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Mein Weg: Raus aus der Depression,
rein in mein neues Leben

Von Manuela Strombach-Gauss

 

Bis Anfang dieses Jahres habe ich noch in meinem erlernten Beruf, als Bauzeichnerin, gearbeitet. Als Hobby hatte ich das Fotografieren und Bilder bearbeiten für mich entdeckt. Ein anderes Hobby von mir ist schon immer das Zeichnen (trotz des Berufes als Bauzeichnerin). Durch verschiedene Umstände (u.a. auch durch meinem Job) erlitt ich dann Ende letzten Jahres eine schwere Depression, welche bis Anfang 2015 anhielt. Dies veranlasste meinen Arbeitgeber dazu, mir zu kündigen.

 

Jetzt hatte ich natürlich zusätzlich zur Krankheit und der Arbeitslosigkeit das Problem, das die Gefahr einer wiederholten Depression größer ist, wenn ich weiter in meinem Beruf arbeiten würde. Was also machen?

 

Selbstständig als Fotografin

 

Dadurch, dass ich schon kleinere Aufträge als Fotografin hatte, war ich nebenberuflich schon selbstständig gemeldet, also baute ich dies in diesem Jahr aus. Kaufte mir eine Profi-Ausrüstung, baute meine Homepage mit einem zusätzlichen Shop aus und im September bauten wir unser Gartenhäuschen zu einem kleinen Studio und Atelier um.

 

Natürlich kann ich davon (noch) nicht leben, es ist nun mal ein Nebengewerbe, also überlegte ich, was ich noch tun könnte um einen Verdienst zu haben, von welchem ich zumindest meine Unkosten abdecken könnte…

 

Der Zufall half ein bisschen nach

 

Hund von Manuela Stromberg-GaussDa half der Zufall ein bisschen nach: Wir haben einen Hund (unser Zweiter), eine Schlange und hatten schon diverse andere Tiere. Die meisten hatten wir aus dem Tierheim, wie unsere Dobermann-Hündin Janka, oder vor dem Aussetzen bewahrt (Zwergkaninchen) oder auch, wie unseren Labrador Rudi, davor bewahrt überhaupt ins Tierheim zu kommen (ein Scheidungsopfer). Wir haben mittlerweile also einiges an Erfahrung sammeln können.

 

Jetzt hat eines Tages eine Bekannte meines Cousins einen Platz für einen Welpen gesucht. (Allein die Umstände wie es überhaupt dazu kam, ist eine Geschichte für sich.) Eine kleine Rottweiler-Dame brauchte dringend ein Zuhause und wir hatten Platz. Es hat nicht lange gedauert, bis Emma bei uns eingezogen ist.

 

Mein kleiner Laden für Tiernahrung

 

Diese Bekannte meines Cousins hat einen kleinen Laden im Haus. Tiernahrung für Hunde, Katzen und Kleintiere. Mit Ihr habe ich mich sofort gut verstanden und vor allem brachte sie mich auf die Idee, eben auch einen kleinen Laden für Tiernahrung zu eröffnen. Unser Keller hat einen extra Eingang und somit war die Idee perfekt. Diese Bekannte bot mir auch gleich ihre Unterstützung an.

 

Jetzt haben wir dieses Jahr natürlich noch viel Arbeit vor uns. Der Keller muss umgebaut werden und vor allem muss zuerst `entrümpelt` werden. Die Agentur für Arbeit vergibt so gut wie keine Gründungszuschüsse mehr und mir wurde auch schon klar gemacht, dass meine Chancen für einen Gründungszuschuss sehr schlecht stehen. Also kommt jetzt eine nicht gerade geringe Investition auf uns zu, welche ich ohne meinen Mann niemals schaffen würde. Trotz allem freue ich mich auf den Laden und hoffe sehr, dass dieser zumindest so viel abwerfen wird, dass unsere Unkosten abgedeckt sind und vielleicht kann ich eines Tages auch davon Leben, das wünsche ich mir für `meinen Weg`.