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31.3.2016

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Wenn Senioren nochmal die Schulbank drücken

Studium im Alter

Rund 42 Prozent der Gasthörer an deutschen Hochschulen waren im vergangenen Wintersemester mindestens 65 Jahre alt,  berichtete die FAZ im Sommer 2015. Generell werden Senioren immer aktiver: Die Beschäftigungsrate steigt, das Interesse für neue Medien ebenfalls. Sie wollen nicht mehr zum „alten Eisen“ zählen und sind daran interessiert, ihren Wissensdurst auch im Alter zu stillen. Rund 50 Universitäten haben bereits darauf reagiert und spezielle Seniorenstudiengänge eingerichtet. 

 

Senioren machen Geschichte

 

Noch nie gab es so viele ältere Studenten an deutschen Unis wie jetzt. Nicht wirklich überraschend dabei ist, dass Geschichte dabei seit Jahren zum beliebtesten Fach avanciert ist. Hier studieren noch echte „Zeitzeugen“ – sehr zum Ärgernis von Dozenten, die sich belehren lassen müssen. Dennoch sind Senioren eine Bereicherung für die Universitäten, da sie mit ihrer Lebenserfahrung eine ganz andere Perspektive in den Unterricht einbringen können. Neben Geschichte sind auch Philosophie und Wirtschaftswissenschaften sehr beliebt bei den älteren Herrschaften. Doch sollte sich niemand davon abschrecken lassen, dennoch sein Wunschfach zu belegen. Dies kann auch nur zur allgemeinen Wissensbereicherung dienen, ganz ohne Prüfungsstress und Pflichtvorlesungen. Mittlerweile bieten Universitäten viele Möglichkeiten für die „älteren Semester“ an.

Leben im Alter

 

Spezielles Seniorenstudium ab 45

 

Das Seniorenstudium ist eine davon. Wissbegierige ab 45 Jahren können dabei von den akademischen Bildungsangeboten profitieren, die speziell auf die Bedürfnisse und Wünsche älterer Menschen ausgerichtet worden sind. Sie können dabei in viele wissenschaftliche Fachbereiche blicken und das meist ohne Zugangsvoraussetzungen, wie dem Abitur (Ausnahme: Bayern). Im Seniorenstudium werden zudem keine Prüfungen oder wissenschaftlichen Arbeiten abverlangt, hier steht die Wissensbildung im Fokus. Die meisten Universitäten bieten Begleit-, Veranstaltungs- und Orientierungshilfen an, um die Studierenden bei der Bewältigung des Pensums zu unterstützen. Das soll wohl auch die Angst davor nehmen, sich einzuschreiben und nochmal durchzustarten. Genau wie bei einem regulären Studium, wird eine offizielle Immatrikulation benötigt, die jedes Jahr erneuert werden muss. Beim „Akademischen Verein der Senioren in Deutschland“ sind weitere Zugangsvoraussetzungen zu finden. Die Kosten für das Seniorenstudium schwanken zwischen 100 und 300 Euro, in Ausnahmefällen können sie auch bei 800 Euro pro Semester liegen.  Hinzu kommen Immatrikulationsgebühren und die Materialgebühren. Ähnlich läuft es im Gasthörerstudium ab. Meist werden Senioren- und Gasthörerstudium gleichgesetzt, wenn kein spezielles Angebot für Senioren besteht. Leider wird hierbei aber kein akademischer Titel oder andere Nachweise vergeben und der Zugang meist nur zu ausgewählten Bildungsveranstaltungen gewährt.

 

 

Das Zertifikatsstudium würdigt das erlangte Wissen

 

Wer beruflich vorankommen möchte, aber wenig Zeit hat, kann ein Zertifikatsstudium machen. Auch hierbei ist kein Abitur notwendig. Man kann einen speziellen Fachbereich studieren oder ein Studium Generale absolvieren. Es werden zudem Prüfungen und Seminararbeiten gefordert, einen akademischen Titel gibt es allerdings nicht. Das Zertifikatsstudium ist vielmehr als Qualifikation für Beruf oder Studium zu verstehen, beispielsweise für einen Nebenjob oder eine ehrenamtliche Tätigkeit. Wer tatsächlich Karriere machen möchte, muss dann doch auf das gute alte Bachelor- bzw. Masterstudium zurückgreifen.

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