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10.1.2017

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Fotoshooting mit italienischem Kult-Auto

Begeisterndes Fotoshooting mit italienischem Kult-Auto 1

Der senfgelbe Fiat 500 von Stefano Lucidi aus Köln hat den ERGO Fotowettbewerb „Mein Auto” gewonnen. Der Preis: Ein Fotoshooting mit Starfotograf Thomas Strogalski in Düsseldorf. Wir waren am Samstag mit dabei.

 

Stefano Lucidi hätte sich an diesem Wochenende wohl besseres Wetter gewünscht, um seinen Fiat 500, Baujahr 1973, auf die Straße zu bringen. Sprühregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt sorgten für Eisglätte auf den Fahrbahnen im Land. „Bei so einem Wetter fahre ich mit dem Wagen normalerweise nicht”, erzählt der Gewinner des ERGO Fotowettbewerbs „Mein Auto”. Auf der ERGO Facebook-Seite wurde Stefano mit seinem senfgelben italienischen Kultwagen zum Sieger gekürt. Er gewann ein Fotoshooting mit seinem Auto bei Starfotograf Thomas Strogalski. Jetzt sollte das Event steigen – zum Glück in den trockenen Elegant Elephant Foto-Studios in Düsseldorf.

 

Fotoshooting mit der „Knutschkugel”

 

„Für mich ist das die Knutschkugel”, sagt Fotograf Strogalski beim ersten Blick auf den Oldtimer. Stefano Lucidi hatte den Fiat vor sieben Jahren für circa 6.000 Euro erworben und komplett neu aufbauen lassen. Ein neuer Motor und eine neue Lackierung wurden dem Zweizylinder verpasst. „Mein Großvater hatte auch so einen Wagen”, erinnert sich Stefano, der sich für nostalgische Autos begeistert. „Der riecht auch noch so schön herrlich nach Kunstleder”, sagt Stefano und lacht.

 

Begeisterndes Fotoshooting mit italienischem Kult-Auto 5

 

Das Düsseldorfer Fotostudio war in der Gründerzeit eine Fabrik. Hohe Decken und ein grauer Boden untermalen diese historische Atmosphäre noch heute. „Ich bin wirklich gespannt, wie das Shooting laufen wird”, sagt Stefano. In den folgenden Stunden soll es nun darum gehen, das italienische Auto am besten in Szene zu setzen. „Ich denke, wir sollten es ein wenig mystisch machen”, schlägt Fotograf Strogalski vor und ergänzt: „Ein bisschen Nebel sollte dabei sein.” Stefano findet die Idee gut. Für ihn ist vor allem eines wichtig: „Ich möchte mir ein riesiges Bild von meinem Auto ins Wohnzimmer hängen.”

 

Von der Oldtimer-Rallye ins Fotostudio

 

Stefano Lucidi lebt in Köln, ist aber Halbniederländer und Halbitaliener. „Deshalb habe ich sowohl die niederländische, als auch die italienische Flagge auf dem Auto verewigt”, erzählt der 37-Jährige. Auf der linken Seite des Fiats hat Stefano schmale Farbstreifen der niederländischen Fahne angeklebt, auf der rechten Seite jene der italienischen. Mit seinem Oldtimer nimmt Stefano hin und wieder auch an Oldtimerrallyes im Kölner Raum teil. „Die Strecke ist in der Regel 300 oder 400 Kilometer lang und man muss verschiedene Prüfungen absolvieren”, erklärt Stefano. Dabei gehe es zum Beispiel darum, bestimmte Streckenabschnitte in vorgegebenem Tempo gleichmäßig abzufahren. „So lernt man sein Auto richtig kennen”, sagt der Oldtimer-Fan. 

 

Begeisterndes Fotoshooting mit italienischem Kult-Auto 2

 

Doch so, wie Thomas Strogalski und sein Team sein Auto heute inszenieren, hat es Stefano noch nicht erlebt. Zuerst wird das italienische Fahrzeug optimal im Raum positioniert und geputzt. Schließlich erkennt man auf den hochauflösenden Fotos jedes kleinste Staubkörnchen. Dann beginnen Strogalski und seine Studioassistenten damit, den Wagen mit großen Scheinwerfern aufwendig auszuleuchten. „Macht das Licht noch etwas weicher”, ruft der Düsseldorfer Fotograf seinen Assistenten zu, während er seine Kamera ausrichtet. Seit 21 Jahren ist Strogalski bereits im Geschäft. Er fotografiert vorwiegend Autos. „Im Gegensatz zu Menschen beschweren die sich nicht”, erklärt der Fotograf. Das Arbeiten sei somit wesentlich entspannter.

 

Begeisterndes Fotoshooting mit italienischem Kult-Auto 4

 

Licht, Wasser, Nebel

 

Stefanos Fiat macht beim Fotoshooting eine gute Figur. „Solche Formen sieht man ja nicht mehr so häufig”, sagt Strogalski. Heutzutage seien die Autos doch eher gleich. „Da ist so ein Schätzchen ja ein wahrer Diamant.” Immer wieder lässt der Starfotograf das Licht verändern, sodass das Auto abwechselnd von verschiedenen Seiten optimal ausgeleuchtet wird. Am Laptop überprüft er dann umgehend die geschossenen Fotos. Mithilfe von weißen Seiten- und Deckensegeln will Strogalski das Licht besser auf dem Autolack zur Geltung bringen. „Wir spiegeln das Licht regelrecht in den Lack hinein”, erklärt der Fotograf.

 

Begeisterndes Fotoshooting mit italienischem Kult-Auto 3

 

Dann wird der Studioboden in mühevoller Kleinarbeit gewässert, um ein Spiegelbild des Oldtimers sichtbar zu machen. Thomas Strogalski macht viele Fotos in unterschiedlichen Belichtungen. „Das ist schon Wahnsinn, wie aufwendig hier gearbeitet wird”, sagt Stefano und ist sichtlich beeindruckt. Zum Abschluss des Fotoshootings setzt Fotograf Strogalski dann die Nebelmaschine ein. Rund um das Auto wird der Nebel punktuell gesetzt. Dann muss der Fotograf schnell ein Foto schießen, bevor sich der Nebel wieder verzieht. 

 

„Ein bisschen wie Malen”

 

Insgesamt sind es 286 Fotos, die Thomas Strogalski an diesem Tag von Stefanos kleinem Fiat macht. In der Postproduktion werden dann am Laptop die besten Elemente der verschiedenen Fotos zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt. „Das ist ein bisschen wie Malen”, erklärt der Profifotograf. Stefano ist jetzt schon begeistert von den vielen unterschiedlichen Fotos, die Thomas Strogalski von seinem Lieblingswagen gemacht hat.

 

 

„Da sind viele dabei, die ich mir so schon direkt an die Wand hängen würde”, sagt Stefano. Und auch wenn sich der Gewinner des ERGO Fotowettbewerbs noch ein wenig gedulden muss, bis er das Traumfoto seines Autos in den Händen halten wird - eines ist sicher: Stefano hatte einen spannenden Tag beim Fotoshooting mit seinem senfgelben Fiat 500: „Es war ein tolles, unvergessliches Erlebnis.”

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
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