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Taktile Kinderbücher für blinde und sehbinderte Kinder und Eltern

von Christina Oskui

  • haptische / taktile Kinderbücher in Norm- und Brailleschrift
  • Kinderbücher in Normschrift mit haptischen/ taktilen Illustrationen

Blinde und sehbeeinträchtigte Kinder im Kindergarten-, Vor- und Grundschulalter sind benachteiligt, da sie meistens erst mit dem Schuleintritt mit Brailleschrift in Berührung kommen, dies möchte ich durch ein größeres Angebot an taktilen / haptischen Kinderbüchern ändern.

 

Im Oktober 2014 ist mein erstes Buch mit dem Titel „Der Igel, der seine Stacheln verloren hat!“ unter der ISBN: 978-3-945483-00-8 im Selbstverlag erschienen. Aufgrund der Veröffentlichung nahm die Illustratorin Antje Sellig Kontakt zu mir auf, sie kooperierte bereits mit der Deutschen Zentralbibliothek für Blinde. So wuchs die Idee parallel zu meinem bereits veröffentlichten Buch auch eine Ausgabe für blinde und sehbehinderte Kinder zu veröffentlichen.

 

Zu meinem Buch habe ich bereits Plüschtiere entwickelt mit denen man die gesamte Geschichte nachspielen kann, das Design habe ich bereits beim Deutschen Patent- und Markenamt schützen lassen.

 

 

 

Die Erstausgabe meines Igel-Buches ist nun ausverkauft, derzeit kann ich leider keine Zweitauflage drucken lassen.

 

Während der Recherche im Bereich „taktile Kinderbücher“ fiel mir auf, dass es in Deutschland keinen Verlag gibt, der derartige Kinderbücher anbietet, was ich sehr bedauerlich finde. Gemeinsam mit Frau Antje Sellig habe ich deshalb an einem Wettbewerb für taktile Kinderbücher in Italien teilgenommen. Zu diesem Zweck haben wir ein Kindergedicht „Die Blume HATSCHI“ von mir auf italienisch „Il fiore etci“ übersetzen lassen. Leider wurden wir nicht nominiert.

 

Aus einer persönlichen Begegnung mit einem blinden Vater, der seine Sehkraft durch einen Unfall verloren hat, habe ich erfahren, dass er keine Möglichkeit hat, seinem vierjährigen Sohn, Kindergeschichten in Brailleschrift vorzulesen, mit visuellen Illustrationen, die für den Sohn interessant sind. So denkt er sich selbst immer wieder neue Gute-Nacht-Geschichten aus. Dies ist sicherlich kein Einzelfall, so dass ich gerne anderen blinden Erwachsenen, mit sehenden Kindern auch die Möglichkeit des gemeinsamen Vorlesens geben möchte. Außerdem würden blinde- als auch sehende Kinder durch diese Buchform viel früher in Kontakt mit der Brailleschrift kommen und diese spielerisch erlernen können. Wieso sind so viele deutsche Kinderbücher in diverse Sprachen übersetzt worden, jedoch kaum oder nur in Einzelinitiative in Brailleschrift gedruckt worden?

 

Die Deutsche Zentralbibliothek für Blinde (dzb) wird nun einen kleinen Anfang machen und meine Geschichte vom „Igel, der seine Stacheln verloren hat!“ in Braille-Schrift mit Illustrationen in Reliefdruck in einer kleinen Auflage im Winter 2016 veröffentlichen. Reliefdruck muss man sich so vorstellen, wie die Schokoladenweihnachtskalender, wenn der Inhalt aufgegessen ist, genauso langweilig und von der Haptik wenig realistisch bzw. eindeutig.

 

Wenn Ihnen "Mein Weg" von der Versicherungsfachwirtin zur Kinderbuchautorin mit eigenem Selbstverlag interessant erscheint, freue ich mich sehr, wenn Sie für mich abstimmen. Das Preisgeld fließt vollständig in die Veröffentlichung eines taktilen Kinderbuches in Norm- und Brailleschrift. 

 

 

 

 Taktiler IgelIgel mit Hasenohren