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19.1.2017

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Frühgeburt in den USA

Im Sommer 2015 wollten wir das letzte Mal vor der Geburt unseres Sohnes einen Urlaub zu zweit genießen. Unser Traumziel war New York City. Vor dem Flug hatten wir noch einmal einen Checkup beim Frauenarzt. Nach der Untersuchung bekamen wir grünes Licht und somit starteten wir unseren Trip in die USA. 

 

Wir hatten eine tolle Woche in Manhattan inklusive Sightseeing bei traumhaften Wetter. Wir haben von Times Square über Rockefeller Center und Entspannung im Central Park alles erlebt. Wir haben die Zeit sehr genossen und meine jetzige Ehefrau fühlte sich sehr gut. 

 

Als Highlight unserer gemeinsamen Reise hatte ich einen Heiratsantrag geplant. Wir hatten einen unglaublichen Tag mit Helikopterflug, tollem Abendessen und anschließenden nächtlichen Besuch auf dem Empire State Building. Bei der unglaublichen Kulisse Manhattans bei Nacht war der perfekte Moment für den Antrag. Unter Applaus der Besucher sagte sie ja und wir haben den Rest des Abends sehr genossen.

 

New York City

 

Am nächsten Morgen wachte meine Frau mit Schmerzen auf. Wir dachten uns anfangs nicht viel dabei und beschlossen gemeinsam, dass wir den Tag ruhig angehen lassen. Da wir am nächsten Tag heimfliegen wollten, machte ich noch Besorgungen und meine Frau ruhte sich aus. Als ich wieder zurückkam, war es leider nicht besser und die Schmerzen nahmen zu. Daraufhin sind wir ins Bellevue Hospital gefahren, wie gesagt wir wollten die Heimreise am nächsten Tag antreten.

 

„Your Baby is coming tonight!“

 

Während der Taxifahrt wurden die Scherzen immer häufiger und stärker, angekommen im Krankenhaus gingen wir sofort in die Notaufnahme. Meine Frau wurde untersucht während ich auf sie wartete. Grundsätzlich wollten wir nur Medizin, damit wir sicher nach Hause kommen. Nach circa zwei Stunden Untersuchung holte mich der Arzt dazu und sagte uns: „Your Baby is coming tonight!“

 

Circa drei Stunden nach Ankunft im Krankenhaus erblickte unser Sohn Paul Anton spontan zwölf Wochen zu früh und mit 1.140 Gramm das Licht der Welt. Von diesem Moment an war alles anders. Unser Sohn musste sofort in einen Inkubator und an etliche Geräte angeschlossen werden. Er wurde auf die Frühchen-Intensivstation gelegt und dort bangten wir lange Zeit um sein Leben. Nach zwei Monaten voller Sorge und sehr vielen Ups and Downs konnten wir endlich die Heimreise antreten. Da unser Sohn zu diesem Zeitpunkt natürlich nicht mit einem normalen Flugzeug fliegen konnte, wurden wir mit einem Medical Flight inklusive Inkubator und einem deutschen neonatologischen Ärzteteam nach Hause nach Nürnberg gebracht. Unser Sohn wog zu diesem Zeitpunkt 1.900 Gramm und wurde noch immer bei der Atmung unterstützt. 

 

Rücktransport mit Inkubator

Medizinischer Rücktransport

 

Nach Zwischenlandungen in Kanada und Island sind wir nach circa zehn Stunden in Nürnberg angekommen. Nach weiteren 20 Tagen Aufenthalt in der Cnopf´schen Kinderklinik konnten wir endlich mit unserem gesunden Sohn (2.700 Gramm) nach Hause. 

 

Familie LüftnerAb diesem Zeitpunkt endete unsere sehr sorgenvolle, verrückte und trotzdem wunderschöne New York Story und das „normale“ Familienleben konnte endlich starten. 

 

Welche Kosten kamen auf uns zu und wer hat diese übernommen?

 

Für den zweimonatigen Aufenthalt in der Intensivstation im Bellevue Hospital kam eine siebenstellige Kostenrechnung zusammen (etwa fünfmal so hoch wie in Deutschland) zuzüglich medizinischem Rücktransport aus USA. Selbst hätten wir diese Kosten niemals tragen können.

 

Zum Glück hatten wir eine Auslandsreisekrankenversicherung, die diese Kosten übernommen hat. Dazu kam ein toller 24-Stunden-Service in Form einer telefonischen Erreichbarkeit sowie eine deutsche Ärztin als Ansprechpartnerin in Amerika, die uns jederzeit für Fragen und Übersetzungen zur Verfügung stand. Die Betreuung vor Ort war dadurch ausgezeichnet. 

 

Ein absolutes Highlight war die Organisation und Übernahme der Reisekosten eines nahestehenden Verwandten zur Unterstützung vor Ort. Dies ist deshalb so wichtig, weil die Familie in dieser Situation den größten Rückhalt darstellt. Diese unglaublich wichtige und umfangreiche Versicherung kostet für eine dreiköpfige Familie gerade einmal 34 Euro jährlich. 

 

Wir sind unfassbar dankbar für die tolle Unterstützung und genießen jede Sekunde mit unserem gesunden Sohn. 
Kerstin, Paul und Benny

 

P.S.: Denkt unbedingt an diese Absicherung bevor Ihr den Urlaub startet!

 

Kontakt

 

Benjamin Lüftner
Versicherungsfachwirt (IHK)
Direktionsagentur der ERGO Beratung und Vertrieb AG

 

Richtwiese 4
90530 Wendelstein

 

Tel 09129 909990
Fax 09129 9099912
Mobil 0179 9228444

 

benjamin.lueftner@ergo.de
www.benjamin.lueftner.ergo.de

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