Über das Blog

„ERGO ganz nah“ ist das Corporate Blog der ERGO Group AG.

Kontakt

Sie haben eine Frage zu „ERGO ganz nah“? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Dein Weg

Dein Weg ist das Ziel.

Sind Sie auch ein Mensch, der den Mut hat, seinen eigenen Weg zu gehen? Dann machen Sie mit: ERGO unterstützt auch in diesem Jahr Selbstverwirklicher mit dem Award „Dein Weg“. Bewerben Sie sich und begeistern Sie andere!

RSS-Feeds

RSS Feed Icon Immer aktuell informiert: Abonnieren Sie unsere Themen als RSS-Feeds.

RSS-Feeds anzeigen

Unsere Marken

       

       

 

15.9.2016

Empfehlen Drucken

Wie entwickelt sich die deutsche Start-up-Szene?

Start-ups sind zarte Pflänzchen

Das Onlinemagazin Gründerszene aus dem Verlag Vertical Media GmbH zählt zu einem der größten deutschen Webportale, die über die Digitalwirtschaft informieren. Wir haben Mark Hoffmann, Mitgründer und CEO von Vertical Media, zu den aktuellen Entwicklungen in der deutschen Start-up-Szene befragt.

 

Nachholbedarf als Gründerland

 

Herr Hoffmann, Vertical Media berichtet in seinem Onlinemagazin gruenderszene.de über die deutsche und europäische Start-up-Szene. Wie unterscheiden sich deutsche Start-ups von denen in anderen europäischen Ländern?
Mark Hoffmann von Gründerszene.deMark Hoffmann: Die deutsche Start-up-Szene wird immer erfahrener: Gründer zeigen, dass Ideen funktionieren und ziehen Investoren an. Deutschland reagiert mit Förderprogrammen und Businessplanwettbewerben, viele Unis schaffen Gründungszentren. Der Staat bewegt sich langsam, weil die deutsche Wirtschaft von der Digitalszene profitiert. Als Gründerland haben wir im Vergleich zu Ländern wie Großbritannien, Schweden oder Israel aber Nachholbedarf. In Deutschland gibt es zu wenig finanzielle Förderung für Start-ups, die mit zu viel Bürokratie verbunden ist. Die Digitalisierung bestehender Geschäftsmodelle wird eher gefördert als völlig neue Ansätze, was die Innovationskraft bremst. Deshalb suchen viele Gründer extern nach Risikokapital um ihre Entwicklungen zu finanzieren und aus eigener Kraft zu wachsen.

 

Fehlertoleranz und Ausbildung fördern

 

Was ist dort nach Ihrer Beobachtung bei Unternehmensgründungen einfacher oder schwieriger als in Deutschland?
Mark Hoffmann: In Deutschland hadern wir auf Konzern- und Mittelstandsebene noch sehr damit uns einzugestehen, dass Fehler machen erlaubt ist. Mit agilen Arbeitsmethoden versuchen viele Start-ups ihren Mitarbeitern zu verinnerlichen, dass Fehler passieren und Mitarbeiter schnell daraus lernen können. Das wird in anderen europäischen Ländern noch intensiver gelebt als hier.

 

Außerdem müssen wir den Nachwuchs mehr fördern, ihm Handwerkszeug zum unternehmerischen Denken und Handeln vermitteln und somit für das Gründen sensibilisieren und begeistern. Damit potenzielle Gründer ihre Ideen auch umsetzen können brauchen wir auch bessere Ausbildungsmöglichkeiten in IT und Tech – am besten schon im Schulunterricht.

 

Start-ups setzen auf Teamwork

 

Welches sind die häufigsten „Frischlingsfragen“, die von deutschen Start-ups gestellt werden?
Mark Hoffmann: Gründer sind zumeist erst mit einem guten Team richtig erfolgreich. Viele Gründungsinteressierte fragen sich gerade zu Beginn, über welche Plattformen sie potentielle Mitgründer und Teammitglieder erreichen. Deshalb netzwerken sie oder sind auf Meetups unterwegs, um sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Steht das Team, brauchen Start-ups Kapital um ihre Ideen umzusetzen. Die wenigsten Gründer bringen genügend Eigenkapital mit oder können sich privat über den Freundes- und Familienkreis finanzieren. So stehen sie vor der Frage vor einem Venture Capital (Wagniskapital-Investor) zu pitchen oder ein Darlehen von einer Bank aufzunehmen. In jedem Fall bringt eine Finanzierung zusätzliche Verantwortung gegenüber dem Investor mit sich.

 

Vielen Dank für dieses Gespräch.

 

ERGO Serie: Gründergeist

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
Bewertungen

Eigenen Kommentar abgeben:

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Bitte beachten Sie, dass Kommentare zuerst freigeschaltet werden müssen!
Mit Absenden eines Kommentars erklären Sie sich mit den Rechtlichen Hinweisen und den Kommentarrichtlinien einverstanden.

Kommentare auf Facebook

Weitere Facebook-Kommentare anzeigen