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21.4.2015

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Tipps für das Leben in einer WG

WG-Leben (© Gregg Vignal/Alamy #DAM42X)

Am Anfang der Ausbildung und des Studienbeginns in einer anderen Stadt steht zumeist die Frage: Wohngemeinschaft (WG) oder eigene Bude? Da zwei gute Freunde zu diesem Zeitpunkt ihren Lebensmittelpunkt nach Düsseldorf verlegen wollten, lag die Antwort auf der Hand: Wir gründen eine WG!

 

Vorteile sind da schnell gefunden: Die Miete, Heizkosten, Strom und Kosten für die gemeinsame Einrichtung können aufgeteilt werden. Sogar der Luxus eines hochpreisigen Pay TV-Abonnements ist plötzlich greifbar nahe. Und auch die Möglichkeit seine Freizeit unmittelbar mit den Freunden verbringen zu können, gehört klar zu den Pluspunkten.

 

Persönlichkeit, Sauberkeit, Ordnung, Lautstärke?

 

Um aber auch die Nachteile einer solchen „Kommune“ richtig einschätzen und Probleme bewältigen zu können, ist es wichtig, dass die Wellenlänge in Sachen Persönlichkeit, Sauberkeit, Ordnung und Lautstärke nicht allzu weit auseinanderklafft.

 

Aufteilung der Kosten?

 

Zudem sind die Aufteilung und Verrechnung der Kosten, die Haftung bei Mietausfall sowie die Absicherung im Schadenfall, wichtige Stellschrauben, die schon bei Einzug justiert werden sollten.

 

Tipps für eine funktionierende WG

 

1. Für die Ordnung und Sauberkeit in den eigenen Zimmern ist natürlich jeder „Bewohner“ selbst verantwortlich. Nur bei gemeinschaftlich genutzten Räumen, wie beispielweise Wohnzimmer, Küche oder Bad, können verschiedenste Sichtweisen von Sauberkeit und Häufigkeit der Reinigung aufeinander prallen. Hier kann ein Putzplan Abhilfe schaffen, der für jede Woche genau festlegt, wer für welchen „Gemeinschaftsraum“ zuständig ist.

 

2. Damit die monatlichen Rechnungen für beispielsweise Miete, Strom, Heizung auch rechtzeitig beglichen werden und nicht nervige Mahnkosten entstehen, empfiehlt es sich, ein Gemeinschaftskonto bei der eigenen Hausbank einzurichten. Dabei hat jeder Mitbewohner zu einem festgelegten Datum per Dauerauftrag seinen jeweiligen Betrag zu überweisen, damit das Konto eine ausreichende Deckung für die jeweiligen Daueraufträge und Abbuchungen aufweist. Allerdings sollte bei der Berechnung der monatlichen Kosten darauf geachtet werden, einen kleinen Puffer für Nachzahlungen, Neuanschaffungen oder erhöhte Abrechnungen miteinzurechnen.

 

3. Durch den Mietvertrag wird meist auch die Haftung des Mietausfalls klar geregelt. Mit Vermieter und Makler sollte deshalb im Vorfeld die richtige Variante und Konstellation für alle Eventualitäten ausgesucht werden. Zudem müssen bei Studenten mit Minijobs bzw. Bafög-Bezügen zumeist die Eltern als Bürgen auftreten. Mehr hierzu gibt es in unserer Pressemitteilung „Semesterbeginn: Darauf sollten Studenten in einer Wohngemeinschaft achten“.

 

4. Eine Hausratversicherung sichert das eigene Wohninventar gegen Schäden und Einbruch ab. Die Privathaftpflicht ist hingegen wichtig, falls man selbst Schäden am Wohninventar der Mitbewohner verursacht (auch dazu mehr in der Pressemitteilung).

 

5. Kocht jeder Mitbewohner für sich alleine, ist es ratsam, eigene Fächer in Regal bzw. Kühlschrank für Einkäufe einzurichten, damit diese nicht „versehentlich weggekocht“ werden, was durchaus Streitpotenzial bergen kann.

 

6. Zudem ist es sinnvoll, ein Übergabeprotokoll mit dem Vermieter auszufüllen, bei dem jeder vorliegende Schaden bei Einzug genau dokumentiert wird, damit diese Mängel beim Auszug nicht in Rechnung gestellt werden.

 

Mein persönliches Fazit

 

Nach drei tollen WG Jahren löste sich unsere Konstellation wegen geänderter Lebensumstände auf, so dass ich mir zwei neue, mir unbekannte Mitbewohner suchte, mit denen ich bis zum meinem Auslandssemester in Bangkok zusammenlebte.

 

Als Teamplayer kann ich die Variante „Wohngemeinschaft mit Freunden oder Fremden“ nur weiterempfehlen, wenn vorher ein paar Grundsätze abgesprochen werden und grundsätzlich eine eingeschränkte Privatsphäre akzeptiert wird.

 

Übrigens: Meine letzte WG besteht, mit einer neuen Mitbewohnerin, bis zum heutigen Tag. Allerdings inzwischen ohne mich!

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1 Kommentare

Ich könnte nie in einer WG leben, das liegt aber an mir. Deshalb war meine erste Wohnung zwar ein Wohnklo, aber es war mein Wohnklo :)

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