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4.3.2015

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Assessment Center bei ERGO: Was erwartet mich?

Sergej Spasskich

Nach meinem Studium der mathematischen Finanzökonomie habe ich mich für ein Traineeprogramm bei ERGO beworben und wurde zum Assessment Center eingeladen. Wie ich die zwei Tage erlebt habe, beschreibe ich in diesem Blogpost.

 

Wenn man sich bei einem Unternehmen bewirbt, dann bereitet man sich natürlich vor – so gut es geht. Spätestens vor dem Telefoninterview sollte man sich auch etwas intensiver mit dem jeweiligen Unternehmen auseinandersetzen. Aber wenn man sich im Internet darüber informieren möchte, wie man sich am besten auf ein Assessment Center (AC) einstellen kann, liest man häufig, dass jedes AC unterschiedlich ist und dass es schwierig ist, sich optimal vorzubereiten. Ich wollte es dabei aber nicht belassen und habe mir extra eine Lektüre über Assessment Center besorgt und durchgelesen. In erster Linie um mein Gewissen etwas zu beruhigen, aber auch um zu schauen, was denn so drankommen könnte. Ich habe jedoch schnell gemerkt, dass das Buch sehr allgemein formuliert war und ich vermutlich keinen großen Nutzen daraus ziehen würde.

 

Rechtzeitige Anreise

 

So saß ich also mit einem etwas mulmigen Gefühl im ICE Richtung Köln. Da mein Anreiseweg etwas länger war, konnte ich schon am Tag davor im Hotel einchecken (genau gegenüber von ERGO). Über die Anreisekosten musste ich mir keine Sorgen machen, da diese unter Vorlage der Rechnungen später wieder erstattet wurden. Ich bin am späten Nachmittag in Köln angekommen und habe beschlossen, mich nicht mit dem bevorstehenden 2-tägigen AC auseinanderzusetzen. Stattdessen habe ich im Fitnessraum des Hotels etwas Sport getrieben, um den Kopf frei zu bekommen.

 

Los geht's: Ankunft bei ERGO

 

Am nächsten Tag bin ich etwas früher aufgestanden, weil man ja gepflegt auftreten möchte und ich vor allem im Krawatte binden nicht besonders geübt war. Pünktlich um 9.45 Uhr war ich dann im ERGO Gebäude und stand zum ersten Mal in der Runde mit meinen Mitbewerbern. Das klingt jetzt nach einer etwas komischen Situation, war es aber überhaupt nicht. Wir waren zu sechst und haben uns von vornherein recht gut verstanden. Kurz danach wurden wir von Simonette Gerwe, Mitglied des ERGO Learning & Development Teams (L&D), abgeholt und in die oberste Etage gebracht. Unser Platz war in der Mitte von einigen Beobachterplätzen, die aber am ersten Tag unbesetzt blieben.

 

Vorstellungsrunde und allgemeine Fragen

 

Am ersten Tag ging es zunächst einmal darum, uns, die ERGO Versicherungsgruppe und das Trainee-Programm kennenzulernen. Wir mussten uns in ein paar Sätzen vorstellen, aufmerksam zuhören und evtl. selber ein paar Fragen zum Traineeprogramm bzw. zu ERGO stellen. Somit war der erste Tag zur Hälfte durch und es ging zum gemeinsamen Mittagsessen. Die Atmosphäre war wirklich sehr angenehm und der positive und faire Eindruck, den ich während des gesamten Bewerbungsprozesses hatte, hat sich immer mehr verstärkt.

 

Präsentation zum Thema Naturkatastrophen erarbeiten

 

Nach dem Mittagsessen hieß es dann, eine Präsentation zu erarbeiten. Im konkreten Fall ging es um Naturschäden aus dem Jahr 2013. Jeder wurde mit ausreichend viel Information ausgestattet, außerdem mit einem Laptop. Die Aufgabe lautete, eine PowerPoint-Präsentation vorzubereiten und diese am nächsten Tag vorzustellen. Dafür hatten wir den ganzen Nachmittag Zeit – und diese musste man auch ganz in Anspruch nehmen. Dann war der erste Tag vorbei. Aber ich kann nicht behaupten, zu diesem Zeitpunkt schon eine Erleichterung gespürt zu haben, da die meiste Arbeit noch bevorstand.

 

Runde zwei – mit Beobachtern

 

Am zweiten Tag ging es eine Stunde früher los – dieses Mal mit Beobachtern. Das waren Führungskräfte und Mitarbeiter aus den verschiedensten Bereichen, die sich alle kurz vorstellten. Auch wir durften uns erneut vorstellen, diesmal etwas ausführlicher. Dann standen die Präsentationen und typische Aufgaben an, welche wir teilweise alleine, teilweise in der Gruppe bearbeiten sollten. Dabei ging es um unsere kognitiven Fähigkeiten, aber auch darum wie wir in der Gruppe interagieren. Nach einem kurzen Mittagssnack ging es dann noch für jeden in ein Einzelinterview. Und das war es dann, der Rest lag nicht mehr in unseren Händen.

 

Rückmeldung noch am selben Tag

 

Während der anschließenden Beratungszeit zeigte uns Sandra, die zu diesem Zeitpunkt Trainee bei ERGO war, das Gebäude und wir konnten in lockerer Atmosphäre Fragen stellen. In der Zwischenzeit berieten sich die Beobachter, um zu einer Entscheidung zu kommen. Und sie haben sich lange beraten! Nach einer kleinen Ewigkeit wurde jedem einzelnen Bewerber dann im Sechs-Augen Gespräch berichtet, was gut gelaufen war, was eher weniger gut und ob es gereicht hatte oder eben nicht. Ich bekam offensichtlich ein positives Feedback und bin mit einem guten Gefühl wieder nach Hause gefahren. Ein Mitbewerber, bei dem es nicht gereicht hat, saß mit mir im selben Zug und war dementsprechend geknickt. Er konnte jedoch mit dem Feedback arbeiten. Und da wir in Kontakt geblieben sind, weiß ich, dass er später für ein anderes Traineeprogramm zugelassen wurde.

 

Abwechslungsreiches und forderndes Auswahlverfahren

 

Unterm Strich kann ich sagen, dass im ERGO Assessment Center sehr fair mit den Bewerbern umgegangen worden ist und dass sich das Team von ERGO Learning & Development sehr viel Mühe gemacht hat, ein abwechslungsreiches und forderndes Auswahlverfahren auszurichten. Ich bin mir bewusst, dass ich nicht in jeder Aufgabe brilliert habe, bilde mir aber ein, dass ich recht locker – in angebrachten Rahmen – und unaufgeregt aufgetreten bin. Ich glaube, dass das nicht gänzlich unwichtig war.

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
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