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Mein Weg für eine bessere Welt: 4onemankind.org

Von Isabell Mohr

 

Haben Sie sich schon einmal für eine gute Sache eingesetzt und festgestellt, wie schwierig es trotz des Internets ist, an die richtigen Informationen zu kommen, um Ihre Idee Wirklichkeit werden zu lassen? Oder sie haben nach monatelanger Arbeit und Recherche erfahren, dass jemand anderes ein ähnliches Vorhaben realisiert hat und eine Vernetzung viel Zeit und Mühe gespart hätte, da man zusammen viel mehr hätte erreichen können?

 

Isabell Mohr

 

Diese Erfahrung habe ich während meiner mehrjährigen Arbeit in Projekten gegen Menschenhandel und Kinderprostitution in Südostasien gemacht. Aufklärungskampagnen, Fundraising, medizinische Versorgung, die Entwicklung von Unterrichtseinheiten und Bildungsprogrammen, Lobby-Arbeit und Berichterstattung – vieles davon wurde parallel von verschiedenen Organisationen umgesetzt, aber deutlich weniger wirksam und kosteneffizient, als in der Zusammenarbeit. So geht es auch vielen anderen Sozialunternehmern und gemeinnützig Engagierten.

 

Meine Erlebnisse bilden die Basis für meine Motivation, gute Initiativen großflächig und über Ländergrenzen hinweg umzusetzen. Darum habe ich 4onemankind.org entwickelt. 4onemankind.org funktioniert wie eine Art Dating-Plattform, ausgerichtet auf soziale Projekte und Engagierte. Projekte aus aller Welt finden über ein automatisches Matchmaking die richtigen Unterstützer für ihren Bedarf (Material, Wissen, Funding). So können Ideen und soziale Projekte zeitnah umgesetzt und nachhaltig entwickelt und verbessert werden.

 

Das Modell basiert auf der Idee, dass viele der momentan existierenden Probleme schneller gelöst werden können, wenn die richtigen Partner einander finden. Auf schnelle und unkomplizierte Art und Weise. Weiterhin ist Wissensteilung (statt -bunkern und Silo-Denken) sowie die Nutzung der richtigen (und weitreichenden) Multiplikatoren ein essentieller Bestandteil dafür, dass diese „Crowd-Intelligence“ funktionieren kann.

 

Denn das neue Phänomen ist schon längst auf dem globalen Marktplatz angekommen – Couchsurfing, Carsharing oder auch Mitfahrzentralen – der neue Trend zum Tauschen findet sich auch im Online Business.

 

Ich habe festgestellt, dass globale Vernetzung nicht nur neue Möglichkeiten und Chancen bietet. Nein, auch Verantwortung geht mit dieser globalen Vernetzung einher. Verantwortung für die Menschen, die unsere globalen Nachbarn sind. Dieser Verantwortung möchte ich mit 4onemankind.org gerecht werden und alle, die sich auch sozial engagieren möchten, können hier ihr Projekt anmelden oder mithelfen.

 

Ich möchte eine offene, organisationsübergreifende und selbstbestimmte Zusammenarbeit von Projektverantwortlichen und Projektunterstützern schaffen, die soziale Projekte aktiv gestalten und durch ihr Wissen vorwärts bringen.

 

Ich glaube, dass nur durch Transparenz, dem freien Austausch und Wissenstransfer, sowie einer langfristigen Unterstützung von Projekten, mit Hilfe ihres individuellen Netzwerks, eine nachhaltige Veränderung bewirkt werden kann.

 

Ich habe mich entschieden, meinen Weg zu gehen, 4onemankind.org ging am 13. August 2014 online und mittlerweile sind wir ein Kern-Team, bestehend aus drei engagierten Idealistinnen und weiteren Mitstreitern. 4onemankind ist als gemeinnütziges Unternehmen registriert. Ich arbeite neben meinem 35-Stunden-Job als Projektmanagerin ehrenamtlich an der Erweiterung der 4onemankind.org Plattform. Durch das Projektgeld von ‚Mein Weg‘ könnte ich einen weiteren Schritt in der Verwirklichung meines Projektes gehen und sowohl Studenten als auch Senioren über gemeinsame Initiativen von sozialen Projekten eine Zusammenarbeit durch Wissenstransfer ermöglichen.

 

Isabell Mohr