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3.3.2016

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Ambulante Pflege mit Engagement und Herzblut

Iris Agnes von miCura: Ambulante Pflege mit Engagement und Herzblut

„Wir sind kreativ und spontan. Wenn es unseren Kunden ein Herzensanliegen ist, gehen wir auch mit dem Hund Gassi und füttern die Katze“, sagt Iris Agnes, Geschäftsführerin der miCura Pflegedienste Düsseldorf. Sie selbst ist seit 17 Jahren bei miCura tätig. Wie alle ist sie mit viel Engagement und Herzblut bei der Sache und erzählt mir von der abwechslungsreichen Arbeit bei dem ambulanten Pflegedienst, der am 1. März vor 30 Jahren gegründet wurde.

 

Für viele Kunden ist der Besuch ihrer Pflegekraft das Highlight des Tages, sagt Iris Agnes. Sie beobachtet eine zunehmende Vereinsamung der Menschen, die auf Unterstützung und Pflege angewiesen sind. Teils sind keine Angehörigen und Freunde mehr da oder diese befinden sich nicht in der Nähe. Für Kinder von Pflegekunden, die ihren Lebensmittelpunkt in der Ferne gefunden haben, ist es dann beruhigend, ihre pflegebedürftigen Angehörigen in guten Händen zu wissen.

 

Vertrauen zur Pflegekraft

 miCura Logo

Die Pflegekräfte fahren täglich zu ihren Kunden, die sie in der so genannten Bezugspflege betreuen. Das bedeutet, dass diese außer am Wochenende und zu Urlaubszeiten immer von denselben Pflegekräften betreut werden. „So entsteht ein Vertrauensverhältnis und der kontinuierliche Informationsfluss zwischen allen Beteiligten ist gewährleistet“, erläutert Iris Agnes.

 

Verschlechterungen des Gesundheitszustands oder der Wohnverhältnisse fallen sofort auf, und die Pflegekraft kann behandelnde Ärzte rasch konsultieren und Angehörige informieren. Unabdingbar und hilfreich ist dabei die Pflegedokumentation beim Kunden, die alle Berichte und Formulare über den Pflegeverlauf enthält und als Grundlage für die Zusammenarbeit sowohl der Pflegekräfte untereinander als auch mit der Hausarztpraxis des Pflegekunden dient.

 

Rund um die Uhr in guten Händen

 

miCura AutoIn acht Frühdiensten von 6 bis 13 Uhr und zwei Spätdiensten von 15 bis 21 Uhr sind die Pflegekräfte unterwegs. Ein mobiler Tourenplan via Handy leitet sie und auch die Datenerfassung während der Arbeit geschieht mittlerweile mobil. Für den Fall der Fälle ist aber immer noch ein ausgedruckter Zettel zur Hand, auf dem die Route der Tagestour notiert ist.

 

Mit der Pflege vor Ort ist es für die Pflegekräfte allerdings noch nicht getan. Täglich finden mit der Pflegedienstleitung Dienst- und Fallbesprechungen statt. Die Kolleginnen in der Verwaltung von miCura bilden die Schnittstelle zwischen Kunden, Angehörigen, Pflegekräften, Ärzten, Versicherungen und Krankenhäusern. Sie leisten im Hintergrund die sehr aufwändige Koordinationsarbeit, behalten alle Informationen, Aufgaben und Anforderungen im Blick und leiten erforderliche Maßnahmen in die Wege.

 

Pflegekraft – Beruf und Berufung

 

Die Fähigkeit, mit Nähe, Distanz und Abgrenzung professionell umgehen zu können, ist für Iris Agnes eine wichtige Voraussetzung für die Ausübung des Pflegeberufes. Wer in der Pflegearbeit nicht nur einen Beruf, sondern (s)eine Berufung sieht, schaffe es leichter, emotional herausfordernde und belastende Situationen, die im Pflegedienst zum Alltag gehören, zu bewältigen, sagt sie.

 

„Die Betreuung bedeutet, sich umeinander zu sorgen, es entstehen enge Bindungen“, so die miCura-Geschäftsführerin. Wobei die Fürsorge durchaus gegenseitig sein kann, wenn sich zum Beispiel eine Kundin darum sorgt, dass ihre Pflegerin auch genug isst („Kind!“) und ihr eine Banane mit auf den Weg gibt.

 

„Ich tue wirklich etwas Gutes und werde gebraucht“

 

Der Pflegeberuf sei zwar anstrengend, aber auch spannend und nie langweilig, sagt Iris Agnes. Sie selbst bringt ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr viel Wertschätzung entgegen und weiß, dass diese auch von ihren Pflegekunden sehr geschätzt werden. Das Gefühl, eine sinnvolle Aufgabe auszufüllen und dafür Anerkennung zu finden, motiviert viele Pflegekräfte für ihre tägliche Arbeit.

 

Wünschenswert wäre nur, dass die immense Aufgabe, die Pflegedienste nicht nur im medizinischen, sondern vor allem im sozialen Bereich für die alternde Gesellschaft übernehmen, größere Anerkennung finden würde, meint Iris Agnes. Landet nach einem Pflegetermin einmal versehentlich der Müll in der falschen Tonne, falle das sofort negativ auf. Was zuvor an enormer pflegerischer und emotionaler Arbeit geleistet wurde, bleibe dagegen leider oft im Verborgenen.

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1 Kommentare

Liebe Iris,

meine allergrößte Hochachtung und meinen Respekt schenke ich Dir. Auch ich bin, wie Du, eine Pflegefachkraft mit ganzem Herzen & ganzer Seele und sehe meine Tätigkeit zum Wohle meiner "Lebensgäste" (so nenne ich meine Lieben) als Berufung - und NICHT als einen Job.

Richtig, der demografische Wandel schreitet mehr und mehr voran und greift zunehmend um sich.

Ich arbeite derzeit ebenso in der ambulanten Pflege, in Langenselbold, im hessischen Main-Kinzig-Kreis. Hier in den ländlichen Gegenden gewinnt die Pflegetätigkeit zusehends an Bedeutung und große Beachtung - von zu Pflegenden, sowie ihren Angehörigen. Meines Erachtens findet allmählich ein Umdenken bzw. "Erwachen" in den Köpfen der Menschen statt. Dennoch bedarf es noch immer Aufklärung.

Viele liebe Grüße,
Kati

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