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28.1.2016

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Seniorenheim: Auswahl mit allen Sinnen

Seniorenheim: Auswahl mit allen Sinnen

Wer das passende Seniorenheim fürs Alter finden will, muss viele Dinge in seine Überlegungen einbeziehen. Schließlich gibt es große Unterschiede zwischen den Häusern – nicht nur in Sachen Lage, Preis und Personalschlüssel. Diese Kriterien lassen sich systematisch auflisten und abhaken. Nicht weniger wichtig bei der Entscheidung: das persönliche Bauchgefühl, das sich einstellt, wenn man die sogenannten weichen Faktoren heranzieht.

 

Sicherlich: Für die Auswahl eines Pflege- oder Altenheims ist es sinnvoll, zunächst einmal die harten Fakten anhand einer Checkliste unter die Lupe zu nehmen. Im Netz finden sich hierfür viele Listen, auf denen die wichtigsten Anforderungen in den Bereichen Pflege, Betreuung, Lage, Ausstattung und Verpflegung angeben sind. Daneben zählt der persönliche Eindruck bei der Erstbesichtigung. Mit möglichst allen fünf Sinnen sollte man prüfen und sich dann fragen: Kann ich mir vorstellen, hier zu leben oder guten Gewissens meine Eltern in die Obhut dieser Einrichtung geben?

 

ERGO Serie: Leben im Alter

 

Sehen

 

Beobachten Sie Bewohner wie auch Mitarbeiter. Wie wirken die Menschen auf Sie? Machen sie einen zufriedenen, aufgeweckten und freundlichen Eindruck? Wirken die gesamte Anlage und die Zimmer gepflegt? Empfinden Sie das Ambiente des Hauses als einladend oder macht sich ein eher typischer Krankenhauseindruck breit?

 

Schmecken

 

Bitten Sie darum, einmal das Essen im Restaurant und/oder der Cafeteria ausprobieren zu dürfen. Wie sind die Speisen angerichtet? Liebevoll? Oder sieht das Essen nach Massenabfertigung aus? Wie freundlich ist das Personal? Geht es auf die Menschen ein? Werden Sonderwünsche bei der Speisenausgabe ohne viel Aufhebens berücksichtigt? Wird Schonkost angeboten? Kommen Lebensmittelunverträglichkeiten zur Sprache? Wie abwechslungsreich ist der Wochenspeiseplan der nächsten zwei Wochen? Und wie flexibel sind die Essenszeiten?

 

Riechen

 

Da sich der Geruchssinn in der Regel mit zunehmendem Alter verringert, ist es gut, wenn Senioren beim ersten Besuch einer Einrichtung eine Begleitung dabei haben, die noch den richtigen Riecher hat und unangenehme Gerüche wahrnehmen kann. Denn riecht die Luft verbraucht, kann dies ein Indiz dafür sein, dass nicht ausreichend gelüftet oder auf ausreichende Raumpflege geachtet wird.

 

Hören

 

Auch wenn das eigene Gehör nicht mehr zu 100 Prozent funktioniert: Achten Sie bewusst darauf, welcher Umgangston bei Pflegepersonal und anderen Mitarbeitern gegenüber den Bewohnern herrscht. Auch die Mimik kann aufschlussreich sein. Außerdem wichtig: der Geräuschpegel in Gemeinschaftsräumen und die Hellhörigkeit in den Zimmern. Ist Straßenlärm zu hören? Oder gibt es auch Zimmer, die zum ruhiger gelegenen Hinterhof, Park oder Garten hin liegen?

 

Sprechen

 

Neben dem Gespräch mit der zuständigen Heimleitung, kann man auch mal unter den Bewohnern fragen, wie ihnen das Leben im Haus gefällt, ob sie sich respektiert, verstanden und gut aufgehoben fühlen. Wie sieht es mit Beschwerden aus? Finden kritische Anmerkungen beim Personal Gehör und führen zu Veränderungen?

 

Auch ein Gespräch mit dem Heimbeirat oder einem Bewohnervertreter kann Aufschluss über das Seniorenheim geben. Sollte sich die Gelegenheit ergeben, kann man zudem Verwandte und Besucher der Bewohner ansprechen und um eine kurze Einschätzung bitten. 

 

Fühlen

 

Können Sie sich vorstellen, dass das Haus sich schon bald wie zu Hause anfühlt? Oder haben sie eher den Eindruck, in einem Hotel untergebracht zu sein? Noch weniger wünschenswert: Vermittelt das Haus womöglich Krankenhausatmosphäre? Sind Zimmer und die Gemeinschaftsräume hell, warm und freundlich gestaltet? Gibt es ausreichend Gelegenheit, ohne viel Aufwand ins Grüne zu gelangen – sei es in die Außenanlage oder einen angrenzenden Park oder Wald? Wie vielseitig und zu Ihnen passend ist das Freizeitangebot?

 

Kriterien gegeneinander abwägen und Prioritäten setzen

 

Wie gesagt: In der Theorie gibt es viele Kriterien, die bei der Auswahl einer geeigneten Einrichtung zu beachten sind. In der Praxis gibt es aber wohl kein Haus, das alle Anforderungen ausnahmslos erfüllt. Genau deshalb sind neben den rein fachlich-faktischen Kriterien auch die genannten Sinneswahrnehmungen wichtig, wenn es um die Wahl des neuen Zuhauses geht.

 

Weiterführende Informationen zum Thema

 

Pflegestützpunkte bieten Hilfesuchenden Beratung und Unterstützung.

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