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26.4.2016

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Tipps für einen entspannten Umzug

Tipps für einen entspannten Umzug | Gregg Vignal / Alamy #DAM42X

Ein Umzug in eine neue Wohnung geht selten ohne Stress einher. Nach inzwischen fünf Umzügen kann ich zumindest für ein paar hausgemachte Probleme Tipps geben, so dass der nächste Wohnungswechsel hoffentlich entspannter wird. Sie dürfen also gern aus meinen Fehlern lernen.

 

1. Die Wohnungssuche

 

Die bezahlbare Traumwohnung zu finden, ist gerade in beliebten Städten alles andere als leicht. Münster gehört leider auch in diese Riege. Über Wochen hinweg habe ich alle klassischen Wege der Wohnungssuche akribisch verfolgt: Zeitungsinserate (in Münster sehr beliebt: die wöchentlich erscheinende 'Na Dann', auch online unter nadann.de zu finden), Internetseiten wie Immobilienscout oder wg-gesucht.de und diverse Facebook-Gruppen. Vor allem die Abkürzungen in den Zeitungsanzeigen haben mir dabei ein ums andere Mal Kopfschmerzen bereitet. Ein Verzeichnis mit häufig verwendeten Begriffen kann das Abkürzungsdickicht um einiges erleichtern. Um einen Überblick über die bereits gestellten Anfragen zu behalten, hilft es ungemein eine Liste zu führen – ich habe nicht nur einmal ein und demselben Vermieter geschrieben. In dieser können dann auch Rückmeldungen der Anbieter und eventuelle Besichtigungstermine eingetragen werden.

 

Vorsicht gilt bei Anzeigen im Internet, welche die „möblierte 120-Quadratmeter-Traumwohnung in exklusiver Lage“ für 300 Euro inklusive Nebenkosten versprechen – dahinter steckt selten eine Traumwohnung, dafür gern mal Betrüger. Diese verlangen zum Beispiel die Mietkaution als Vorkasse. Also erst prüfen, dann binden. Konkrete Einzelheiten müssen nämlich erst im Mietvertrag vereinbart werden. Auch hier kann eine Checkliste für die wichtigsten Fragen und Informationen beim ersten Kontakt mit dem Vermieter helfen.

 

2. Umzugskartons packen

 

Eigentlich packe ich gern Umzugskartons. Da habe ich die Gelegenheit, mal wieder gründlich auszumisten. Dennoch schleppe ich bei jedem Umzug wieder Ramsch mit – ein Fehler, der sich eigentlich leicht vermeiden lässt. Sperrmüll kann auf den Recyclinghof gebracht oder abgeholt werden (doch Vorsicht: die Mitnahme von fremden Sperrmüll ist eine Ordnungswidrigkeit), noch gut erhaltene Dinge können sogar auf dem Flohmarkt verkauft werden. Das macht oft auch noch Spaß und bessert die Umzugskasse auf.

 

Dafür packe ich meinen Ramsch aber wenigstens mit System! Die Küchenutensilien gehören in den einen Karton und Deko, wie Bilder oder Vasen, in den anderen. Natürlich ist jede Kiste entsprechend beschriftet, damit sie auch in der neuen Wohnung direkt im richtigen Raum landet. Besonders praktisch ist es außerdem, häufig benötigte Dinge wie die Kaffeemaschine oder Handtücher so zu verstauen, dass sie schnell griffbereit sind.

 

3. Parkplatz freihalten

 

Schon im Alltag ist es oft ein Problem, in Innenstädten einen Parkplatz zu finden. Damit am Umzugstag genügend Stellfläche für einen Transporter zur Verfügung steht, ist es weit verbreitet, einfach Stühle mit Schnüren und Zetteln zur Absperrung aufzustellen. Wenn aber, wie in meinem Fall, ein Autofahrer die Stühle einfach zur Seite schiebt, hat man leider Pech gehabt. Im schlimmsten Fall kann das Ordnungsamt die Hindernisse entfernen und einem neben den Kosten sogar eine Geldbuße auferlegen. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, reserviert man Halteverbotsschilder bei der Stadt. Dies kann man entweder selbst übernehmen (zum Beispiel über das Online-Portal www.platzda.de) oder man beauftragt ein Umzugsunternehmen mit der Aufgabe. Dabei ist es wichtig, dass die Schilder 72 Stunden vor deren Gültigkeit aufgestellt werden, so können sich Autofahrer auf das vorübergehende Halteverbot einstellen.

 

In Münster gar nicht so unüblich: Das Sofa einfach mit ein paar Freunden zur neuen Wohnung zu tragen – oder die Möbelstücke mit dem Bus zu transportieren.

 

4. Umzugshelfer

 

Beim Umziehen haben mir bisher immer Freunde geholfen. Gerade als Studentin war ich froh, an dieser Stelle Geld sparen zu können. Außerdem ist es mit Freunden zusammen immer witziger. Man kann in alten Geschichten schwelgen und im Anschluss gemeinsam Pizza bestellen. Bisher hatten wir immer Glück und es ist alles glatt gegangen. Aber was ist, wenn doch mal ein Karton mit Omas Porzellan runterfällt oder der Schrank mitten im Treppenhaus doch zu schwer ist? Wem Freunde unentgeltlich unter die Arme greifen, der kann sie im Schadensfall juristisch meist nicht belangen. Anders als ein Umzugsunternehmen muss ein freiwilliger Umzugshelfer in der Regel nicht für zerkratzte Schränke oder ähnliches haften. Wenn aber doch einmal etwas Wertvolles zu Bruch gehen sollte, kann die Haftpflichtversicherung helfen. Wichtig ist jedoch, dass diese auch Gefälligkeiten und Freundschaftsdienste abdeckt.

 

5. Möbel-Ablöse

 

Vor allem in begehrten Städten mit notorischem Wohnungsmangel gang und gäbe: eine Ablöse für die Möbel des Vormieters. Das kann sinnvoll sein – muss es aber nicht. Bei meiner jetzigen Wohnung wollte der Vormieter auch gern, dass ich einen Schrank übernehme. Die Wohnung war perfekt, also wollte ich auf keinen Fall absagen. Im Hinterkopf den Gedanken, dass ich sonst mit Sicherheit nicht als Bewerber für die Wohnung vorgeschlagen werden würde.

 

Rechtlich ist gegen so eine Vereinbarung auch nichts einzuwenden. Wenn jedoch wie in meinem Fall ein utopischer Preis verlangt wird, kann man auch ablehnen. Man muss nur den Preis zahlen, der nicht in einem auffälligen Missverhältnis zum Wert der überlassenen Gegenstände steht. Genau bedeutet dies: Auf den Zeitwert dürfen nur 50 Prozent draufgeschlagen werden. In meinem Beispiel ist 350 Euro für einen alten und auch kaputten Schrank, welcher neu 360 Euro gekostet hat, zu viel. Der derzeitige Wert beträgt vielleicht noch 100 Euro, der Vertrag wäre also nur bis 150 Euro wirksam gewesen. Aber keine Sorge: Auch wenn man bereits gezahlt hat, darf man die Differenz zurückfordern.

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