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22.7.2015

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Gemeinsam gegen den Hunger in der Welt

Mädchen aus Lesotho beim Essen | Foto: WFP/Rein Skullerud

Teilen, Gutes tun und gemeinsam den Hunger bekämpfen: Das ist die Idee der App ShareTheMeal“. Die App wurde von einem jungen Team bei Axel Springer Plug and Play entwickelt – eine Initiative, die wir unterstützen. 2.000 Millionen Smartphone-Nutzern stehen weltweit etwa 100 Millionen hungernde Kinder gegenüber. Dabei könnte schon ein Betrag von 40 Cent die Ernährung eines Kindes für einen ganzen Tag sicherstellen.

 

„ShareTheMeal“ will es den Smartphone-Nutzern einfach machen, etwas gegen den Hunger zu unternehmen: Mit einem Klick können sie 40 Cent an das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen spenden. ERGO hat die Entwicklung der App mitfinanziert und wir begleiten nun auch die Einführung und Verbreitung. Im Interview erklären die Geschäftsführer von ShareTheMeal, Sebastian Stricker und Bernhard Kowatsch, was hinter ihrer Idee steckt.

 

Herr Sticker, Her Kowatsch, wie ist die Idee für die App entstanden?

Wir sind beide Mitarbeiter des UN World Food Programme (WFP) und haben uns während unserer früheren Tätigkeit als Unternehmensberater in Wien kennengelernt. ShareTheMeal haben wir im April 2014 während eines Sabbaticals in Berlin gegründet und mit der Unterstützung vieler freiwilliger und unersetzlicher Helfer entwickelt.

 

 

Ausgangspunkt war, dass es für die meisten von uns unglaublich „billig“ ist, ein Kind, das sonst nichts zu essen hat, einen Tag lang zu ernähren. Und wenn es einen einfachen Weg gäbe, zu spenden, würden das vielleicht auch viel mehr Menschen tun. So wurde die Idee für die ShareTheMeal-App geboren.

 Logo von ShareTheMeal 

Inzwischen ist ShareTheMeal ein Innovationsprojekt des WFP. Das Team sitzt in Berlin.

 

Wann ist die App aus Ihrer Sicht ein Erfolg?

Wir wollen die Ernährung so vieler hungernder Menschen wie möglich sichern. Für den Anfang konzentrieren wir uns nur auf ein Land, und können so gezielte, nachhaltige Hilfe leisten – für eine Gemeinschaft nach der nächsten. Schritt für Schritt wollen wir so Hungernden weltweit helfen, damit sie sich langfristig selbst ernähren können.

 

Unser erstes Ziel ist es, sicherzustellen, dass alle Schulkinder in Lesotho Mahlzeiten bekommen – rund 50.000 Vorschulkinder gehen momentan mit knurrendem Magen in die Schule. Wenn wir diesen Kindern helfen können, wäre nicht nur die App ein Erfolg, sondern – und das ist viel wichtiger – erhalten alle Kinder in öffentlichen Schulen in Lesotho Mahlzeiten von WFP in Kooperation mit der Regierung, insgesamt über 400.000. In den kommenden Jahren plant WFP, das Programm komplett an die Regierung zu übergeben, die es dann in Eigenregie und mit eigenen Mitteln weiterführen kann – ein Beispiel der Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Wieso ist es wichtig, sich zunächst auf Kinder zu fokussieren?

Eine tägliche Schulmahlzeit ermöglicht es armen Familien, ihre Kinder regelmäßig in die Schule zu schicken, anstatt dass sie sich ihr Essen zum Beispiel als Straßenverkäufer erarbeiten müssen. Durch die Schulmahlzeiten erhalten die Kinder Bildung und Aussicht auf eine bessere Zukunft. Gut genährt können sich Kinder besser auf den Unterricht konzentrieren, statt von ihren leeren Mägen abgelenkt zu werden. Studien haben bewiesen, dass ausreichende, nahrhafte Mahlzeiten eine entscheidende Rolle in der körperlichen und geistigen Entwicklung eines Kindes spielt. Deshalb hilft ShareTheMeal Kindern. 

 

Der Hilfsbedarf in Lesotho ist hoch: Mehr als die Hälfte der rund zwei Millionen Einwohner leben unterhalb der Armutsgrenze. Rund 40 Prozent aller Kinder sind chronisch unterernährt. 

 

Was ist eigentlich Ihr Job und was machen Sie den ganzen Tag?

Wir arbeiten jeden Tag – und auch viele Nächte – daran, die App technisch weiterzuentwickeln und so bekannt wie möglich zu machen. Dazu gehört der Kontakt zu privaten Unterstützern wie ERGO, zu App-Experten, die wertvolle Erfahrungen teilen, und auch zu Journalisten. Wir kümmern uns um die gesamte Bandbreite an Aufgaben, von technischen Fragen in der Programmierung, bis hin zu den vielen Fragen der mehr als 70.000 Menschen, die ShareTheMeal bereits nutzen und fleißig Mahlzeiten teilen. All das wäre niemals möglich, ohne zahlreiche Freiwillige, die genau wie wir fest daran glauben, dass wir gemeinsam viel bewirken können. 

 

Welchen prominenten Unterstützer würden Sie gerne für den internationalen Launch von ShareTheMeal gewinnen?
           
Wir freuen uns über Unterstützer jeglicher Art – von Richard Branson bis zum Vorstand der ERGO Versicherungsgruppe.

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