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7.10.2014

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Besuch im HochwasserKompetenzCentrum

HKC-Infomobil

Derzeit sind in Deutschland nur rund 30 Prozent aller Wohngebäude gegen die Naturgefahren Hochwasser, Starkregen und Rückstau versichert. Oft wissen die Hausbesitzer gar nicht genau, wie gefährdet das eigene Gebäude ist. Deshalb setzt ERGO bei der Beratung zur neuen Wohngebäudeversicherung jetzt auch den Hochwasserpass des HochwasserKompetenzCentrums e.V. ein. In Köln haben wir uns mit Marc Daniel Heintz und Martyna Sagel vom HKC getroffen, um etwas über die Arbeit des Centrums zu erfahren.

 

Naturgefahren

 

Was macht das HochwasserKompetenzCentrum?

 

Das HKC (www.hkc-online.de) ist ein gemeinnütziger Verein, der 2007 in Köln gegründet wurde. „Wir bringen verschiedene Institutionen mit Kompetenz im Bereich Hochwasser an einen Tisch, um gemeinsam die Hochwasservorsorge zu fördern. So ist in den letzten Jahren ein einzigartiges Netzwerk entstanden“, erklärt Marc Daniel Heintz, stellvertretender Geschäftsführer des HKC.

 

Zurzeit zählt der Verein gut 100 Mitglieder, die aus den verschiedensten Bereichen kommen. Dazu gehören unter anderem Universitäten, Städte und Behörden, Anbieter von Hochwasserschutz, aber auch Versicherungen, Bürgerinitiativen und Privatpersonen. Das Ziel des Vereins ist es nicht nur die Forschung zu fördern, sondern auch über das Thema Hochwasserschutz aufzuklären. Dazu gibt es verschiedene Projekte, zum Beispiel das Infomobil und den Hochwasserpass.

 

Mit dem Infomobil quer durch Deutschland

 

Fast jedes Wochenende ist Martyna Sagel mit dem bunten Infomobil des HKC unterwegs. Damit besucht sie vor allem Veranstaltungen von Kommunen, um die Bürger über Hochwasserschutz zu informieren. Sie berät zur Eigenvorsorge und gibt wichtige Tipps. An ihrem breit aufgestellten Informationsstand bietet sie zudem Hochwasserschutz zum Anfassen. Der Bulli ist voll mit nützlichen Dingen, zum Beispiel einer Rückstauklappe. Am Modell kann Martyna Sagel direkt zeigen, wie die Klappe vor Überschwemmung schützt. Ihr Stand stößt immer auf sehr großes Interesse. „Allerdings werde ich oft erst dann gerufen, wenn schon etwas passiert ist“, gibt Martyna Sagel zu bedenken. Sie rät daher allen Hausbesitzern, sich frühzeitig zu informieren und das eigene Risiko zu prüfen. Das geht zum Beispiel mit dem Hochwasserpass des HKC.

 

Der Hochwasserpass zeigt das individuelle Überschwemmungsrisiko

 

Auf der Internetseite www.hochwasserpass.de können sich Hausbesitzer ein eigenes Bild darüber machen, wie gefährdet ihr Haus ist. Ein Fragebogen erfasst die Daten über die Lage und Ausstattung des Hauses. Daraufhin erhalten die Hausbesitzer eine standardisierte Kurzbewertung über ihr individuelles Risiko. Die Bewertung ist kostenlos und unverbindlich. „Uns ist wichtig, dass sich die Hausbesitzer mit dem Thema auseinander setzen und die Schwachstellen am eigenen Haus prüfen. Nach der Selbstauskunft sind sie gut über die eigene Lage informiert und erfahren, wie sie ihr Haus schützen können. Daher bieten wir die Bewertung kostenlos an“, erklärt Marc Daniel Heintz.

 

Um den umfangreicheren (und kostenpflichtigen) Hochwasserpass zu erhalten, ist die Prüfung durch einen Sachkundigen nötig. Dieser stellt dann auch den Pass aus. Neben allgemeinen Angaben zum Gebäude und getroffenen Schutzmaßnahmen enthält der Pass eine individuelle Einschätzung des Gefährdungspotenzials. Die verlässliche Bewertung zeigt das individuelle Risiko und die notwendigen Schutzmaßnahmen auf. So kann der Hausbesitzer vorsorgen und sein Haus vor Überschwemmungen sichern. 

 

Allein im letzten Jahr gab es in acht deutschen Bundesländern Hochwasser. Zahlreiche Flüsse traten über die Ufer. Am schlimmsten traf es im Juni 2013 Bayern und Sachsen.  Aber nicht nur Regionen in Flussnähe sind betroffen. Durch Kanalrückstau und Starkregen können überall Überschwemmungen entstehen, wie zuletzt Ende Juli in Münster. Diese Ereignisse zeigen, dass Hochwasserschutz für uns alle ein Thema ist.

 

Mehr Infos zur neuen Wohngebäudeversicherung gibt es in unserem Experten-Video.

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