Über das Blog

„ERGO ganz nah“ ist das Corporate Blog der ERGO Group AG.

Kontakt

Sie haben eine Frage zu „ERGO ganz nah“? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Private Altersvorsorge

Altersvorsorge

Die gesetzliche Rente bietet nicht genügend Sicherheit. Deshalb wird die gesetzliche Rente idealerweise durch betriebliche Altersversorgung und private Altersvorsorge ergänzt.

RSS-Feeds

RSS Feed Icon Immer aktuell informiert: Abonnieren Sie unsere Themen als RSS-Feeds.

RSS-Feeds anzeigen

Unsere Marken

       

       

 

11.2.2016

Empfehlen Drucken

Arbeiten statt Rente: So geht´s mit 60 plus

Arbeiten statt Rente: So geht´s mit 60 plus

Die Prognosen zeigen einen klaren Trend: Immer mehr Menschen werden jenseits der 60 noch arbeiten, ob freiwillig oder aus finanziellen Nöten heraus. Sogar das Teilzeitmodell mit 70 soll immer attraktiver werden, berichtet Prof. Lutz Bellmann vom Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg.

 

Erwerbstätigkeit im hohen Alter steigt an

 

Meist sind es materielle Gründe, die Senioren bewegen, auch im Alter einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. Die Rente fällt immer geringer aus. Wer nicht vorgesorgt hat, kann es sich schlichtweg nicht leisten, nicht zu arbeiten. Gleichzeitig lässt der demografische Wandel den Ruf nach Fachkräften immer lauter werden. Die Unternehmen haben großes Interesse daran, ihre Fachkräfte auch im Alter zu halten, weil Nachwuchs mit der notwendigen Expertise fehlt.

 

Leben im Alter

 

Doch wie sieht der Arbeitsmarkt für die Generation 60 plus überhaupt aus? Die Erwerbstätigkeit der ab 60-Jährigen stieg in den letzten Jahren erheblich. Im Jahr 2000 waren knapp 20 Prozent der 60- bis unter 65-Jährigen beschäftigt, vier Jahre später waren es bereits 53 Prozent. Der Wert hat sich also fast schon verdreifacht. Das heißt konkret, dass jeder zweite 60- bis 64-Jährige arbeitet. Unterhalb der 60 in Rente zu gehen ist allerdings auch nur wegen Krankheit oder einer besonderen Form der Frührente möglich. Bei den Arbeitnehmern von 65 bis 70 Jahren ist ein ähnlicher Trend erkennbar: Knapp 14 Prozent stehen noch im Berufsleben. Der Wert hat sich seit der Jahrtausendwende ebenfalls knapp verdreifacht. Das soll vor allem daran liegen, dass es ein größeres Angebot an qualifizierter Arbeit in Deutschland gäbe.

 

Spezielle Angebote für Arbeitssuchende ab 50

 

Sah es vor einigen Jahren vielleicht noch düster für die „rüstigen Senioren“ aus, sind sich die Unternehmen mittlerweile bewusst, dass sie auf den geballten Erfahrungsschatz ihrer älteren Arbeitnehmer nicht verzichten sollten. Leider sind die Entwicklungschancen für ältere Mitarbeiter vergleichsmäßig gering. Immerhin wird ihnen ein hohes Maß an Respekt und Anerkennung gezollt. Daher sollten sich die Senioren nicht zum „alten Eisen“ degradieren lassen und nach neuen Möglichkeiten suchen. Wer im Kölner Raum auf der Suche nach einem Job ist, kann sich beispielsweise an www.jobs60plus.de wenden. Sie sind als Vermittler zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer tätig, allerdings sind sie keine klassische Arbeitsvermittlung. Ihre Leistungen sind aber kostenfrei.

 

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales setzt die Schwelle sogar noch tiefer an und bietet einen speziellen Service für die Arbeitssuche ab 50 plus an. Das Angebot bietet deutschlandweit Beschäftigungspakte an. Dabei unterstützt der Staat vor allem kleine Unternehmen bei der Personalauswahl älterer Mitarbeiter, wenn sie selbst nicht über genügend Ressourcen verfügen.  Darüber hinaus wird eine Betreuung während der Einarbeitungsphase gewährleistet, wie auch eine bedarfsorientierte Qualifizierung für den jeweiligen Arbeitsplatz.

 

Damit die Unternehmen nicht mit finanziellen Einbußen rechnen müssen, bietet das Programm zudem Eingliederungszuschüsse an, um finanzielle Risiken während der Einarbeitungszeit abzufangen. Dabei können die Zuschüsse individuell gestaltet werden. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen zeigen sich von dem Angebot begeistert.

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
Bewertungen

Eigenen Kommentar abgeben:

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Bitte beachten Sie, dass Kommentare zuerst freigeschaltet werden müssen!
Mit Absenden eines Kommentars erklären Sie sich mit den Rechtlichen Hinweisen und den Kommentarrichtlinien einverstanden.

Kommentare auf Facebook

Weitere Facebook-Kommentare anzeigen