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10.5.2016

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Wohnwagen vorbereiten für den TÜV

Wohnwagen

Endlich Frühling und auch mein Camper-Herz schlägt schon wieder höher. Am liebsten würde ich sofort aufbrechen, aber bis zu unserer ersten geplanten Tour habe ich noch einiges zu tun. Umso mehr juckt es mich in den Fingern, unser mobiles Heim fahrbereit zu machen. Ich habe das schöne Wetter genutzt, um den Winterstaub zu entfernen und mich auf TÜV und Hauptuntersuchung vorzubereiten, damit alles reibungslos läuft.

 

Wir sind keine Wintercamper und haben deshalb unseren Wohnwagen im Spätherbst winterfest gemacht. Damit der schlimmste Schmutz fernbleibt, haben wir ihn dazu unter einer atmungsaktiven Schutzhülle versteckt. Dadurch müssen wir den Wohnwagen im Frühjahr lediglich mit dem Hochdruckreiniger überspülen. Schon blitzt alles – aber Vorsicht vor zu viel Wasserdruck, denn Unterboden, Dichtungen und Kühlschrankgitter sind empfindlich. Direkt im Anschluss kann schnell geprüft werden, ob Türen, Fenster, Luken dicht sind oder im Inneren irgendwo Wasser tropft. Leider gibt es nicht immer in der Nähe eine spezielle Caravan- oder Reisemobil-Waschanlage, deshalb suchen wir eine Selbstwaschanlage auf, denn in Lkw-Waschparks werden häufig scharfe Reinigungsmittel oder harte Bürsten verwendet, die an den empfindlichen Fenstern Kratzer hinterlassen. Bei schlimmerem Schmutz benutzen wir zusätzlich eine spezielle Caravan-Wäsche, die wir vorher mit einem Schwamm auftragen. Die Kunststoffe behandeln wir mit einem Kunststoffreiniger.

 

Für den Innenraum, also Möbel, Küche und Boden, nutze ich einen milden Allzweckreiniger. Die Sanitäranlage putze ich mit einem speziellen Wohnwagen-Sanitärreiniger aus dem Handel. Die Fensterdichtungen werden mit einem Silikonspray gepflegt. Da ich im Herbst bereits alles umfassend geschrubbt und winterfest gemacht habe, geht das schnell und somit kann ich mich schon auf den Check-up der Technik konzentrieren. 

 

Reifen

 

Sind meine Reifen und Felgen unbeschädigt? Wir schauen genauer, ob es irgendwo Risse, Schnitte oder Beulen gibt. Haben die Räder noch genug Profil? Sommerreifen sollten ab einem Restprofil von 2 mm und Winterreifen ab einem Restprofil von 4 mm getauscht werden. Vorgeschrieben sind laut TÜV 1,6 mm, aber auch hier geht für uns die Sicherheit vor. Näheres dazu finden Sie auch in der Straßenverkehrsordnung (§36 StVZO). Außerdem spielt es eine Rolle, in welches Land Sie reisen. In Italien beispielsweise sind im Sommer nicht alle Reifen erlaubt. Besser Sie prüfen nochmal, welche Reifen und welche Profiltiefe gefordert sind. Sollten Sie neue Reifen kaufen müssen, finden Sie Felgen- und Reifengrößen, die fürs Fahrzeug zugelassen sind, in den Fahrzeugpapieren. Beim Kauf von neuen Reifen auf das Alter achten! Dieses steht am Reifenrand in einem oval-umkreisten Feld. 0916 steht dabei für die neunte Woche in 2016. Älter als drei Jahre sollten ungenutzte Neureifen nicht sein. 

 

Ersatzrad

 

Wir besitzen ein Notreifenset mit einem kleinen Luftkompressor. Aber Achtung: Die Dichtmittel besitzen ein Mindesthaltbarkeitsdatum. Je nach Hersteller können dies vier, acht oder zehn Jahre sein. Ein Blick auf das Datum lohnt sich. Wer ein richtiges Ersatzrad besitzt, sollte prüfen, ob dieser durch eine doppelte Verliersicherung befestigt ist. Und natürlich sollte hier auch auf die Profiltiefe bzw. das Alter der Reifen geachtet werden und nach dem Luftdruck geschaut werden. 

 

Beleuchtung außen

 

Anhängerelektrik anschließen und einmal rund um das Fahrzeug gehen. Sind alle Leuchten und Leuchtengehäuse unbeschädigt? Hat sich irgendwo Kondenswasser gebildet? Und dann der normale Check, wie vor jeder Fahrt: Blinker rechts, Blinker links, Bremslicht, Warnblinker an, Rückwärtsgang rein. Alles OK? Perfekt! 

 

Bremsen

 

Bei angezogener Handbremse sollte sich der Wohnwagen nicht bewegen lassen. Wer testen möchte, ob die Auflaufeinrichtung der Bremse funktioniert, kann einfach den Wohnwagen anhängen und testen, ob bei einer Beschleunigung des Gespanns auf 10 km/h und anschließender Vollbremsung ein Ruckeln zu spüren ist. Läuft alles reibungslos, ist das für mich beruhigend. Ein fachmännischer Test wird bei der TÜV-Untersuchung durchgeführt. Fahren Sie dann ein kurzes Stück rückwärts und testen, ob die Bremsen dabei blockieren. Klappt? Sehr gut. Zu guter Letzt noch einen Blick auf Gestänge und Seilzüge riskieren! 

 

Gasanlage

 

Im Rhythmus von zwei Jahren sollten Wohnwagenbesitzer die Gasanlage prüfen lassen, denn schließlich dient es der eigenen Sicherheit. Ein Tipp: Die Prüfung kann entweder mit der Hauptuntersuchung durchgeführt werden, oder aber den örtlichen Gas-Wasserinstallateur seines Vertrauens fragen, der oft sogar noch etwas günstiger ist. Prüfbuch nicht vergessen! 

 

Dichtigkeitsprüfung

 

Bei Neuwagen empfiehlt es sich, die jährlichen Dichtigkeitsprüfungen von der Fachwerkstatt durchführen zu lassen, damit die Garantie des Fahrzeugs nicht verfällt. Stempel im Garantieheft nicht vergessen!

 

So, nun kann es zur zweijährlichen Hauptuntersuchung gehen. Wir haben bereits vor vier Wochen einen Termin bei unserem Händler vereinbart. Er kümmert sich darum. So brauche ich nur den Fahrzeugschein mitzunehmen und der Rest läuft von selbst. In meinem nächsten Blogbeitrag schreibe ich, was ich sonst noch alles vor der ersten Tour prüfe. Soviel sei verraten: eine Menge!

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
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