauftraining mit Fans.

  

„Bitte weiter Medaillen sammeln“

  

Nach den Sprints und Laufübungen zeigt Behre, wie die 500 Gramm schwere Gold-Medaille „klingt“. In ihr sind Kügelchen, durch deren Klang blinde Medaillen-Gewinner Gold, Silber und Bronze unterscheiden können. „Diese Paralympics waren gigantisch“, bemerkt ein weiblicher Fan. Und sie hat noch einen Wunsch an Behre: „Bitte weiter Medaillen sammeln“.

 

David Behre zeigt den Fans vom SSV Aalen seine paralympische Goldmedaille.

 

Insgesamt war das Meet & Greet für die Aalender Sportler ein echtes Highlight. Und auch David Behre scheint es beim SSV Aalen gefallen zu haben: „Ich komme jetzt öfters“, sagt er. Und fügt lächelnd hinzu: „Aber es ist so weit…“

 

David Behre inmitten seiner Fans vom SSV Aalen.

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