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Die Kinder aufwachsen sehen
- Hilfe für Mütter und Kinder in Afrika

von Anita Anna Mwabasi

 

Als kleines Mädchen sah ich einen Bericht über hungernde Kinder in Afrika. Ich beschloss, die Situation zu verändern, sobald ich groß genug wäre. Das Unterfangen zog sich etwas in die Länge. Mit 50 Jahren jedoch setzte ich dann meine Idee in die Tat um. 2005 war ich dann zum ersten Mal in Kenia, in dem kleinen Dorf Maweni, von dem dann der Verein Maweni e.V., den ich 2006 mit Freunden gründete, seinen Namen bekam.

 

2005 in Maweni (Kenia)

2010 war es dann soweit: mit unserem damaligen Partnerverein konnten wir ein Kinderheim eröffnen.

 

Als ich dabei war, das Kinderheim zu eröffnen, kamen mir aber in dem schönsten Moment meines Lebens ein paar Zweifel. Ich durfte das Band des Hauses durchtrennen, das unser Verdienst war. Mein Baby war geboren. Wir hatten ein Kinderheim in Kenia gebaut. Aber die Kinder schauten nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Sie waren alle sehr freundlich, sie lachten. Aber ihre Auge waren nicht glücklich, das konnte ich sehen. In dem allergrößten Moment meines Lebens kamen in mir Zweifel auf. Jetzt hatten diese Kinder ein „Zuhause“, aber sie hatten keine Mutter. Das hat mich damals vollkommen verwirrt, aus der Bahn geworfen und zum Umdenken angeregt. Zunächst dachte ich, nein, ich kann meine Vision nicht ändern. Was werden die Mitglieder sagen?

 

Eröffnung des Kinderheims in Ukunda (Kenia)Ich wollte nicht mehr Kindern ein Zuhause geben. Ich wollte stattdessen ihre Mütter nicht sterben lassen. Jedes Kind hat eine Mutter verdient. Das, was eine Mutter ihm geben kann, so wusste ich, können wir diesen kleinen Menschen nicht ersetzen. Die Mitglieder reagierten gut. Die Kinder, die in dem Kinderheim wohnen, sind durch unseren ehemaligen Partnerverein wunderbar versorgt. Wir helfen jetzt HIV infizierten Schwangeren, ihre Kinder gesund zur Welt zu bringen. „Wenn Mütter länger leben, werden Kinder später Waisen.“ 

 

Mutter und Kind in der Therapie in TunyaiDas Gesundheitszentrum, in dem wir die Therapie zur Verhütung der Übertragung des Virus auf die Kinder unterstützen, ist in Tunyai, etwa 40 Kilometer von Meru entfernt. Bei gutem Wetter kann man den Mount Kenya, den höchsten Berg Kenias, sehen. Von Dezember 2013 bis Januar 2014 war ich zu einem Besuch im Projekt in Tunyai und vor allem bei den Müttern. Lesen Sie dazu meinen Bericht:

 

http://www.maweni.org/PDF/Reisebericht%202013-2014.pdf

 

Anita Mwabasi
Maweni e.V.
c/o Mwabasi
Dörnigheimer Str. 2
D-60314 Frankfurt

 

Tel. 069-48006865
Mobil 0177 - 440 37 60
E-Mail kontakt@maweni.org
Webseite www.maweni.org