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Box sharing: Clever umziehen

Von Jarid Degler

 

Benjamin und JaridSeitdem Benjamin und ich uns kennen, spielten wir immer wieder mit dem Gedanken, uns selbständig zu machen. Wir hatten große Freude unser eigenes Unternehmen ins Leben zu rufen und unser eigener Chef zu sein. Dennoch fehlte uns zu diesem Vorhaben noch eine Kleinigkeit: die Idee! Viele Male an denen wir zusammen was unternahmen, malten wir uns verschiedene Geschäftsmodelle aus. Aus den USA hörten wir, dass viele Umzugsunternehmen statt den herkömmlichen Pappkartons Plastikboxen anboten. Wir waren beide von der Idee so begeistert, dass wir uns Recht schnell im Internet über das Geschäftsmodell schlau machten.

 

Erstaunt mussten wir feststellen, dass es zu diesem Zeitpunkt kein Unternehmen gab, das in unserer Heimatstadt Hamburg diese Idee verfolgte. Wir befassten uns nun ausführlicher mit dem Thema und begannen einen Businessplan zu schreiben. Diesen entwickelten wir mit den von uns bereits gesammelten Erfahrungen aus der Uni. Ich studierte BWL an der HSBA in Hamburg und kannte daher wichtige Punkte, die ein Businessplan beinhalten musste. Durch Benjamins Umwelttechnik-Studiums an der HAW-Hamburg, erarbeiteten wir ein Geschäftsmodell, welches das Umziehen in Hamburg für unsere Kunden leichter, bequemer und auch noch umweltfreundlicher gestalten sollte.

 

Nachdem wir unseren Businessplan fertig gestellt hatten und seit Beginn der Idee jeden Cent gespart haben, entschlossen wir auf die Suche nach möglichen Finanziers zu gehen. Mit unserer Idee und dem Konzept konnten wir einen Investor finden und überzeugen. Dieser unterstütze uns zusätzlich auch mit wertvollen Tipps aus der Geschäftswelt.

 

Im Dezember 2015 war es dann so weit. Wir vereinbarten einen Termin beim Notar und gründeten eine Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt). Der erste Schritt war getan! Doch wie sollte es weitergehen?

 

Box SharingWir hielten schon vor der Unternehmensgründung nach geeigneten Boxen Ausschau und fanden einen Hersteller, der Boxen genau nach unseren Vorstellungen fertigte. Das Beste war, dass diese sogar in Deutschland gefertigt werden. Da ich Vollzeit arbeite und Benjamin noch studiert, wollten wir unsere Kunden mit einer guten Website und einem einfachen funktionalen Webshop 24 Stunden zur Verfügung stehen. So ist gewährleistet, dass wir unsere Routen optimal planen können und unsere Kunden zufrieden ihre Boxen erhalten.

 

Doch wie kommt ein junges Start-Up-Unternehmen an einen Programmierer, der unsere Vorstellungen umsetzt?! Unser Budget war begrenzt und wir machten uns auf die Suche nach einem geeigneten IT-ler. Wir nahmen mit großen Firmen und selbständigen Programmierern Kontakt auf und ließen uns Angebote zukommen. Diese sprengten in den meisten Fällen unsere finanziellen Vorstellungen oder entsprachen nicht dem, was wir erwarteten.

 

Doch an Aufgeben war für uns nicht zu denken. Wir suchten weiter und stießen dann auf Kim. Er absolvierte gerade seine Schule und war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Kim ist seither unser Programmier-Ass und kümmert sich um die Funktionalität unserer Website. Wir trafen uns in regelmäßigen Abständen, um den Fortschritt der Website zu sehen und weitere Ideen einfließen zu lassen.

 

Nach einer kleinen Beta-Phase, die durch Freunde und Bekannte durchgeführt wurde, ging unsere Website an den Start. Vom Beginn unseres Entschlusses uns Selbständig zu machen bis zum online stellen unserer Website, verging ein ganzes Jahr, in dem wir viele unbezahlbare Erfahrungen sammeln konnten. Immer noch erleben wir jeden Tag spannende und neue Einblicke und bereuen keinen Tag, unseren Traum verwirklicht zu haben.

 

Der Link zu unserer Website: https://box-sharing.de/