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Eintracht Norderstedt

Die Mannschaft vom FC Eintracht Norderstedt

 

von Jim Decker

 

Reenald Koch ist gewissermaßen ein Pokalexperte. Als Präsident des FC Sankt Pauli von 2000 bis 2002 trat er drei Mal im DFB-Pokal an. Jetzt leitet er in gleicher Position den Regionalligisten Eintracht Norderstedt.

 

Mediale Aufmerksamkeit für die Stadt und den Verein

 

Der zugeloste Gegner löst bei Koch allerdings wenig Begeisterung aus: „Natürlich gibt es attraktivere Vereine, als Greuther Fürth“, beklagt er. Maximal 4.000 Zuschauer erwartet der rund 20 Kilometer nördlich von Hamburg ansässige Verein. Trotzdem seien die Chancen darauf weiterzukommen sehr gering. „Fürth ist einer der spielstärksten Zweitligisten“, betont Koch. „Da müssen wir uns nichts vormachen.“ Ein Flop sei die Teilnahme an der nationalen Ausscheidung aber trotzdem nicht. „Die mediale Aufmerksamkeit ist für die Stadt und den Verein natürlich super“, bekräftigt der Präsident. In den 1990er Jahren war das schon einmal so. Da nahm der Vorgängerverein SC Norderstedt gleich zweimal am Wettbewerb teil.

 

Die Übertragungsgelder für die Jugend

 

Die Teilnahme jetzt komme indes sehr gelegen, sagt Koch. „Wir haben gerade einen neuen Kunstrasen verlegt, an dem wir uns beteiligen müssen.“ Außerdem bekomme die Jugend neue, einheitliche Trikots. „Trotzdem gehen wir sorgsam mit den Einnahmen um. Wir füllen das Festgeldkonto“, unterstreicht der Norderstedt-Chef. Der größte Teil dafür dürfte aus den Fernseh-Geldern kommen. „Aus den Zuschauereinnahmen bleiben maximal 10.000 Euro übrig, wenn überhaupt“, beklagt Koch. Die Auflagen des Deutschen-Fußball-Bundes sind hoch, Fürth zieht wenig Fans an. Eine Nullkostenrechnung. „Die Übertragung im TV hilft da enorm“, freut sich Reenald Koch dann aber doch noch. 140.000 Euro fließen allein für die erste Runde in die Kassen von Eintracht Norderstedt. Die Jugend dürfte es freuen.

 

Vereinswebsite: www.eintrachtnorderstedt.de

 

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