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7.7.2015

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Schaden im Ferienhaus – ein Grund zur Panik?

Wohnzimmer im Ferienhaus

Endlich Urlaub. Ich hatte mich so darauf gefreut. Einfach nur weg. Für ein paar Tage, mit einer guten Freundin, mal die Seele baumeln lassen. Mit im Gepäck: „Ayla“, die Hündin meiner Freundin. Da wir kein passendes Hotel für uns „drei“ finden konnten, entschieden wir uns dazu, ein Ferienhaus zu mieten.

 

Natürlich hatte ich im Vorfeld alle Unterlagen und Hinweise auf dem Online-Portal des Vermieters gründlich studiert. Schließlich wollte ich keine bösen Überraschungen erleben. Versteckte Kosten oder Bedingungen, die an den Mietvertrag geknüpft sind, An- und Abfahrtregelungen. Man weiß ja nie.

 

Nach ein paar Stunden Anfahrt freuen wir uns. Von außen sieht es super aus, unser Häuschen. Sogar ein Car-Port ist dabei. Klasse. Der freundliche Herr der Vermietungsfirma stellt sich pünktlich ein. Er übergibt uns die gemietete Bettwäsche und zerrt anschließend ein paar Dokumente aus seiner Tasche. Eine Mappe mit alle wichtigen Infos. Ich übergebe die Kaution und schon ist er wieder weg.

 

Rundgang mit Vermieter? Fehlanzeige!

 

Nun ja, denke ich und schaue mich um. Ein Rundgang durch das Haus hat jetzt gar nicht stattgefunden. Aber vielleicht ist das ja gar nicht notwendig. Es sieht alles schön aus. Wir ziehen durchs Haus und erobern uns Stück für Stück unsere Bleibe für die nächsten Tage. In den Räumen, Bad und Küche scheint soweit alles in Ordnung zu sein. Auch der Garten ist toll und liefert keinen Grund zur Beanstandung.

 

Erst in den darauf folgenden Stunden stellen wir fest, dass es doch klug gewesen wäre, ein paar Dinge konkreter zu wissen. Wie bedient man die Markise und die Kaffeemaschine? Wann müssen wir welche Abfall-Tonne an die Straße stellen und gibt es hier Mülltrennung?

 

Böse Überraschung: Schaden am Tisch

 

Wir kommen aber klar. Alles nicht so wild. Als wir am nächsten Morgen den Frühstückstisch decken, werden wir dann leider doch noch böse überrascht. Der Tisch mit schönem Holzfurnier hat einen großen weißen Fleck. Spontan schließen wir darauf, dass einer der Vormieter einen heißen Topf direkt auf den teuer aussehenden Tisch gestellt hat. Da unser Agent nichts gesagt hatte, wird uns etwas mulmig. Was ist, wenn er den Schaden nicht gesehen hat und wir jetzt dafür zur Kasse gebeten werden? Wie teuer ist das wohl? Was tun? Ignorieren oder melden?

 

Fleck auf dem Tisch im Ferienhaus

 

Wir haben uns für „melden“ entschieden. Da wir uns am Telefon nicht so gut verständigen konnten, ist der freundliche Herr noch einmal vorbei gekommen. Er kannte den Schaden. Gott sei Dank. Und, wir konnten ihn bei der Gelegenheit noch ein paar Dinge fragen, die uns nicht so ganz klar waren. Schade, dass wir das nicht bei der Übergabe geklärt hatten. Das hätte uns unnötiges Suchen und Unsicherheiten erspart. Und was für ein Glück, dass der Schaden schon bekannt war.

 

Für den nächsten Urlaub im angemieteten Häuschen werden wir in jedem Fall noch einen Blick in unsere Haftpflichtversicherung werfen, damit auch zukünftige Urlaube ohne böse Überraschungen verlaufen. Denn verursacht man tatsächlich einen Schaden in einer Ferienwohnung, ist dieser nicht automatisch über die private Haftpflichtversicherung gedeckt. Ein Zusatzbaustein „Mietsachschäden auf Reisen“ ist nötig, damit man am Ende nicht selbst auf den Kosten sitzen bleibt.

 

Tipps

 

Zusammengefasst hier noch ein paar Tipps, wie man sich vor Urlaubsbeginn absichern kann und was zu tun ist, wenn ein Versicherungsfall eintritt.

 

Im Vorfeld:

  • Lesen Sie die Mietbedingungen aufmerksam durch und prüfen Sie, ob hier Hinweise zu möglichen Schäden erläutert werden. Im Falle eines selbst verursachten Schadens haften Sie in der Regel auch dafür. Oft ist daher die hinterlegte Kaution auf einen möglichen Schadensfall ausgerichtet.
  • Manche Haftpflichtversicherungen bieten auch eine Zusatzleistung an, die Mietsachschäden auf Reisen abdeckt. Das ist aber nicht die Regel, daher lohnt sich der Blick in die Unterlagen Ihrer Haftpflichtversicherung.

Vor Ort:

  • Gehen Sie zusammen mit dem Vermieter kurz durch das Mietobjekt und fragen Sie nach bekannten Schäden. Lassen Sie sich diese kurz im Abnahmeprotokoll bestätigen. Sollte dann unerwarteter Weise doch ein Schaden gefunden werden, machen Sie ein Foto des Schadens und informieren Sie den Vermieter. Oft lassen sich dann quälende Fragen nach der Schadenregulierung direkt aus dem Weg schaffen.

Im Falle eines Schadens:

  • Informieren Sie am besten umgehend Ihre Versicherung und sprechen den Schadenfall durch.

Mietsachschäden auf Reisen

 

Informationen zu unserer Privaten Haftpflicht mit dem Zusatz „Mietsachschäden auf Reisen“ gibt es hier.

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