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HEY!HO! Der Verlag für Lese-Punk für Kinder (und alle die es werden wollen)!

KarlaVon Martin Fuchs

 

Kinderbücher sind ziemlich brav. Ich hab als Autor auch schon zwei liebliche, hübsche Werke beigesteuert. Aber ganz ehrlich: bewegt hab ich damit nicht so viel. Die waren gut und schön und haben Freude gemacht. Aber Kinderbücher, die wirklich mal anders sind, sind schwer zu finden (und wenn, dann kommen die aus England). Daran hab ich mit meinen leider nichts geändert. Noch ein drittes und vierte und xstes in der Art reizen mich null.

 

Doch meine ersten Schritte brachten etwas Tolles: Kinder lieben es spratzelig und stachelig (die Erwachsenen würden sagen: quatschig und wild). Das wurde bei Lesungen so klar wie nur irgendwas.

 

Und ZACK hatte ich ein Ziel: genau solche stacheligen und spratzeligen Kinderbücher machen, Kinderbücher, die Spaß machen wie nichts vorher, die von mir aus alles auf den Kopf stellen, in denen was umkippt und liegenbleibt. In denen Bilder und Worte durchgeschüttelt werden. Die Leseraugen zum Platzen bringen. Die Lust machen, sich im Kopf mal so richtig durchkitzeln zu lassen.

 

Also lustige Bücher? Ja, aber vor allem Bücher, die Kindern etwas zutrauen. Gar nicht mal so sehr Intellekt. Viel mehr die Freiheit, Sachen anders zu sehen als allgemein üblich. Die Augen öffnen, und zwar nicht nur für lila Feen und rülpsende Piraten. Ich will mich hier nicht großartig über Pädagogik oder so auslassen: aber inspirierender kann Lesen kaum sein. Macht irre Spaß, zu entdecken dass es mehr als eine Wahrheit geben könnte, dass Verrücktes nur eine Frage der Perspektive ist, dass zwischen zwei Buchdeckeln von A bis Z alles anders tickt, dass auch Nonsens wunderschönen Unsinn ergeben kann. Da sind Kinder Weltmeister: Kaputtlachen und neu wieder zusammensetzen. Das kickt, das macht wach, das macht neugierig.

 

Hört sich super an? Braucht man? Wird man sicher auch beim Vorlesen Spaß haben? Du sagst drei Mal Ja? Dann unterstützt mich! Denn ich brauch dich!!! Vom Verlagswesen krieg ich die Unterstützung nicht, sondern nur so „Oh nee, geht so nicht“ (heißt: „Verkauft sich nicht“). Da muss ich es halt selber machen. Heißt: einen Verlag gründen, der genau die Spielwiese ist, auf der kein „Betreten des Rasens verboten“ Schild steht. Ahnst du, wie willkommen da ein Startkapital ist?

 

Nennen will ich das Ganze HEY!HO!, angelehnt an den Schlachtruf der grandiosen Punkband Ramones. Denn die Idee des Verlages heißt „Lese-Punk für Kinder (und alle, die es werden wollen)“.

 

Mal gucken, wohin die Reise geht und wer alles mit an Bord kommt. Mit deiner  Stimme wird das Ding zumindest schon mal nicht gleich bei den ersten Wellen absaufen. Und der Kurs ist klar: Lese-Punks haben den Spaß. Und wer den Spaß hat, der hat schon gewonnen! HEY!HO!