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22.4.2014

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Besuch bei ERGO Archivar Markus Holmer

ERGO Archivar Markus Holmer

„Unser Archiv ist das Gedächtnis von ERGO“

 

Markus Holmer leitet das Archiv von ERGO. Damit ist er einer der wenigen Archivare im deutschen Versicherungswesen. Wir haben ihn an seinem Arbeitsplatz besucht.

 

Aus dem Büro von Markus Holmer klingt uns ein freundliches „Herein“ entgegen. Holmer sitzt an seinem Schreibtisch, auf dem sich neben dem Computer einige Papiere stapeln. Ein halb geöffneter Karton steht zum Befüllen bereit. Seit mehr als zwanzig Jahren betreut Holmer die Archive von ERGO. Sein Auftrag: Die bedeutendsten Unterlagen der Unternehmensgeschichte zu erhalten. „Unser Archiv ist das Gedächtnis von ERGO. Das gilt es, dauerhaft zu pflegen“, erklärt er.

 

Die Geschichte von ERGO

 

Dieses Gedächtnis geht weit über das Gründungsjahr 1997 hinaus. Die Geschichte von ERGO bestehe aus vielen Unternehmensgeschichten, sagt Holmer. Im Archiv finden sich somit Unterlagen aus allen Gesellschaften, die zu ERGO gehören. Das älteste Dokument in der Sammlung datiert aus dem Jahr 1778 und stammt von der „Hamburgische Allgemeine Versorgungs-Anstalt“. Diese fusionierte 1943 mit der Hamburg-Mannheimer. Aus dem 19. Jahrhundert sind viele Unterlagen der Victoria erhalten. Unternehmensgeschichte zum Anfassen. „Wir dokumentieren mit dem Archiv auch unsere Herkunft“, sagt Holmer. Seine Arbeit sei auch deswegen so spannend, weil er täglich mit primären Quellen zu tun habe.

 

Dokumente sichten und bewerten 

 

Holmer betreut die Archive an allen deutschen Standorten und ist viel auf Reisen. Mal sichtet er Material beim Rechtsschutzversicherer der ERGO, der D.A.S. in München, dann wieder ist er in den Archiven am Standort Hamburg oder beim ERGO Gesundheitsversicherer DKV in Köln anzutreffen. Einen typischen Arbeitstag zu skizzieren, fällt daher etwas schwer. Wenn Unterlagen auf den Tisch kommen, prüft er zuerst, ob sie schon vorhanden sind. Dann bewertet er, ob es für die Geschichte von ERGO interessant ist. „Meine Wunschvorstellung ist es, das Material zeitnah im Archivierungssystem zu erfassen. Dann kommt es zügig in gekühlte, sonnengeschützte Magazine“, erklärt Holmer. 250 bis 300 Jahre bleiben Dokumente so erhalten.

 

Historische Akten, Fotos, Filme, Schilder und Plakate 

 

Im Düsseldorfer Archiv gibt es derzeit rund einen Kilometer historische Akten und ca. 20.000 Fotos, diverse Filme, 100 Versicherungsschilder, Pläne und Plakate. Zentral sind hierbei rechtssichernde Quellen wie Gründungsurkunden. Die Dokumente kommen von den Vorständen, aber auch aus Abteilungen wie Presse oder Gebäudemanagement. Und die Abteilungen liefern nicht nur, sondern greifen auch auf Archiviertes zurück. „Wenn eine Anfrage kommt, suche ich passendes Material zusammen. Manches kann ich auch aus dem Kopf beantworten“,  so Holmer. Solche Anfragen können sich beispielsweise auf große historische Ereignisse wie Wirtschaftskrisen beziehen. Oder jemand möchte etwas zum Neubau in Düsseldorf wissen.

 

Die Arbeit in den Archiven von ERGO ist sehr abwechslungsreich. Das bestätigt Markus Holmer: „Was mir am meisten Spaß macht? Jeder Tag ist anders. Das liegt auch daran, dass ich viele unterschiedliche Bestände betreue und daher oft reise.“ Wir verabschieden uns. Ein paar Tage später grüßt Holmer bereits beruflich aus München."

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2 Kommentare

Vor ca. 2 Jahren habe ich dem Archiv einige "uralte" Haftpflichttarife aus den 50-70er Jahren überlassen. Ein Treffen mit Herrn Holmer hier in Hamburg bot auch die Gelegenheit einige Blicke auf historische Dokumente zu werfen. Von den Eindrücken bin ich heute noch fasziniert.
Was für ein Traumjob!

Hallo Rüdiger Syperrek,


das stimmt, Frank Holmer hat wirklich einen spannenden Job. Und er ist immer interessiert an alten „Schätzchen“.


Beste Grüße! Kristina Tewes

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