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2.3.2015

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Nach Dienstschluss direkt ins Atelier

Dirk Salz und eines seiner Kunstwerke

„Wenn andere nach dem Feierabend vor den Fernseher sitzen, gehe ich ins Atelier.“ Dirk Salz, Leiter IT-Strategie bei ERGO, hat neben seinem Beruf eine zweite Profession: Er ist Künstler.

 

Derzeit sind es vor allem Gemälde aus pigmentiertem Kunstharz, die er in mehreren Schichten auf Holz oder Metall aufträgt. Er lässt auf diesem Weg Werke entstehen, die gleichzeitig transparent sind und reflektieren, die den Betrachter einerseits ins Bild hineinziehen und andererseits außen vor lassen. Wie beim Blick in einen Bergsee ist man versucht, bis auf den Grund zu sehen, wird aber gleichzeitig durch die reflektierenden Oberfläche davon abgehalten. Der sich daraus ergebende Dialog zwischen Bild und Betrachter und das Spiel mit dessen Wahrnehmung ist ein Hauptthema in der Arbeit von Dirk Salz.

 

Ausstellung bei der Art Karlsruhe

 

Mit Hobbymalerei hat das alles nichts zu tun. Mehrere Galerien vertreten Dirk Salz inzwischen national und international, organisieren Ausstellungen und verkaufen seine Werke. Vom 5. bis 8. März werden seine Arbeiten bei der Art Karlsruhe zu sehen sein. Dort wird er in diesem Jahr von der Galerie Obrist aus Essen vertreten.

 

Seine künstlerische Begabung hat Dirk Salz nicht selbst entdeckt. Sein Kunstlehrer in der Oberstufe – selbst Künstler – war es, der in ihm mehr sah als den Durchschnittsschüler und ihn kostenlos nach dem Unterricht förderte. „Er hat damals schon erkannt, was sich mir selbst erst viel später erschlossen hat“, sagt Dirk Salz. Ein Kunststudium nach dem Schulabschluss war für ihn damals daher auch nie ein Thema.

 

Vom Bergbau zur IT-Strategie

 

Stattdessen studierte er zunächst Bergbau, schulte später auf Organisationsprogammierung um. Bei ERGO stieg er zunächst im Bereich Betriebsorganisation ein, wurde dort Gruppenleiter, dann Abteilungsleiter im Bereich Schaden und schließlich Leiter des Bereichs IT-Strategie. Inzwischen beteiligt er sich am Pilotprojekt „Führen in Teilzeit“ und arbeitet nur noch vier Tage pro Woche, um neben dem Job mehr Zeit für seine Passion Kunst zu haben.

 

Künstlerisches Handwerkszeug im Selbststudium

 

Bereut hat er diesen Weg nie. „Es hat alles Vor- und Nachteile“, sagt Dirk Salz. „Im Gegensatz zu vielen anderen Künstlern habe ich es gelernt, mich zu organisieren, ich trete professionell und strukturiert auf und kann mich auch gegenüber Galeristen gut verkaufen.“ Das künstlerische Handwerkszeug indes brachte er sich im Selbststudium und unter Begleitung eines Kunstprofessors bei.

 

Vom Hobby zur Profession

 

Den entscheidenden Schritt zum professionellen Künstler verdankt Dirk Salz seiner Lebensgefährtin. „Ich weiß bis heute nicht, wie sie das eigentlich geschafft hat“, erinnert er sich. „Aber irgendwann im Jahr 2001 kam sie mit einer Galeristin bei uns zu Hause vorbei und hat ihr meine Bilder gezeigt.“ Die Galeristin war sehr angetan und organisierte prompt eine Ausstellung. „Ich war sehr nervös – aber tatsächlich kam die Ausstellung sehr gut an.“

 

Ganz neu: Glasobjekte

 

Seitdem entstehen Dirk Salz Kunstwerke nicht mehr am Küchentisch, sondern zunächst in einem eigenen Raum und schließlich in einem richtigen Atelier, in das es ihn regelmäßig nach Dienstschluss zieht. „Meine Kunst hat sich mit den Jahren verändert. Ich habe mich zunehmend vom Gegenständlichen gelöst und beschäftige mich derzeit vor allem mit den Themen Transparenz, Spiegelung und Wahrnehmung.“ Seit einiger Zeit übersetzt er seine Bilder auch ins Dreidimensionale: Er arbeitet dabei mit Glasobjekten, mit denen er seine Werke weiterentwickelt. Gehen ihm nicht irgendwann einmal die Ideen aus? „Nein, das kann ich mir nicht vorstellen“, sagt Dirk Salz. „Ich glaube nicht, dass das irgendwann einmal zu Ende geht.“

 

http://www.dirksalz-art.de/

http://www.galerie-obrist.de/ 

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
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