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10.10.2014

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Einmal scheitern, bitte!

Von Plan A zu Plan B

Früher hieß es „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“, wenn etwas nicht auf Anhieb klappte. Heute wollen wir alles sofort und immer alles perfekt. Gelingt uns das nicht, empfinden wir uns als unzulänglich. Größere Niederlagen gestehen wir uns schon gar nicht zu, Scheitern gilt als Versagen. Schade. Denn abgesehen davon, dass allzu viel Leistungsdruck krank macht: Die Geschichte der Menschheit wäre anders verlaufen, wenn es den Mut und die Bereitschaft zum Scheitern nicht gäbe.

 

Viele berühmte Persönlichkeiten haben ihre Fähigkeiten und Talente erst auf dem Boden ihrer Niederlagen voll entwickelt. Ob aus Trotz oder aus Beharrlichkeit – sie scheiterten sich so lange nach oben, bis sie an ihrem Ziel angekommen waren.

 

Sechs Beispiele:

 

1. Abraham Lincoln...

 

...verlor insgesamt sieben Mal bei Wahlen zum Senat, zum Repräsentantenhaus und zum Vizepräsidenten, bevor er schließlich zum Präsidenten der USA gewählt wurde.

 

2. Fred Astaire...

 

...wurde bei seinen ersten Probeaufnahmen als grauenhaft untalentiert eingestuft – das hinderte ihn aber nicht daran, weiterzumachen.

 

3. Bertha Benz...

...erlebte zusammen mit ihrem Ehemann Aufbruch, bitteres Scheitern und dann die kaum noch geglaubte Verwirklichung ihres Traums: die erste Fernfahrt mit einem Automobil.

4. Albert Einstein...

 

...flog von der Schule und wurde als Student bei der Technischen Hochschule Zürich abgelehnt. Hätte er sich davon beeindrucken lassen, hätte jemand anders die Relativitätstheorie entwickeln müssen – vielleicht wäre sie auch nie entwickelt worden.

 

5. Richard Bach...

 

...Sein Buch „Die Möwe Jonathan“ wurde von achtzehn Verlegern abgelehnt, bevor Macmillan sie 1970 veröffentlichte. Allein in den ersten fünf Jahren verkaufte sich das Buch sieben Millionen Mal.

 

6. Lars Hinrichs...

 

...Der Gründer des Business-Netzwerks Xing (ehemals open BC) hatte schon im Dotcom-Boom zur Jahrtausendwende ein Unternehmen gegründet – und ging Pleite. Heute bezeichnet er diesen Fehlschlag als „teuersten MBA-Kurs der Welt“. Aber erst durch das Scheitern konnte er bei Xing viele Fehler vermeiden.

 

Um Niederlagen als Chance zu nutzen, braucht man allerdings die richtige Einstellung.

 

Sieben Tipps, mit denen Sie besser scheitern:

 

1. Stilvoll kapitulieren

 

Alles versucht, alles verloren? Kein Grund, die Haltung zu verlieren. Stehen Sie zum Misserfolg. Und sagen Sie sich einfach: Es hätte auch klappen können.

 

2. Sich selbst Respekt zollen

 

Jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand stecken. Schulterklopfen wäre besser. Sie haben trotz allem gute Arbeit geleistet. Und Sie haben probiert, wovon andere nur träumen.

 

3. Auszeit nehmen

 

Gönnen Sie sich Ihren Zorn und Ihre Enttäuschung. Und fragen Sie sich, was Ihnen gerade jetzt am wichtigsten ist und was Ihnen gut tut.

 

4. Aus Schaden klüger werden

 

Betrachten Sie Ihre Niederlage als ein Feedback. Sie können daraus lernen. Und wissen beim nächsten Mal genau, was Sie anders machen sollten.

 

5. Neue Ziele definieren

 

Vielleicht erfordert ja das Ziel selbst eine Korrektur. Oder die Wahl der Mittel. Oder die Einschätzung des richtigen Zeitpunkts. Eine kritische Analyse einzelner Punkte kann jetzt sinnvoll sein.

 

6. Realistischen Optimismus pflegen

 

Starten Sie erst dann erneut durch, wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie so weit sind. Seien Sie zuversichtlich, aber setzen Sie sich nicht mit einem „Jetzt muss es aber klappen“ unter Druck.

 

7. Den richtigen Vorbildern folgen

 

Halten Sie sich an berühmte Beispiele (siehe oben). Wodurch unterscheiden Sie sich von anderen Menschen? Nicht dadurch, dass Sie seltener gescheitert sind. Sondern dadurch, dass sie einmal mehr aufgestanden als hingefallen sind.

 

ERGO Serie: Gründergeist

Tags: Mut Engagement

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2 Kommentare

Um so erstaunlicher ist es, das die ERGO einem dabei hilft zu scheitern.
Laut Ansicht der Gruppe wurde der Vertrag neu geordnet und man hat eine Kündigungsfrist von 3 Jahren.
Warum wurde gekündigt? Weil wir uns den Vertrag nicht mehr leisten können. Statt einen vernünftigen Dialog zu führen oder einen Vergleich zu finden wurde uns ein Inkasso-Unternehmen auf den Hals gehetzt. Das ändert nichts an der Tatsache, das es uns dadurch immer noch nicht möglich ist über 300€ zu zahlen.
Man versucht aufzustehen und alles neu zu ordnen und wir dadurch wieder und noch tiefer auf den Boden geworfen!!!

Hallo Christian,


möchtest du uns Details dazu noch einmal per E-Mail an socialmedia@ergo.de zusenden? Wir schauen uns die Sache gerne noch einmal an.


Viele Grüße, Kristina Tewes

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