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Hygiene für jeden und überall

Von Julian Sturm

 

Mein Name ist Julian Sturm. Ich bin 26 Jahre alt und arbeite Vollzeit als Intensiv-Krankenpfleger bei einem 26-jährigen ALS-Patienten und habe vor kurzem mein erstes eigenes Unternehmen gegründet. Ein so genanntes Startup.

 

Julian Sturm

 

Meine Vorgeschichte: Ich habe 2009 eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger am Rostocker Universitätsklinikum absolviert. In dieser Zeit habe ich auch auf der Kinderonkologie gearbeitet. Das Leid dort war einfach unbeschreiblich, aber der Lebenswille der Kinder hat mich so sehr inspiriert, dass ich mich intensiv mit den Kindern beschäftigt und Freundschaften geschlossen habe.

 

Hier gibt es eine Presseinformation und Fotos von mir auf der kinderonkolgischen Station des Universitätsklinikums:

 

 

Krankheitserreger auf Händen

 

Kinder die eine Chemotherapie durchmachen müssen, haben ein sehr stark geschwächtes Immunsystem und sind extrem anfällig für Krankheitserreger. Diese Krankheitserreger sind Keime, die sich auf allen Oberflächen wie Türklinken, Fahrstuhlknöpfen, Rolltreppen und vor allem auf Händen befinden.

 

Medizinprodukt entwickelt

 

Ich habe dann noch während meiner Ausbildung ein Medizinprodukt entwickelt. Dieses Medizinprodukt verhindert die Übertragung dieser Keime. Ich habe sogar 2011 beim Rostocker Ideenwettbewerb der Uni Rostock den zweiten Platz gewonnen. Meine Idee wurde patentiert. Leider ist das Projekt an vielen Faktoren gescheitert. Ich habe aber den Mut nie verloren und schon gar nicht die Hoffnung aufgegeben. So habe ich jetzt neben meiner Hauptberufung als Intensivpfleger ein Startup gegründet.

 

Hygiene in Deutschland verbessern

 

Meine Vision ist es, in ganz Deutschland die Hygiene zu verbessern. Ich möchte jedem Passanten die Möglichkeit bieten, sich in öffentlichen Gebäuden die Hände zu desinfizieren. Um mich zu finanzieren, kombiniere ich diese Hygienespender mit einer Werbefläche. Kunden können für einen geringen monatlichen Betrag darauf werben. Ich erfahre enormen positiven Zuspruch für meine Geschäftsidee und habe bereits mehrere Partner gewinnen können. Diese Idee ist nicht neu – in den USA und in Asien ist das Geschäftsmodell bereits ein Alltagsgegenstand.

 

Somit haben mich tapfere Kinder dazu inspiriert, in meinem Leben auch zu kämpfen und niemals aufzugeben. Ich hoffe, meine Geschichte kann andere auch inspirieren.