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13.1.2015

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Kindersicherheit im Netz

Zwei Jungen mit Smartphones

Anton ist sieben und schon ein Experte darin, Smartphones zu bedienen. Auch mit Notebooks und Tablets geht er selbstverständlich um. Lena ist vier und kann schon alleine Youtube-Videos aufrufen. Und selbst Lennard (2) wischt fleißig über das Handy seiner Mama, um Fotos anzuschauen.

 

Für Kinder gehören Smartphones und Internet heute selbstverständlich zu ihrem Alltag. Bereits ein Fünftel der 6- bis 7-Jährigen nutzt Smartphones und spätestens mit zwölf Jahren besitzen sie ein eigenes. Gemäß einer Bitkom-Studie sind 94 Prozent der Kinder zwischen zehn und elf Jahren regelmäßig online und surfen durchschnittlich 22 Minuten pro Tag im Internet.

 

Eltern müssen viel genauer hinschauen

 

Daher sind sie auf diesem Gebiet oft versierter als die eigenen Eltern, vor allem bei sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter, YouTube und Co. Die Beschäftigung mit Medien ist bei Kindern und Jugendlichen in den letzten Jahren enorm gewachsen, so dass es für Eltern zunehmend wichtiger wird, ein Auge auf die Mediennutzung zu haben.

 

Internet-Medienkompetenz stärken

 

Bei der Sensibilisierung für Chancen und Risiken im Internet hilft unter anderem die Initiative „Schutzraum-Medienkompetenz Internet“ unseres Mitarbeiters Hanno Lenz. Der Familienvater und Risikomanager engagiert sich schon seit Jahren für die Stärkung der Medienkompetenz von Eltern und Kindern, indem er Informationsveranstaltungen durchführt und Orientierungshilfen anbietet. Seine Initiative stellt zu allen wichtigen Themen rund um das Internet Informationsmaterial bereit, klärt über Risiken auf und darüber, welche Chancen sich dennoch für Kinder eröffnen.

 

„Das größte Problem ist nach wie vor, dass Kinder sich im Netz viel zu häufig vollkommen alleine bewegen. Eltern müssen da viel genauer hinschauen“, findet Hanno Lenz. Gerade kleinere Kinder sollten nie alleine im Internet surfen und sich nur in geschützten Räumen bewegen. Hierfür gibt es geeignete Kinderportale.

 

Weiße Listen, schwarze Listen

 

Für die größeren Kinder bieten Jugendschutzsoftwares einen gewissen Schutz. Diese Filterprogramme arbeiten nach zwei Grundprinzipien – zum einen nach dem „Whitelistprinzip“, bei welchem beim Surfen nur Websites angezeigt werden, welche auf einer Positivliste („Whitelist“) vermerkt sind. Die auf diesen Listen geführten Websites sind zuvor von Medienpädagogen geprüft worden und empfehlen sich vor allem für jüngere Kinder. In Deutschland gibt es eine Vielzahl an kindgerechten Internetseiten. Die umfassendste Liste solcher Whitelist-Seiten pflegt die Kindersuchmaschine fragFinn.

 

Zum anderen kann mit einer „Blacklist“ gearbeitet werden. Diese ermöglicht zunächst zwar grundsätzlich den Zugang zu allen Internetinhalten. Durch technische Filter können jedoch für Kinder ungeeignete Inhalte individuell herausgefiltert werden.

 

Individuelle Surfzeiten vereinbaren

 

Weitere Lösungen können zum Beispiel eigene Benutzerkonten für jedes Kind sein sowie voreingestellte kindgerechte Startseiten im Internetbrowser oder geeignete Browsereinstellungen, welche unangemessene Seiten systematisch sperren. Zusätzlich können individuelle Surfzeiten vereinbart werden oder sogar ein „Vertrag“ zur Internet- und Smartphonenutzung zwischen Eltern und Kindern aufgesetzt werden.

 

Kinder für Gefahren sensibilisieren

 

„Letztlich bieten solche Lösungen aber keinen absoluten Schutz“, betont Lenz: „Sie können immer nur eine Ergänzung zur Aufsicht durch die Eltern sein.“ Seiner Meinung nach ist es unverzichtbar, mit Kindern und Jugendlichen über mögliche Gefahren zu sprechen und sie dafür zu sensibilisieren, keine persönlichen Daten preiszugeben. Außerdem ist es wichtig, ihnen Handlungsmöglichkeiten bewusst zu machen – zum Beispiel, wenn es um Cyber-Mobbing geht.

 

Weitere Informationen

 

Vielfältige Informationen rund um das Thema gibt es unter anderem auf der Internetseite klicksafe.de. Klicksafe ist eine EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz.

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1 Kommentare

Danke für diesen interessanten Eintrag! Ich hab vor einiger Zeit einen Vortrag von Herrn Lenz gehört und fand ihn sehr gut und sehr hilfreich. Es ist so wichtig, dass wir Eltern uns gut über die Risiken des Internets informieren um uns dann zu überlegen, wie wir unsere Kinder das Netz nutzen lassen wollen. Neben den technischen Einschränkungen sollte jeder mit den Kindern Regeln für die Teilnahme an der digitalen Welt vereinbaren.

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