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30.11.2015

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Im Einsatz zwischen Agentur und Flüchtlingsheim

Im Einsatz zwischen Agentur und Flüchtlingsheim: Manuel Pester und Leonard Wolf, ERGO Witten

Das Telefon klingelt. Ununterbrochen. ERGO Vertriebspartner Manuel Pester (Foto: links) unterbricht kurz unser Gespräch, um ran zu gehen. Die Brandmeldeanlage in der Flüchtlingsnotunterkunft in Witten funktioniert nicht richtig, löst Fehlalarme aus. Als ehrenamtlicher Leiter der Unterkunft muss Pester sich darum kümmern.

 

Manuel Pester ist 37 Jahre alt und ERGO Agenturinhaber im Zentrum von Witten. Witten ist eine Kleinstadt zwischen Dortmund, Essen und Bochum mit rund 98.000 Einwohnern. Schon seit 1999 ist Pester beim Deutschen Roten Kreuz aktiv, zunächst im Rettungsdienst, später auch als dessen Leiter. Organisieren, koordinieren, den Überblick behalten, das kann er. Und als am 22. Juli 2015 die ersten Flüchtlinge in Witten ankamen, übernahm er die ehrenamtliche Leitung der Erstaufnahmestelle.

 

300 Flüchtlinge in zwei Sporthallen

 

Inzwischen hat sich die ehrenamtliche Nebentätigkeit zu einer Art zweitem Vollzeitjob entwickelt. In Witten sind die Flüchtlinge in zwei Sporthallen untergebracht. „Wir haben anfangs mit 50 Menschen gerechnet, die zu uns kommen, inzwischen haben wir Platz geschaffen für 300.“ Die vergangenen 14 Tage war Pester deshalb auch Vollzeit in der Flüchtlingsnotunterkunft. Ein solcher Einsatz ist nur deshalb möglich, weil sein Agentur-Team in Witten voll hinter ihm steht. Agenturpartner Leonard Wolf (26) (Foto: rechts) ist selbst aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr und kennt es, wenn man plötzlich und kurzfristig zu einem Einsatz gerufen wird.

 

In DRK-Uniform zu Kundengesprächen

 

Zu Kundengesprächen erschien Manuel Pester auch früher schon gerne in DRK-Uniform, wenn er etwa zum Bereitschaftsdienst eingeteilt war: „Meine Kunden kennen das von mir. Und eigentlich habe ich für mein Engagement bislang immer nur positive Rückmeldungen bekommen.“ Das liegt natürlich auch daran, dass der Innendienst in der ERGO Agentur hervorragend besetzt ist: „Alina Zalevska ist schon seit ihrer Ausbildung bei uns und kennt den Laden in- und auswendig. Bei ihr sind unsere Kunden gut aufgehoben, auch wenn ich gerade einmal nicht greifbar bin.“

 

Zeit zur Erholung bleibt derzeit nicht

 

Einfach ist die derzeitige Lage natürlich trotzdem nicht – weder für Pester noch für seine Kollegen, die ihm den Rücken frei halten. Zeit zur Erholung bleibt bei den zwei Vollzeitjobs nicht. Ein wenig Entlastung erhofft sich Pester dadurch, dass es seit dem 1. November nun auch zehn hauptamtliche Mitarbeiter für die Flüchtlingsnotunterkunft in Witten gibt. Zuvor wurde der komplette Betrieb ausschließlich mit Mitarbeitern des DRK und freiwilligen Helfern organisiert. Rund 1300 Einwohner der kleinen Stadt im Ruhrgebiet hatten sich gemeldet, um zu helfen, wo es nur geht. „Wir haben trotzdem festgestellt, dass uns an einigen Stellen Kontinuität fehlte – zum Beispiel bei der ersten Hilfe“, sagt Pester.

 

„Ich mache das, weil ich es kann“

 

Wie lange sein Einsatz als ehrenamtlicher Leiter der Flüchtlingsnotunterkunft dauern wird, ist ungewiss. Ein Ende ist vorerst nicht absehbar. Dennoch ist der Wittener weiterhin mit viel Engagement und starkem Willen im Dienst. Auf die Frage, warum er sich so sehr einbringt, erzählt er von einem Plakat, mit dem das DRK vor vielen Jahren für neue Mitglieder warb. Abgebildet war ein Mann, der im strömenden Regen einen anderen Menschen reanimierte statt zuhause im Trockenen auf dem gemütlichen Sofa zu hocken. Und darauf stand der Text: „Ich mache das, weil ich es kann.“ Pester: „Das hat mich damals voll überzeugt. Ich finde: Wer helfen kann, der sollte das auch tun.“

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