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#Mein Weg 2016: Geschichtenbahnhof

Guten Tag,

 

mein Name ist Birgit Böckli und ich möchte euch ein Projekt vorstellen, das mir sehr am Herzen liegt. Seit ich denken kann, haben Bücher immer eine wichtige Rolle in meinem Leben gespielt, und ich habe früh begonnen, eigene Geschichten zu Papier zu bringen. Inzwischen arbeite ich als Autorin, und es gibt Bücher und eBooks der unterschiedlichsten Genres von mir zu kaufen, unter anderem auch zwei Kinderbücher.

 

Birgit BöckliDie Idee

 

Durch meine Tochter und meine ehrenamtliche Arbeit an einer Schule habe ich recht viel mit Kindern zu tun. Dabei fällt mir seit Längerem auf, dass immer mehr Kinder keinen Zugang mehr zu Büchern finden. Das liegt meist nicht daran, dass sie kein Interesse an Geschichten haben. Ihnen fehlt schlicht die Geduld, sich auf einen längeren Text einzulassen, möge er noch so spannend sein. Gerade als Autorin finde ich das natürlich sehr schade, denn den Kindern entgehen so viele wunderbare Geschichten. Sie machen nicht die Erfahrung, wie es sich anfühlt, mit dem Helden mitzufiebern und ganz in einer Fantasiewelt zu versinken.

 

Ich überlegte, wie es mir beim Lesen eines spannenden Buches geht, und ich stellte fest: Am stärksten war der Wunsch, zu erfahren, wie es weitergeht, immer dann, wenn ich die Lektüre zwangsweise unterbrechen musste, beispielsweise, weil die Arbeit rief oder mir einfiel, dass ich noch dringend zum Supermarkt musste. Hinzu kam, dass ich schon früher sehr gern Fortsetzungsgeschichten in Zeitschriften gelesen hatte. Auch bei dieser Lektüre hatte ich immer sehnsüchtig auf den nächsten Teil gewartet.

 

Aus diesen Überlegungen entstand die Idee für den Geschichtenbahnhof. Ich sagte mir: Wie wäre es, wenn man Kindern und Jugendlichen eine Geschichte nur in Teilen zur Verfügung stellen würde, wenn also jeden Tag ein kurzes Kapitel beim Leser einträfe wie bei einem Fortsetzungsroman? Diese Vorstellung gefiel mir von Tag zu Tag besser und ich begann, ein Konzept zu entwickeln.

 

Das Projekt

 

Meine Vision sieht folgendermaßen aus: Der Geschichtenbahnhof soll im Frühjahr 2017 offiziell seine Tore öffnen. Dort soll der Leser aus mehreren Geschichten für unterschiedliche Altersstufen wählen können. Nach erfolgter Bestellung erhält er oder sie täglich einen kurzen Teil der Geschichte als E-Mail-Anhang. Nach und nach werden immer neue Geschichten hinzukommen. Die Texte stammen bislang ausnahmslos aus meiner Feder und werden, bis auf wenige Ausnahmen, nur über die Bahnhofsseite erhältlich sein.

 

Um dem Ganzen einen spielerischen Rahmen zu geben, sind die Begriffe ein wenig auf das Thema Bahnhof abgestimmt. Der Kunde bestellt also kein Abonnement, sondern er löst eine Fahrkarte. Die einzelnen Kapitel werden von Geschichtenzügen zu den Kindern gebracht etc.

 

Hinter den Kulissen laufen die Vorarbeiten bereits auf Hochtouren. Die Geschichten wollen geschrieben und überarbeitet werden, die Homepage, die es übrigens schon unter der Adresse www.geschichtenbahnhof.de zu bewundern gibt, soll nach und nach mit Inhalten gefüllt werden. Und wie sollen die Leute überhaupt von dem Projekt erfahren? Es gibt noch so Vieles zu bedenken und zu planen, und natürlich kommen hin und wieder Zweifel auf, wie ein solches, vollkommen neues Konzept bei den Lesern ankommen wird. Trotzdem bin ich überzeugt, dass der Geschichtenbahnhof das Potenzial besitzt, Freude in viele Kinderzimmer zu bringen, und ja, ich glaube fest daran, dass dies der Weg ist, nach dem ich lange gesucht habe und den ich mit Begeisterung gehen möchte.