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8.10.2015

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CrossFit: Was mache ich hier eigentlich?

Warum sollte Otto Normalfrau trainieren wie ein US Marine oder ein Polizist? Auf den ersten Blick schwer nachvollziehbar. Aber Training nach CrossFit etabliert sich mittlerweile auch im Breitensport. Kein anderes Fitnessprogramm ist so vielseitig und intensiv und verändert die Fitness in so kurzer Zeit. Auch bei Otto Normalfrau.

 

Was mache ich hier eigentlich? Das war so ungefähr der erste Gedanke, den ich fassen konnte, als ich junge Männer und Frauen mit überaus athletischen Körpern bei überaus athletischen Übungen begutachtete.

 

Ich stand etwas verloren in der Hinterhoflagerhalle in Düsseldorf Oberbilk, umfunktioniert zu einem Gym und einer – nun ja – Turnhalle. Um im Fachjargon zu bleiben, ich stand in der „Box“ und war frischgebackenes Mitglied bei CrossFit am Rhein.

 

Judith Weischer beim Hindernislauf Das härteste Workout der Welt

 

Was ist CrossFit? Werde ich seitdem ständig gefragt. Meine Antwort: Eine Mischung aus Gewichtheben, Turnen und Zirkeltraining.

 

Die offizielle Beschreibung lautet: CrossFit ist eine Fitnesstrainingsmethode, die Gewichtheben, Sprinten, Eigengewichtsübungen sowie Turnen miteinander verbindet und dadurch Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Balance, Koordination und Genauigkeit fördert.

 

Klingt toll, bedeutet aber in den ersten Wochen Schmerzen und Muskelkater an Stellen, von denen ich vorher nicht wusste, dass sie zu meinem Körper gehören. Ein dumpfer Ganzkörperschmerz und ein adrenalingetränktes Nervensystem ließen mich die Nächte nach den ersten Trainingstagen aufgedreht wach liegen.

 

Die Sorge, nicht mithalten zu können, habe ich ganz schnell beiseitegeschoben. Natürlich muss ich mir andere Ziele setzen, könnte ich doch mit meinen 49 Jahren die Mutter der meisten jungen Sportler in der Box sein. Da wird es wohl eine Illusion bleiben, irgendwann die 20 Meter im Handstand laufen zu können oder aber einen sogenannten Muscle up – eine Art Ganzkörper-Klimmzug an den Ringen – hinzubekommen. Das muss aber auch nicht mein Ziel sein.

 

Bild: Auch ein Nebeneffekt des CrossFit-Trainings – keine Angst vor Hindernisläufen wie Strongman Run oder Tough Mudder

 

Mehr Power mit CrossFit

 

Für mich war und ist die Motivation eine andere. Zum einen ist das Training so ganzheitlich, dass jede Körperregion irgendwann beansprucht wird. Dadurch ist es auch enorm abwechslungsreich. Das WoD (Workout of the day) ist immer die Überraschung des Tages: „Was steht heute auf dem Trainingsplan?“

 

Dazu kommt die konsequente Betreuung und Gemeinschaft innerhalb der CrossFit-Community. Irgendwann ist man ein eingeschworenes Team und kennt jeden. Die Gruppengröße übersteigt nie die Teilnehmerzahl von 14 – in der Regel hat man kleinere Klassen. So kann sich der Trainer auf jeden einzelnen konzentrieren und korrigiert jeden auch nur jeden so kleinen Fehler.

 

Natürlich sind die Trainer – zumindest für CrossFit am Rhein kann ich das mit Fug und Recht behaupten – hochprofessionell und gut ausgebildet. Dass man hier eine Übung falsch macht und sich somit den Rücken verbiegt, wird unter Betreuung so gut wie nicht vorkommen.

 

Veränderung auch im Kopf

 

Was bringt es mir nun schlussendlich, mich fünf- oder sechsmal die Woche zu quälen, 90 Kilo „deadliften“ (altmodisch: kreuzheben) oder ein Seil hochklettern zu können? Ob das alltagstauglich ist, bleibt dahingestellt. Aber der positive Effekt auf meine Gesundheit, meine Konstitution und vor allem auch auf die mentale Disziplin und soziale Kompetenz ist nicht zu unterschätzen. Ich persönlich kann es jedem empfehlen, mal reinzuschnuppern. Schon beim Probetraining (wird zum Beispiel 1x pro Monat bei CrossFit am Rhein angeboten), merkt man, ob das meine Sportart ist oder eher nicht.

 

Weitere Infos

 

www.facebook.com/crossfit

 

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