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18.6.2014

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Existenzgründer: Mit Herz, Verstand und viel Talent

Carsten Burchardt und Lars Brzyk

Lars Brzyk hatte den Mut, eine Bäckerei zu übernehmen

 

Mit 28 Jahren seine eigene Feinbäckerei zu eröffnen, ist eine respektable Leistung. Lars Brzyk hat sie vollbracht – auch dank der Hilfe von vielen Seiten. Unterstützung bekam er zum Beispiel von seinem Freund und Versicherungsfachmann Carsten Burchardt.

 

Lars Brzyk hatte das Glück, die richtigen Leute zu kennen, als er beschloss, sich in Merseburg an der Saale selbstständig zu machen. Der Bäckermeister hatte zuletzt für eine große Supermarktkette im Außendienst als Fachberater für Backwaren gearbeitet. Als der befristete Arbeitsvertrag zur Verlängerung anstand, musste er sich entscheiden. „Doch ich habe mich gefragt, wozu ich den Meister gemacht habe, und wollte wieder produktiv sein“, sagt er.

 

Bäckerei sucht Nachfolger

 

Dann kam ein wertvoller Tipp: Von Bekannten erfuhr er, dass die Bäckerei Graupner in Merseburg einen Nachfolger suchte. Fest überzeugt, dass dies seine Zukunft sei, bewarb sich Lars Brzyk, der aus dem zehn Kilometer entfernten Weißenfels stammt, um die Übernahme. „Ich wusste, das ist ein gesunder, ausbaufähiger Betrieb“, sagt der 28-Jährige selbstbewusst. Doch ohne die Unterstützung seiner Freunde hätte er es wohl nie geschafft. „Mit 28 Jahren kann man nicht alleine eine Finanzierung stricken, die umsetzbar ist. Da braucht man eine Bank an der Seite.“ Die wiederum wollte einen entsprechenden Businessplan sehen. Ein guter Freund stand ihm dafür als Gründer-Berater zur Seite.

 

Die richtigen Versicherungen für Existenzgründer

 

Doch das allein genügte nicht: Versicherungen waren nötig, um den Betrieb zu übernehmen. Auch hier bot ihm ein Freund seine Hilfe an. Kennengelernt hatten sich Lars Brzyk und Carsten Burchardt schon 13 Jahre zuvor beim Fußballspielen in Weißenfels. Der Versicherungsfachmann wusste genau, was der Unternehmensgründer benötigte. „Es ging hier um hohe Geldbeträge, allein die Neuanschaffung der Geräte für die Bäckerei kostete 500.000 Euro. Da muss man entsprechend versichert sein“, sagt Burchardt, der schon seit 24 Jahren in der Branche tätig ist.

 

Kompetente Einarbeitung für den Nachfolger

 

Der Bäckermeister war froh, so kompetente Freunde zu haben. „Bei so einem Projekt gibt es auch Risiken, und da ist Vertrauen erforderlich. Das war durch unsere Freundschaft glücklicherweise von vornherein vorhanden“, sagt Lars Brzyk rückblickend. Tatkräftige Unterstützung bot ihm auch Eckhard Graupner, der ursprüngliche Besitzer der Bäckerei. Ein halbes Jahr arbeitete Graupner seinen Nachfolger ein, verriet ihm die Geheimnisse der hauseigenen Rezepte und Techniken, bevor er den Betrieb zum 1. Januar dieses Jahres in Brzyks Hände übergab. „Das war wichtig, um die Qualität der Produkte auch weiterhin zu gewährleisten und die Kunden zu halten“, sagt Lars Brzyk. „Wenn man das geschafft hat, ist das schon eine große Leistung.“

 

Vorteil: Alteingesessenes Unternehmen mit Markenname

 

Er selbst weiß ganz genau, was er an dem alteingesessenen Unternehmen hat, weshalb er auch die Marke „Graupner“ weiterführt. „Ich hätte niemals eine Bäckerei völlig neu eröffnet“, sagt er. Das wäre ihm ein zu großes Risiko gewesen. Denn schließlich ist das Bäckerei-Handwerk mit Blick auf die großen Ketten und Schnell-Backstuben heutzutage eher schwierig. Auch seinen Eltern war das bewusst. Trotzdem stützten sie ihren Sohn mental, so gut es ging, erinnert er sich dankbar.

 

Die ersten Kunden kommen um 5.30 Uhr

 

Nun steht er jede Nacht kurz vor zwei Uhr auf, um sich in der Backstube ans Tageswerk zu machen, den Teig zu bereiten und zu backen. „Man fängt jeden Tag wieder bei null an, das garantiert die Frische unserer Ware“, sagt der Bäckermeister mit dem jungenhaften Aussehen. 80 bis 90 Brote holt er jeden Morgen aus dem heißen Ofen. Um 5.30 Uhr stehen dann schon die ersten Kunden im Laden und versorgen sich mit köstlich duftenden Brötchen, Brot – besonders begehrt ist das Roggen-Mischbrot – und süßen Backwaren. Die Fachverkäuferinnen Birgit Rieck und Cornelia Trinzeck begrüßen alle Kunden mit einem freundlichen Lächeln und kennen viele von ihnen sogar beim Vornamen.

 

Schwerpunkt: Kuchen und Torten

 

„Wir sind eine Feinbäckerei, unser Schwerpunkt liegt deshalb auf Kuchen und Torten“, sagt der Bäcker. Zu Streuselschnecken und Pfannkuchen greifen die Merseburger am liebsten. Jeweils 100 bis 120 Stück gehen täglich über Brzyks Ladentheke. Aber auch Köstlichkeiten wie Mohn-Sahne-Torte, Nugattaler, Liebesknochen und Mini-Florentiner sind heiß begehrt. „Und am Ende des Tages, wenn die Auslagen verkauft sind, sieht man, was man geschafft hat“, freut sich Brzyk und lebt voller Überzeugung seine Mission: „Wir backen Kunden glücklich!“ Dazu gehören auch Neuerungen. Denn Lars Brzyk wäre ein schlechter Jungunternehmer, würde er nicht weitere Ideen in den Betrieb einbringen, um ihn auch künftig erfolgreich am Laufen zu halten.

 

Plan: Liefergeschäft ausbauen

 

„Ich plane, das Liefergeschäft noch weiter auszubauen“, sagt er. Ein Krankenhaus, die Stadtwerke und eine Sparkasse sind bereits gute Kunden. Hotels, Grillbuden und private Feiern beliefert die Bäckerei ebenfalls. Weitere überregionale Filialen und ein Café zu gründen, hält Lars Brzyk ebenso für machbar. „Die technische Kapazität unserer Backstube gibt das her“, weiß er. Auch sonntags die Merseburger mit leckeren Produkten aus seiner Backstube zu versorgen, ist ein weiterer Plan des Meisters.
Alle diese Entscheidungen trifft der Chef jedoch nicht allein. „Ich beziehe immer meine Mitarbeiter ein“, betont er. Deren Anzahl soll künftig noch wachsen, damit Brzyks Ausbaupläne entsprechend umgesetzt werden können. Mit einem dritten Gesellen und noch einem Kraftfahrer wären dann insgesamt schon zehn Menschen bei der Bäckerei Graupner beschäftigt.

 

Netzwerke: Wichtig für den Erfolg

 

Der ehrgeizige Jungunternehmer Brzyk findet bei allem Stress sogar noch Zeit für einen zweiten Führungsposten. Nebenbei ist er Vereinspräsident des Fußballklubs 1. FC Weißenfels. „Der steigt jetzt in die 1. Verbandsliga auf“, sagt er stolz. Außerdem engagiert sich Lars Brzyk auf Kreisebene in der Politik und ist in Stadtrat und Kreistag des Burgenlandes aktiv. So vergeht kaum ein Abend, an dem er nicht an einer Sitzung teilnimmt. Und abends trifft er sich gern mit Freunden beim Griechen. Eine wichtige Plattform zum Netzwerken, wie er sagt.

 

Organisationstalent und Humor

 

„Manchmal weiß ich selbst nicht, wie ich das alles schaffe“, sagt der leidenschaftliche FC-Bayern-Fan und lacht. Aber ganz offensichtlich ist er auch ein großes Organisationstalent und kann gut delegieren. Ganz abgesehen von der ordentlichen Portion Humor, mit der er sein Leben und seine Arbeit angeht. „Den braucht man“, sagt er, „wenn man hier am Ort der einzige Bayern-Fan ist. Denn da muss man eine ganze Menge einstecken können!“

 

Kontakt zu Carsten Burchardt

 

Generalagentur
Versicherungsfachmann (BWV)
Große Kalandstr. 45
06667 Weißenfels
Tel.: 03443/300211
Fax: 03443/239100
Mobil: 0172/3590952
carsten.burchardt@ergo.de
http://www.carsten.burchardt.ergo.de

 

Das ERGO Kundengespräch

 

Zunächst wird der Versicherungsbedarf des Kunden ermittelt. Dabei steht die persönliche Lebenssituation im Mittelpunkt, so dass „Schlüsselthemen“ dezidiert definiert werden können. Im zweiten Schritt werden die Produkte ausgewählt, die dem konkreten Bedarf des Kunden entsprechen. Es folgt die Erarbeitung eines Zeitplans, der dem Wunsch des Kunden entsprechend die Reihenfolge festlegt, in der er mögliche Versicherungen angehen möchte (z.B. erst Haftpflicht, später Altersvorsorge). Im vierten Schritt erhält der Kunde einen maßgeschneiderten individuellen Vorschlag, abgestimmt auf seinen Versorgungsbedarf und sein Budget. Da sich im Leben häufiger etwas ändert, ist eine regelmäßige Überprüfung der „Schlüsselthemen“ sinnvoll – beispielsweise alle drei Jahre.

 

Quelle: Der Text ist bereits in einer Anzeigen-Sonderveröffentlichung der „Welt am Sonntag“ erschienen.

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