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27.5.2014

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Mutige Menschen - David Behre

David Behre

Profisportler nach Zugunfall

 

„Aufstehen und weitermachen – das ist meine Devise.“ Manche Menschen wirft ein dramatisches Ereignis aus der Bahn. Andere spornt es umso mehr an. Wie David Behre, der nach einem tragischen Zugunglück erst richtig loslegte. Mit zwei Fußprothesen startete er seine Karriere als Profiläufer – und trainiert jetzt für die Paralympics 2016 in Rio de Janeiro.

 

Wer den 27-Jährigen zum Training begleitet, merkt noch beim Aufwärmen kaum einen Unterschied zu anderen Sportlern. Aber wenn David Behre dann seine Profi-Laufprothesen aus der Tasche zieht und sie sorgsam unterhalb der Knie befestigt, macht sich Faszination breit. Aus Faszination wird Respekt, sobald man erlebt, welche Zeiten der Sportler damit laufen kann.

 

Vor sechseinhalb Jahren hätte das kaum jemand für möglich gehalten. Damals hat David Behre bei einem dramatischen Zugunfall seine Füße verloren. „Die Ärzte haben gesagt, zu 99 Prozent hätte ich tot sein müssen. Sie kannten keinen vergleichbaren Fall, bei dem der Patient überlebt hat“, erinnert er sich. Er selbst hat überlebt – und seinem Leben ein neues Ziel gegeben.

 

Wie er es geschafft hat, nach dem Einschnitt neuen Lebensmut zu fassen, und was ihm der Sport heute bedeutet, erzählt David Behre im Film:

 

 

„Der Unfall hat mich stärker gemacht.“

 

Mit 20 Jahren fährt David Behre über einen Bahnübergang. Eigentlich müssten die Schranken zu sein, doch sie sind offen. Ein Zug kommt und erfasst den jungen Mann, schleift ihn mit und trennte beide Füße ab. Nach dem Schock kommt die Freude, dass er überlebt hat. Und David beschließt, möglichst bald wieder zu laufen, und zwar schnell. Es ist ein langer Weg, aber Familie und Freunde machen Mut. Nach dem Unfall zahlt ERGO David Behre eine Invaliditätsleistung und eine monatliche Rente. Später übernimmt ERGO das Sportsponsoring. 2009 gewinnt David Behre bei der Weltmeisterschaft in Indien eine Goldmedaille und zwei Silbermedaillen. 2011 gibt es einen Rückschlag: Meniskusriss, Knieinfektion, Krankenhaus. Hat er da ans Aufgeben gedacht? Nein. „Ich wollte dieses Ziel einfach nie aufgeben, deshalb hab ich wie ein Irrer dafür gekämpft“, sagt er in der Rückschau. Und: „Durch das, was ich erreicht habe, bin ich selbstbewusster und positiver geworden.“ Rio de Janeiro kann kommen.

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