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1.10.2015

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Hohes Risiko für das perfekte Selfie

Betreten der Bahnanlagen verboten!

Selfies sind absolut in. Doch auf der Jagd nach dem besten Motiv begeben sich immer mehr Jugendliche in Gefahr. Sie posieren auf Bahngleisen oder an Klippen, balancieren auf Geländern und allzu oft enden diese Experimente mit tragischen wenn nicht gar tödlichen Unfällen. Ich bin ohnehin skeptisch: Ich bin kein großer Fan von Selfies.

 

Als ich neulich einen sonnigen Spätsommernachmittag am Badesee verbrachte, habe ich eine junge Frau beobachtet, die gefühlte Stunden damit verbrachte, in aller Öffentlichkeit ein perfektes Selfie von sich zu machen. Im Bikini probierte sie verschiedene Positionen und Gesichtsausdrücke, bis das scheinbar perfekte Selfie im Smartphone war. Zugegeben: Mit Spott und Kopfschütteln beobachtete ich die andauernde Fotosession der jungen Frau vor reichlich Publikum auf der gut gefüllten Liegewiese.

 

Auch Promis und Politiker lieben Selfies

 

Nennen Sie mich altmodisch – obwohl ich der so technologieaffinen, flexiblen und sinnsuchenden Generation Y angehöre, bin ich kein großer Fan von den selbstgeknipsten Porträts. Wer allerdings meint nur Teenager und junge Erwachsene machen Selfies, der irrt. Hollywood-Stars posteten in diesem Jahr live von der Oscar-Verleihung Selfies auf Twitter und auch Barack Obama und Angela Merkel haben bereits lässig posiert. Ein Trend, der scheinbar alle betrifft?!

 

Mehr als die Hälfte der Deutschen findet Selfies nervig

 

Bei einer Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts haben 54 Prozent der Deutschen angegeben, schon einmal ein Selfie von sich gemacht zu haben. Nun der Widerspruch: Genau diese Selbstdarstellung finden viele Deutsche nervig. Mehr als die Hälfte der Befragten stimmten der Aussage „Selfies finde ich allgemein nervig“ zu. Besonders nervig werden Selfies demnach von Menschen über 45 Jahren empfunden. Der Fortschritt der Fotografie macht das Knipsen von Selfies jedenfalls kinderleicht und die inzwischen große Auswahl an sozialen Netzwerken bietet für jeden – von jung bis alt – die passende Plattform, um ein Portrait von sich zu posten.

 

Neuer Trend: Extremsituationen für das perfekte Bild

 

Der Trend sorgt aber leider immer häufiger für traurige Nachrichten. Die Zahl der tragischen und oft tödlichen Unfälle, die beim Selfie machen passieren, nimmt stetig zu. Ein 11-jähriges Mädchen ist mit Absicht von einer Brücke gesprungen, um ein besonders spektakuläres Bild von sich zu machen. Ein 15-jähriges Mädchen stürzte durch ein Glasdach, als es darauf posierte. In Portugal mussten Kinder ansehen, wie die eigenen Eltern beim Knipsen eines Selfies in den Tod stürzten und in Amerika starb ein Jugendlicher, als er sich für ein besonders cooles Selfie eine Waffe an den Kopf hielt, aus der sich ein Schuss löste.

 

Lebensgefährlicher Trend: Selbstporträts auf Bahngleisen

 

Selfie-Fans gehen ein immer höheres Risiko für das perfekte Selbstportrait ein und verlieren dabei die Gefahren völlig aus den Augen. Ein besonders beliebter Ort für Selfies: Bahngleise! Die parallel verlaufenden Schienen stehen für Unendlichkeit und sind ein Symbol für ewige Freundschaft. Vor allem unter jungen Mädchen beobachtet die Polizei den gefährlichen Trend, dort für Fotos zu posieren. Im westfälischen Lünen und im schwäbischen Memmingen wurden jugendliche Mädchen beim Selfie-Knipsen auf Bahngleisen vom Zug erfasst und tödlich verletzt. Und erst kürzlich haben eine Mutter und ihre Tochter in Stendal auf Bahngleisen für ein Selfie posiert.

 

Russische Kampagne: Ein cooles Selfie kann dich das Leben kosten

 

Die alarmierende Zunahme der Selfie-Tragödien hat in Russland inzwischen dazu geführt, dass die Polizei eine Kampagne gestartet hat, in der über die Gefahren beim Selfie-machen aufgeklärt wird. „Ein cooles Selfie kann dich das Leben kosten“, schreibt das russische Innenministerium. Mithilfe von Präventionsmaßnahmen will man die Jugendlichen warnen und zu mehr Verantwortungsbewusstsein appellieren.

 

Zum Weiterlesen:

 

Auf dem Blog „biber“ gibt es eine Liste von sechs Selfie-Aktionen, die tödlich ausgegangen sind.

schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
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