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2.9.2015

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Camping ohne Zelt: Urlaub mit dem Wohnwagen

Camping mit Wohnwagen

Ich dachte lange, dass Urlaub auf dem Campingplatz nichts für mich ist. Zweimal habe ich in jungen Jahren gezeltet. Und das hat mir gereicht, denn durch meine Allergien war das im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle auf Erden. Ich konnte es zunächst nicht glauben, aber es macht tatsächlich einen Unterschied, ob ich direkt auf dem Gras liege oder weiter vom Boden entfernt. Denn: Mit einem Wohnwagen zu verreisen, ist vollkommen anders!

 

Seit sechs Jahren habe ich mein Herz an den Urlaub mit dem mobilen Heim verloren. Mal abgesehen davon, dass wir auch bei weiten Reisen eine Toilette dabei haben, sind auch immer gekühlte Getränke und kleine Snacks mit an Bord. Denn wir sind eher spontan und wissen nie so genau, wohin es uns verschlägt und ob wir nicht plötzlich eine andere Richtung einschlagen. Ich habe festgestellt, dass Camper unglaublich hilfsbereit, kontaktfreudig und gesellig sind. Gerade wenn man mit Kindern reist, ist das sehr praktisch.

 

Damit der Camping-Urlaub reibungslos verläuft, sollte man sich allerdings Zeit für einige Vorbereitungen nehmen. Ich habe dazu ein paar Tipps zusammengestellt:

 

10 Tipps für einen entspannten Camping-Urlaub

 

1. Versicherung für Wohnwagen: Ein Wohnwagen kann unterschiedlich versichert werden. Wir hatten früher ein 19 Jahre altes Schätzchen. Da reichte uns eine einfache Haftpflichversicherung aus. Das war wirklich eine sehr günstige Variante. Der Wohnwagen hatte kaum noch einen Wert und uns waren kleine Beulen egal.

 

Mittlerweile haben wir einen neuen Wohnwagen. Für diesen haben wir eine Haftpflicht- und eine Kaskoversicherung abgeschlossen. Auch hier gibt es große Unterschiede: Bei der Teilkasko sind Schäden durch Vandalismus (bspw. Einbruch) nicht abgesichert, bei der Vollkasko schon. Es empfiehlt sich also etwas genauer hinzuschauen, damit man sich später nicht wundert.

 

Außerdem reisen wir oft mit unseren Fahrrädern. Ich habe sie extra absichern lassen, damit wir nicht das Nachsehen haben, falls sie auf unserer Reise gestohlen werden. Wichtig: Immer den Diebstahl bei der örtlichen Polizei anzeigen, denn sonst zahlt die Versicherung nicht.

 

Und zu guter Letzt: Ich habe über unsere Hausrat-Versicherung auch Einbruch-Diebstahl im Wohnwagen absichern lassen, da wir mit e-Books, Tablets und Smartphones reisen.

 

2. Check-up: Ein Wohnwagen muss – wie ein Auto – alle zwei Jahre zum TÜV. In diesem Rhythmus sollte ebenso die Gasprüfung durchgeführt werden. Es ist kein Muss, dient aber der eigenen Sicherheit. Um hier an den Kosten zu sparen, kann dafür auch der Gas-Wasser-Heizungsinstallateur des Vertrauens beauftragt werden, denn der verlangt dafür oft vergleichsweise wenig.

 

Neue Wohnwagen sollten außerdem jährlich zur Inspektion, damit ggf. Garantieansprüche geltend gemacht werden können (Dichtigkeitsprüfung und ggf. Bremsentest). Vor jeder Fahrt checken wir außerdem den Reifendruck und führen einen Funktionstest der Beleuchtung durch (Blinker, Bremslicht, Rückwärtsgang).

 

Und wer im Winter mit seinem Gespann losfahren will, erhält hier Tipps zur Winterreifenpflicht am Wohnwagen.

 

3. Fahren mit Gespann: Mit Anhänger oder Campingbus zu fahren, braucht etwas Übung. Gerade wenn man länger nicht gefahren ist, empfiehlt es sich vor weiten Reisen zunächst in heimischen Gefilden zu üben. Rückwärts einparken kann anfangs nervenaufreibend sein. Und wer sich doch zu unsicher ist, kann bei der Fahrschule in der Nähe nach einzelnen Übungsstunden fragen.

 

Außerdem: Für das Fahren mit Anhängern gibt es bestimmte gesetzliche Regelungen. Prüfen Sie rechtzeitig vor dem Urlaubsbeginn, ob und wann Sie in Deutschland mit Ihrem Wohnwagen Tempo 100 fahren dürfen. Infos auch unter: https://www.das.de/de/rechtsportal/rechtsfrage-des-tages/mit-gespannen-tempo-100-erlaubt.aspx

 

4. Verkehrsregeln im Ausland: In jedem Land gibt es besondere Regeln. Einen guten Überblick erhalten Sie in unserem D.A.S. Rechtsportal.

 

5. Urlaub mit Haustier: Wer mit Tieren verreist, findet hier praktische Tipps von den Kollegen unseres Reiseversicherers ERV. Wer allerdings mit dem Hund ins Ausland will, sollte sich die gesetzlichen Bestimmungen ansehen. Und hier gibt es noch mehr Tipps für das Reisen mit Vierbeinern.

 

6. Regeln: Jeder Campingplatz hat andere Regeln und handhabt die Ruhezeiten anders. Achten Sie bei der Ankunft auf die Platzordnung, so klappt es auch ohne Ärgernis. Ich habe festgestellt, dass es gar nicht so schwierig ist, die Zeiten einzuhalten. Wer einmal einen Stellplatz am Eingang hatte, weiß die Ruhezeiten durchaus zu schätzen. Außerdem gibt es bei vielen Campingplätzen auch Parkplätze außerhalb der Schranke.

 

7. Grillen: Wer campt, der grillt früher oder später. Was nicht jeder weiß: Auf einigen Campingplätzen – vor allem im Ausland – sind Holzkohlegrills verboten. Es empfiehlt sich nachzufragen, bevor der Grill angeworfen wird. Wir verreisen mittlerweile mit einem Gasgrill, das ist praktisch und die Gasflasche ist sowieso immer dabei.

 

8. Mücken, Bienen, Bremsen und Wespen: Diese kleinen Quälgeister findet man auch auf einem Campingplatz. Es gibt vielfältige Helfer, die sie fernhalten: Fenstergitter, Türvorhänge, Sprays, Duftkerzen, Cremes, Räucherstäbchen und Co. Tipps, wie Sie Stichen vorbeugen können, finden Sie hier. Mein Tipp: Kaffeepulver in einem feuerfesten Gefäß zum Glimmen bringen. Dies auf einer feuerfesten Unterlage auf den Campingtisch stellen und man kann in Ruhe essen. Achtung: Es qualmt etwas, also nur draußen verwenden!

 

9. Hitze beim Reisen in den Sommermonaten: Nicht jeder verfügt über den Luxus einer Klimaanlage im Wohnwagen – wir auch nicht. Ich muss gestehen, dass es bisher immer noch erträglich war. Wer Tipps zur Abkühlung braucht, kann einen Blick in unsere Verbraucherinformationen werfen.

 

10. Überwintern: Auch der Wohnwagen will gut versorgt sein. Nicht jeder kann ihm ein trockenes, überdachtes Plätzchen bieten. Wir haben einen Stellplatz und verhüllen den ordentlich geschrubbten Wohnwagen mit einer atmungsaktiven Plane. Ich konnte es zuerst nicht glauben, weil sich die Plane eher nach Vlies anfühlt, aber darunter bleibt er wirklich trocken und ist dazu noch ein wenig vor Hagel und Dreck geschützt. Außerdem stellen wir einen Luftentfeuchter mit Granulat auf, lüften aller sechs Wochen und heizen auch mal durch. Vor dem Winterschlaf entleeren wir alle Wasser- und Gasleitungen und öffnen die Schränke zur Luftzirkulation. Das klappt prima. Rechtliche Hinweise zum Parken von Wohnwagen auf öffentlichen Parkplätzen finden Sie hier.

 

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